Verzeichnis einiger Verluste
Schalansky, Judith (20.05.2020)12,00 €
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Verlag: Suhrkamp
Autor: Schalansky, Judith
ISBN: 978-3-518-47078-7
Veröffentlichung: 20.05.2020
- Verlag: Suhrkamp
- Autor: Schalansky, Judith
- ISBN: 978-3-518-47078-7
- Veröffentlichung: 20.05.2020
- Produktform: Taschenbuch
- Umfang: 251 Seiten
- Maße: 120 x 16 x 200 (B/T/H)
- Gewicht: 285
- Sprache: deutsch
- Auflage: 1
- MwSt: 7 %
- SWR-Bestenliste, ORF-BestenlisteBestseller in Focus, stern und Börsenblatt»Eine literarische Sensation.« stern»Pure Erzählkunst ... man erfährt von Dingen, von denen man nicht ahnte, dass es sie jemals gab.« Karen Krüger, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung »Die Autorin und Buchgestalterin zaubert aus Verschwundenem große Literatur.« Alexander Cammann, Die Zeit»Schalansky verwandelt die vielen wissenswerten Kleinigkeiten in ein Panoptikum des Staunens.« Jörg Magenau, Süddeutsche Zeitung
Wie groß ist der Unterschied zwischen An- und Abwesenheit, wie nah liegen Bewahren und Zerstören, Verlust und Schöpfung beieinander?
Die Weltgeschichte ist voller Dinge, die verloren sind – mutwillig zerstört oder im Lauf der Zeit abhandengekommen. Ausgehend von verschwundenen Natur- und Kunstgegenständen wie den Liedern der Sappho, dem abgerissenen Palast der Republik, einer ausgestorbenen Tigerart oder einer im Pazifik versunkenen Insel, entwirft Judith Schalansky mit erzählerischer Kraft ein Verzeichnis des Verschollenen. Die Protagonisten dieser Geschichten sind Figuren im Abseits, die gegen die Vergänglichkeit ankämpfen: ein alter Mann, der das Wissen der Menschheit in seinem Tessiner Garten hortet, ein Ruinenmaler, der die Vergangenheit erschafft, wie sie niemals war, die gealterte Greta Garbo, die durch Manhattan streift und sich fragt, wann genau sie wohl gestorben sein mag, und die Schriftstellerin Schalansky, die in den Leerstellen ihrer eigenen Kindheit die Geschichtslosigkeit der DDR aufspürt.
Biografie – Schalansky, Judith
Judith Schalansky, 1980 in Greifswald geboren, studierte Kunstgeschichte und Kommunikationsdesign. Ihr Werk, darunter der international erfolgreiche Bestseller Atlas der abgelegenen Inseln sowie der Roman Der Hals der Giraffe, ist in mehr als 20 Sprachen übersetzt und wurde vielfach ausgezeichnet. Sie ist Herausgeberin der Naturkunden und lebt als Gestalterin und freie Schriftstellerin in Berlin.
Rezensionen „Verzeichnis einiger Verluste"
»Judith Schalanskys fabelhaftes Verzeichnis einiger Verluste kann aus dem Vollen schöpfen.«Frankfurter Rundschau (Judith von Sternburg)
»Wie sich Veränderungen von historischer Tragweite im Persönlichen spiegeln, das hat die Schriftstellerin Judith Schalansky in ihrem poetischen Verzeichnis einiger Verluste in eine gedanklich profunde und vergnüglich zu lesende Form gebracht.«
Neue Zürcher Zeitung (Andrea Köhler)
»Für jede Geschichte findet Schalansky einen eigenen Ton. ... Mal historisierend, bildungsprunkend, mit ornamentaler Grammatik, dann wieder spartanisch, sachlich, schlicht. Es ist kein Gebäude aus einem Guss, durch das Judith Schalansky uns führt, doch hinter jeder Tür dieser faszinierenden Villa öffnet sich eine neue Wunderkammer ... «
taz. die tageszeitung (Eva Behrendt)
» ... pure Erzählkunst ... man erfährt von Dingen, von denen man nicht ahnte, dass es sie jemals gab.«
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (Karen Krüger)
»Das wundersamste Buch des Jahres: Die Autorin und Buchgestalterin zaubert aus Verschwundenem große Literatur.«
DIE ZEIT (Alexander Cammann)
»Eine literarische Sensation.«
stern (Alexander Cammann)
»Diese aus vielfältigen Materialien aufwendig recherchierten und mit viel Überlegungen literarisierten Texte müssen nicht immer zu massiven Bewusstseinserweiterungen führen. Ihre Anziehungskraft besteht darin, Trauer als einen uns zugehörigen und letztlich unabschließbaren Vorgang auszuweisen. Es sind Erzählungen, die wir dringend benötigen, Erzählungen der Demut.«
Der Tagesspiegel (Steffen Richer)
»[Schalansky] verwandelt die vielen wissenswerten Kleinigkeiten in ein Panoptikum des Staunens. Man durchquert dieses Buch atemlos wie einen Zoo, in dem lauter ausgestorbene Lebewesen versammelt sind.«
Süddeutsche Zeitung (Jörg Magenau)
»Der – wie alles von Schalansky – kongenial gestaltete Band wirkt fast wie ein Musterbuch der Erzählkunst. Aus dem Gegenstand ist die Form der Erkundung nicht abzuleiten, sondern jedes Mal selbst eine Entdeckung.«
DIE WELT (Richard Kämmerlings)
»Judith Schalanskys neues Buch ist eine Erzählungssammlung unter einem großen Thema: dem des Verlusts. Was wir dabei jedoch gewinnen, ist Literatur, wie man sie nur selten findet.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Andreas Platthaus)
»Ihre prachtvolle Fabulierkunst bewahrt, was wir längst vergessen glaubten oder noch gar nicht wussten. In schnelllebigen Zeiten wie den unsrigen kommt ihr Werk einem allen Wellengängen erhabenen Leuchtturm gleich, dessen Licht auf alles fällt, was wir als allzu leichthin gegeben wahrnehmen.«
SPIEGEL ONLINE (Björn Hayer)
»Soeben ist Verzeichnis einiger Verluste erschienen, bei Suhrkamp, und sowohl der grandiose Titel wie auch der schwarz-silbrige Buchumschlag erzählen in diesem typisch Schalansky-artigen Understatement von ihrem Thema, Menschen, Tiere, Kulturen, Erfindungen, was alles so verschwindet!«
ZEITmagazin (Christoph Amend)
| Hauptlesemotive: | Eintauchen |
|---|---|
| Nebenlesemotive: | Entspannen |
| Produktart: | Taschenbuch |
| Produktform: | Taschenbuch |
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