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Von der namenlosen Menge

David, Olivier (14.05.2024)
Produktinformationen "Von der namenlosen Menge"
  • Haymon Verlag
  • David, Olivier
  • 978-3-7099-8231-0
  • 14.05.2024
  • 176 Seiten
  • 125 x 205 (B/H)
  • 280
  • deutsch
  • Auflage
  • 7 %
Die Vermessung sozialer Wahrscheinlichkeiten Das Archiv meiner sozialen Wut Geschichten von der unteren Klasse, Literatur über soziale Herkunft – meist sind das Erzählungen von Aufbruch und Aufstieg. Olivier Davids Essays kreisen um diejenigen, die unten geblieben sind. Die, mit den schmerzenden Körpern, die Nachtarbeitenden, die Vergessenen – und um ihn selbst. Wie fühlt es sich an, mit dem eigenen Körper und der eigenen Gesundheit den Wohlstand höherer Klassen zu bezahlen? Was bedeutet es, unten zu bleiben, damit die oberen ihren Status, ihre Macht, ihre Privilegien behalten können? Wie selbstbestimmt kann die Entscheidung, allein zu bleiben sein, wenn soziale Beziehungen durch Vereinzelung, Geldmangel und eingeschränkte Teilhabe unter Druck stehen? Wie soll Geschichte weitergegeben werden, wenn es kein kollektives Gedächtnis armer Menschen gibt? „Es geht hier nicht um die Kulturalisierung von Armut, nach dem Motto: So sind sie, die Armen. Es geht um das Aufzeigen von Lebensrealitäten als Kausalketten.“ Olivier David beschäftigt sich anhand von Beobachtungen und Erfahrungen mit dem Einfluss von Klasse auf sein Leben – und die Leben derer, die er seine Leute nennt. In sprachgewaltigen, intimen, wütenden und dabei einfühlsamen Essays schreibt er über innere Migration, vom Fremdsein und einer blauen Angst. Und er ringt zugleich um eine Erzählweise, die den Geschichten von unten gerecht wird. „Von der namenlosen Menge“ ist ein Versuch, sich selbst in die Welt einzuschreiben, denn: „Für gewöhnlich liest unsereins nicht vor Publikum aus Büchern, unsereins trägt Sicherheitsschuhe beim Arbeiten, hat Kopfhörer auf den Ohren gegen den Lärm, hat Schmerzen irgendwo, lehnt, wo er kann, gähnt, so oft es geht …“

Biografie – David, Olivier

D
David, Olivier
Olivier David, 1988 in Hamburg-Altona geboren, ist Schriftsteller und Kolumnist. Nach der Schule arbeitete er mehrere Jahre in einem Supermarkt, bevor er eine Schauspielausbildung begann. Olivier David jobbte als Kellner, Malerhelfer und Lagerarbeiter, nebenbei spielte er Theaterstücke für Kinder. Mit dreißig gelang ihm der Quereinstieg in den Journalismus. 2022 erschien sein erstes Buch „Keine Aufstiegsgeschichte – Warum Armut psychisch krank macht“. Für die Tageszeitung „nd“ schreibt Olivier David die Kolumne „Klassentreffen“, für das Schweizer Magazin „Das Lamm“ die Kolumne „David gegen Goliath“.
Themen:
arbeiten Soziale Herkunft Status Macht Privilegien Gesundheit Mentale Gesundheit Körperliche Gesundheit Psyche Wohlstand Reichtum Zukunft Geld Geldmangel Allein Alleinsein Einsamkeit Sozialer Rand Arbeitende Klasse Arbeiter Arbeiterin Schmerz Schmerzen Jugend Armut Untere Klasse Klassismus Klassen Klasse Klassengesellschaft gesellschaftliche Klassen Soziologie Gesellschaft Unterschicht Untere Schicht Bourdieu Soziale Klasse Soziale Schicht Obere Schicht Obere Klasse Armutsgefährdet Arm Kindheit Deutschland Hamburg Frankreich Klassenzugehörigkeit Fleiß Arbeit Journalist Olivier David Olivier Cyrill David Neues Deutschland Jetzt.de Zeit Campus Eden books Aufstiegsgeschichte Keine Aufstiegsgeschichte Sozialer Aufstieg Geschichten Geschichte Essays Literatur Sachbuch Erzählendes Sachbuch Persönliche Erzählung Geschichtsschreibung Schreiben für Arme Geschichten von Armen Literatur von Armen Mangel Leben in Mangel Emile Zola Annie Ernaux Erving Goffmann Didier Eribon Édouard Louis Geoffrey de Lagasnerie Ocean Vuong Daniel Schreiber Christian Baron Anna Mayr Rückkehr nach Reims Eribon Klassenbewusstsein Kapitalismus Patriarchat Gesellschaftliche Struktur Kritik Armut Deutschland Sozialer Brennpunkt Prekariat Depression Vater-Sohn Eltern-Kind Mutter-Sohn Familie Familiengeschichte Freundschaft Vergangenheit Autobiografisch Milieu Chancen Ungerechtigkeit Soziale Kluft Soziale Schere Scham Wut Erinnerungen Wer gehört zur sozialen Unterschicht? Armutsgrenze Wann gilt man als arm? Soziale Mobilität Proletariat Gesellschaftliche Klassen Psychische Erkrankung Mittlere Klasse Mittelstand
Weitere Ausgaben:
Lesemotiv: Auseinandersetzen
Produktart: Buch gebunden
Produktform: Hardcover

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