Verbot und Verzicht
Lepenies, Philipp (09.03.2022)Verbot und Verzicht · Lepenies, Philipp
Politik aus dem Geiste des Unterlassens
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- Verlag: Suhrkamp
- Autor: Lepenies, Philipp
- ISBN: 978-3-518-12787-2
- Bestellnummer: ES 2787
- Veröffentlichung: 09.03.2022
- Produktform: Taschenbuch
- Umfang: 266 Seiten
- Maße: 108 x 14 x 176 (B/T/H)
- Gewicht: 164
- Reihe: edition suhrkamp (2787)
- Sprache: deutsch
- Auflage: Originalausgabe
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Verstehen
- Nebenlesemotive: Auseinandersetzen
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
- Ein unverzichtbarer Beitrag zu den Debatten um die politische Bewältigung des KlimawandelsVeranstaltungen in Planung
Ein Reflex lähmt die politischen Debatten um den Klimawandel. Sobald es um Maßnahmen geht, die Einschränkungen bedeuten, ist die Empörung groß: Tempolimit? Der sichere Weg in die Ökodiktatur! Veggie-Day? Das war’s mit dem Nackensteak! Dabei waren Verbot und Verzicht lange bewährte Instrumente, um Ressourcen zu schonen oder ökologische Krisen zu bewältigen. Man denke nur an das FCKW-Verbot.
Philipp Lepenies untersucht die Ursprünge dieser eingeübten Fundamentalopposition. Er führt sie auf die neoliberale Haltung zurück, die im Staat einen Gegner sieht und individuelle Konsumentscheidungen über moralische und ökologische Bedenken stellt. Dieser Geist falsch verstandener Freiheit hat allerdings eine Politik des Unterlassens hervorgebracht, die sich scheut, das Offensichtliche auszusprechen: dass eine sozialökologische Transformation ohne Verbot und Verzicht nicht gelingen wird.
Rezensionen „Verbot und Verzicht"
»... ein wortgewandter und fundierter Einspruch gegen neoliberale Überzeugungen ...«Zeitzeichen (Kathrin Jütte)
»Es ist eine Stärke von Lepenies, wie er Strategien und Floskel-Abc der liberalkonservativen oder auch sozialdemokratischen Politiker, Wissenschaftler und Leitartikler offenlegt. Er zeigt, wie die groß angelegte Webekampagne der Neoliberalismus-Verkäufer und -Profiteure dazu beigetragen hat, Politik und das Gemeinsame zu schwächen.«
taz. die tageszeitung (Peter Unfried)
»Tatsächlich gelang es nicht einmal in der Finanzkrise ab 2008 und der aktuellen Pandemiekrise nachhaltig, die Idee vom illegitim eingreifenden Staat ins Reich der Märchen zu verbannen ... Genau diese hochideologische Grundstruktur gilt es also aufzuknacken, wenn es darum geht, die anstehenden Veränderungen umzusetzen ... Eine wichtige Grundlage dafür hat er mit seinem gründlich unterfütterten und doch gut lesbaren Büchlein geschaffen ...«
taz FUTURZWEI (Beate Willms)
»Die Ursachen für [die] reflexhafte Verweigerung jeder (Selbst)Beschränkung untersucht der Berliner Volkswirt und Politikprofessor in diesem ... sehr bemerkenswerten Buch.«
Westzeit (Beate Willms)
»Das Eingeständnis, wie tief die Ideen und Glaubenssätze des manifesten, unnachhaltigen Neoliberalismus unsere Kultur, unsere Politik und unser Denken prägen, kann nur dabei helfen, sie zu überwinden. Philipp Lepenies Buch führt uns mit Garantie und reichlich zusätzlichem Erkenntnisgewinn dahin.«
umweltnetz-schweiz.ch (Sacha Rufer)
»Mit seinem Buch ist Lepenies eine überzeugende Kritik des Neoliberalismus gelungen.«
Das Parlament (Sacha Rufer)
Biografie – Lepenies, Philipp
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