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Über nichts schreiben, als was meine Augen sehen

Wyleżyńska, Aurelia (15.10.2024)
Produktinformationen "Über nichts schreiben, als was meine Augen sehen"
  • Ch. Links Verlag
  • Wyleżyńska, Aurelia
  • 978-3-96289-225-8
  • 15.10.2024
  • Hardcover
  • 336 Seiten
  • 125 x 30 x 205 (B/T/H)
  • 390
  • deutsch
  • Kroniki wojenne 1939-1944
  • pol
  • 1. Auflage
  • 7 %
  • Auseinandersetzen
  • Entdecken
  • Buch gebunden
  • Hardcover

Wiederentdeckt: die Kriegschronik einer mutigen polnischen Reporterin

  • So wichtig wie »Das Blockadebuch« von Daniil Granin, so berührend wie Miron Białoszewskis »Erinnerungen aus dem Warschauer Aufstand«

Wiederentdeckt: die Kriegschronik einer mutigen polnischen Reporterin.

Vom Überfall Hitlers erfährt Aurelia Wyleżyńska im malerischen Südosten Polens. Während viele Menschen Warschau fluchtartig verlassen, kehrt die Schriftstellerin und Journalistin am 3. September 1939 dorthin zurück. Tag für Tag streift sie von nun an durch die besetzte Stadt und hält ihre Eindrücke fest, frei von Schwarz-Weiß-Denken, furchtlos und bildhaft: die Helme gefallener Soldaten, die Ghettoisierung der Warschauer Juden, die flehenden Hände eines toten Jungen, das Selbstbild der deutschen Besatzer, die tröstende Wirkung eines Stücks Schokolade. Sie stirbt in den ersten Tagen des Warschauer Aufstands im Herbst 1944 und hinterlässt ein Zeugnis von großem historischen und literarischen Wert.

»Ich gehe tiefer in den Park. Säbel, Sporen, Gasmasken liegen chaotisch hingeworfen da. Die Helme möglicherweise Gefallener. Auf einer Bank ein aufgeschlagenes, nicht zu Ende gelesenes Buch.«

Eine große weibliche Stimme der Berichterstattung über den Zweiten Weltkrieg.

Rezensionen „Über nichts schreiben, als was meine Augen sehen"

»Das Tagebuch von W. bietet einen tiefen, scharfsinnigen und umfassenden Einblick in das Leben unter deutscher Besatzung.« Markus Roth
Zeitschrift für Ostmitteleuropa-Forschung

»Wichtige Erinnerungsliteratur«
Chemnitzer Morgenpost

»Ein eindringliches Buch.«
StadtRadio Göttingen

»Eine echte Leseempfehlung!«
radio3 vom rbb

»Ein kraftvolles, erschütterndes und zugleich poetisches Zeugnis.«
Bibliomaniacs

»Die so notwendige Innensicht, die erst deutlich macht, wie die deutsche Besatzung auf jene wirkte, die sie erleiden mussten.«
Leipziger Zeitung (L-IZ.) (Ralf Julke)

Biografie – Wyleżyńska, Aurelia

W
Wyleżyńska, Aurelia

Aurelia Wyleżyńska wurde 1881 in Oknica, im heutigen Moldawien geboren. Sie studierte Literatur und Philosophie in Krakau und lebte danach als Reporterin u.a. in Paris, wo sie einen literarischen Salon führte und für polnische Zeitungen schrieb. Außerdem verfasste sie Romane und Erzählungen. 1937 übersiedelte sie nach Warschau. Während der deutschen Besatzung schrieb Wyleżyńska für die polnische Untergrundpresse, arbeitete in Krankenhäusern, versorgte jüdische Freunde und veranstaltete Literaturabende. Sie starb am 3. August 1944 an einer Schussverletzung.

Bernhard Hartmann, geboren 1972 in Gerolstein/Eifel, studierte Polonistik und Germanistik und ist Übersetzer aus dem Polnischen. 2013 wurde er mit dem Karl-Dedecius-Preis ausgezeichnet. 2023 erhielt er für seine Übersetzung des Spiegel-Bestsellers "In den Häusern der anderen" von Karolina Kuszyk den Sonderpreis des Riesengebirgspreises für Literatur und 2024 den Georg Dehio-Buchpreis. 2024 erschien das von ihm übersetzte und herausgegeben Kriegstagebuch von Aurelia Wyleżyńska »Über nichts schreiben, als was meine Augen sehen«.

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