Tschernobyl
Alexijewitsch, Swetlana (10.04.2019)Tschernobyl · Alexijewitsch, Swetlana
Eine Chronik der Zukunft
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- Verlag: Suhrkamp
- Autor: Alexijewitsch, Swetlana
- Übersetzer: Kolinko, Ingeborg & Braungardt, Ganna-Maria
- ISBN: 978-3-518-46956-9
- Bestellnummer: ST 4956
- Veröffentlichung: 10.04.2019
- Produktform: Taschenbuch
- Umfang: 372 Seiten
- Maße: 130 x 29 x 208 (B/T/H)
- Gewicht: 449
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: Tschernobylskaja molitwa
- Originalsprache: rus
- Auflage: Aktualisierte Neuausgabe
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Auseinandersetzen
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
- 2013 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels2015 mit dem Nobelpreis für Literatur
Die Tschernobyl-Katastrophe im Frühling 1986 sprengte jedes menschliche Vorstellungsvermögen. Wie hätte man das unermessliche Leid in Worte fassen sollen? Wie die Angst vor einem ungekannten Tod, der, unsichtbar und abstrakt, blühende Wiesen und Wälder verseuchte und Tausende von Opfern forderte?
Swetlana Alexijewitsch hat über mehrere Jahre hinweg mit Menschen gesprochen, für die die Katastrophe zum zentralen Ereignis ihres Lebens wurde: mit kranken und sterbenden Soldaten, mit den Witwen der Liquidatoren, mit Müttern und Kindern, hochdekorierten Wissenschaftlern und mit Bauern. Entstanden sind eindringliche psychologische Porträts, literarisch bearbeitete Monologe, die von Menschen berichten, die sich ihre Zukunft in einer Welt der Toten aufbauen mussten.
Rezensionen „Tschernobyl"
»Die Tiefe der Emotionen und die existenzielle Betroffenheit der Opfer wird zu einem literarischen Werk, dessen Tragik sich kein Leser entziehen kann.«DIE WELT
»Ein ungeheuerliches Requiem der Klage und der Anklage, mit dem sich die Autorin ohne Zweifel neben Dostojewskis Aus einem Totenhaus, Tschechows Die Insel Sachalin und Solschenizyns Der Archipel Gulag gestellt hat.«
Frankfurter Rundschau
Biografie – Alexijewitsch, Swetlana
Swetlana Alexijewitsch, 1948 in der Ukraine geboren und in Belarus aufgewachsen. Ihre Werke, in ihrer Heimat verboten, wurden in mehr als 30 Sprachen übersetzt. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, 1998 mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung und 2013 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. 2015 erhielt sie den Nobelpreis für Literatur.
Ganna-Maria Braungardt, geboren 1956 in Crimmitschau, studierte russische Sprache und Literatur in Woronesh (Russland). Seit 1991 ist sie als freie Übersetzerin tätig.
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