Über die Berechnung des Rauminhalts I
Balle, Solvej (02.02.2023)Über die Berechnung des Rauminhalts I · Balle, Solvej
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- Verlag: Matthes & Seitz Berlin
- Autor: Balle, Solvej
- Übersetzer: Urban-Halle, Peter
- ISBN: 978-3-7518-0912-2
- Veröffentlichung: 02.02.2023
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 170 Seiten
- Maße: 145 x 220 (B/H)
- Gewicht: 330
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: Om Udregning af rumfang I
- Originalsprache: dan
- Auflage: 1. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Nebenlesemotive: Auseinandersetzen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
Über die Berechnung des Rauminhalts ist ein sensationelles Meisterwerk spekulativer Fiktion. Ein Romanprojekt über die Liebe, die Unvorhersehbarkeit der Dinge, die Merkwürdigkeiten und unwahrscheinlichen Zufälle unserer Existenz
- Lesungsanfragen überLuise Braunschweiglesungen@matthes-seitz-berlin.de
Nach einer Geschäftsreise zu einer Antiquariatsmesse in Bordeaux beginnt für die Buchhändlerin Tara Selter, die mit ihrem Mann Thomas in einem Haus in Nordfrankreich lebt, die Zeit stillzustehen. Gefangen in einer Wiederholung, durchlebt sie stets von Neuem jenen 18. November, während es für Thomas und alle anderen Menschen, denen sie begegnet, ein immer neuer Anfang ist. Sie erinnern sich an nichts, was »gestern« war, erwachen stets zu ihrem ersten 18. November des Jahres. Genießt Tara diese Zeit des »Schwindels« im doppelten Sinne die ersten sechzig Tage noch, offenbart sich langsam ein Problem: Sie wird älter, Thomas nicht. Die beiden, die sich zuvor so nahegestanden haben, entfernen sich voneinander – und Tara versucht versessen, aus dem 18. November herauszufinden.
Über die Berechnung des Rauminhalts I ist der erste Band eines groß angelegten Romanprojekts, in dem Solvej Balle die Fiktion von der Wirklichkeit befreit, ohne jedoch Science-Fiction zu schreiben. Mit einem präzisen, stets aufmerksam lauschenden Stil schildert Balle die Mechanik und Monotonie der Zeitschleife, in die ihre Protagonistin gerät, sowie die ungewöhnliche Liebesbeziehung, die sich daraus ergibt. Eindringlich führt sie uns vor Augen, wie jeder in seiner eigenen Blase lebt, und lehrt uns – wie es große Literatur oft tut –, die Welt mit neuen Augen zu sehen.
Rezensionen „Über die Berechnung des Rauminhalts I"
»Tastend, zögernd, rhythmisierend gibt er die stille Panik wieder, die einsetzt, wenn das Dasein sich zeigt, wie es ist: unwahrscheinlich, unvorhersehbar, merkwürdig.« – Sophie Wennerscheid, Süddeutsche ZeitungSZ - Süddeutsche Zeitung (Sophie Wennerscheid)
»Solvej Balle hat eine feine Studie über Liebe, Distanz und die trennende Macht der Zeit geschrieben, die in diesem Buch plötzlich stillsteht.« – Sophie Wennerscheid, Süddeutsche Zeitung
SZ - Süddeutsche Zeitung (Sophie Wennerscheid)
»Die Sätze haben einen Rhythmus, der den Leser betört und dazu führt, dass man diese Meditation eigentlich lieber hören als lesen oder laut vorlesen möchte.« – Matthias Hannemann, Frankfurter Allgemeine Zeitung
FAZ - Frankfurter Allgemeine Zeitung (Matthias Hannemann)
»Ein beeindruckend guter und mit Elementen des magischen Realismus gespickter Roman, der die Leser:innen so schnell nicht loslassen wird. Und sie voller Ungeduld auf Teil zwei zurücklässt. Ein ganz großes Stück Literatur.«
nachwuchsblog des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels (Tobias Groß)
»Sie legt mit ihrem Roman eine große Liebesgeschichte vor. Groß, weil die Trennung der Eheleute hier nur mit einer Verwirrung der Naturgesetze zu beschreiben und zu begründen ist.« – Michael Wolf, taz
taz (Michael Wolf)
»All das ist meisterhaft beschrieben, und das Buch, eingeteilt in viele kleine Kapitel, entwickelt eine Sogkraft, der man sich kaum entziehen kann.« Petra Pluwatsch
Frankfurter Rundschau (Petra Pluwatsch)
Biografie – Balle, Solvej
Solvej Balle, 1962 in Bovrup geboren, studierte Literatur und Philosophie in Kopenhagen und veröffentlichte 1984 ihren ersten Roman. Nach Jahren ausgedehnter Reisen durch Europa, Amerika, Kanada und Australien wurde sie 1996 Herausgeberin der literarischen Zeitschrift Den blå port. Seither veröffentlicht sie in unregelmäßigen Abständen eigene literarischen Werke und übersetzte aus dem Englischen u.a. Rosemare Waldrop. Auf Deutsch erschien bislang der Roman Nach dem Gesetz.
Peter Urban-Halle, 1951 in Halle (Saale) geboren, wuchs in Dortmund auf und studierte Germanistik und Skandinavistik in Berlin und Kopenhagen.
Er ist Literaturkritiker und Übersetzer aus dem Dänischen (u. A. Peter Høeg und Janne Teller) und wurde mit mehreren Übersetzerpreisen ausgezeichnet. Er lebt in Berlin.
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