Wenn es dunkel wird
Stamm, Peter (27.07.2022)Wenn es dunkel wird · Stamm, Peter
Erzählungen
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Verlag: FISCHER Taschenbuch
Autor: Stamm, Peter
ISBN: 978-3-596-03125-2
Produktform: Taschenbuch
Veröffentlichung: 27.07.2022
- Verlag: FISCHER Taschenbuch
- Autor: Stamm, Peter
- ISBN: 978-3-596-03125-2
- Veröffentlichung: 27.07.2022
- Produktform: Taschenbuch
- Umfang: 192 Seiten
- Maße: 126 x 15 x 190 (B/T/H)
- Gewicht: 174
- Sprache: deutsch
- Auflage: 1. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Lesemotiv: Leichtlesen
- Nebenlesemotive: Entspannen
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
- »Seine Kurzgeschichten zeigen, wie surrealistisches Schreiben im 21. Jahrhundert aussehen kann.« Mario Wiesmann, literaturkritik.deÜber 1,2 Millionen verkaufte Bücher von Peter StammSchweizer Buchpreis für »Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt«
Peter Stamm erzählt uns in seinen Geschichten davon, wie sich die Welt verwandelt, wenn es dunkel wird.
Georg geht bald in Rente. Im Büro wird er schon nicht mehr beachtet, zu Hause wartet kein Essen auf ihn. Er scheint sich langsam aufzulösen und ein namenloser Schrecken erfasst ihn.
Sabrina ist geschmeichelt, als ein Künstler sie anspricht. Aber als sie sich zum ersten Mal als Kunstwerk sieht, schaudert sie.
David möchte eine Bank überfallen. Eine Maske hat er schon dabei, eine Eichhörnchen-Maske. Er wird sie heute aber noch nicht benutzen. Er hat gehört, dass Bankräuber oft wochenlang alle Einzelheiten beobachten, bevor sie zuschlagen. Er beginnt zu lauern.
Wir haben uns an die Welt gewöhnt, und plötzlich wird sie uns unheimlich. Was, wenn unsere Phantasien realer werden als die Wirklichkeit? Peter Stamms Geschichten erzählen von der Brüchigkeit der Welt, von Schwindel und gespenstischer Liebe.
Rezensionen „Wenn es dunkel wird"
In sachtem und sachlichem Ton, der gleichwohl emotional berührt, erzählt Peter Stamm vom Alltag, der oft verzaubert wird, wenn die Menschen aus ihrem Trott aussteigen [...].Badische Neueste Nachrichten (Georg Patzer)
Heimlichkeiten stehen im Zentrum, und das Unheimliche ist nie fern.
Wiener Zeitung (Shirin Sojitrawalla)
Seine Kurzgeschichten zeigen, wie surrealistisches Schreiben im 21. Jahrhundert aussehen kann.
literaturkritik.de (Mario Wiesmann)
Eine ebenso unterhaltsame und suggestive wie nachdenklich stimmende Lektüre, die sich besonders für stille Wintertage empfiehlt.
RP Online (Ronald Schneider)
Mit Lakonie und Eleganz erzählt der Schweizer Autor, wie diese Menschen ihr bisheriges Leben hinter sich lassen.
Heilbronner Stimme (Christoph Feil)
Metamorphosen der Dürftigkeit, die im Medium der Fiktion für den Trug des Lebens entschädigen.
Stuttgarter Zeitung (Stefan Kister)
Zwischen Ermunterung und Melancholie geht das Buch unter die Haut.
Nürnberger Zeitung (Stefan Kister)
Kurzweilig geschrieben, aufs Wesentliche fokussiert. [...] So ungewöhnlich manches Schicksal klingt, das seine Figuren teilen, so glaubwürdig schildert Stamm die Geschichten doch.
dpa (Marco Krefting)
immer fasziniert der Autor mit seiner Sprache, [...] das Unwahrscheinliche braucht bei ihm nicht geheimnisvolles Raunen oder fiebriges Staunen, es ist einfach da, real, selbstverständlich, schnörkellos
WDR (Jutta Duhm-Heitzmann)
Vielleicht ist er deshalb der Philosoph unter den Schweizer Schriftstellern, weil er die Klugheit des Schweigens ebenso beherrscht wie die Kunst der kurzen Sätze.
Neue Zürcher Zeitung (Paul Jandl)
stilistisch hervorragend geschrieben – fast ein wenig lakonisch– und höchst unterhaltsam.
Ruhr Nachrichten (Andreas Schröter)
Da ist kein Wort zu viel und doch alles greifbar. Er ist ein Meister der Melancholie.
Südkurier (Welf Grombacher)
Hinter dem unauffälligen Alltag [...] versteckt sich das Untergründige, das Stamm [...] nur anklingen lässt – auf eine betörende, in der kurzen Erzählform besonders dichte Weise.
NZZ am Sonntag (Martina Läubli)
so ist das in den wundervollen Geschichten von Peter Stamm: eine kleine Abirrung im Leben - und die Gedanken, Erinnerungen und Fantasien kochen über.
NDR Kultur (Alexander Solloch)
Die Verkleinerungskünste eines Robert Walser, die Wiederholungsstruktur von Kalendergeschichten, die ständige Verschränkung von Nichtigem und Bedeutsamen verknüpft Peter Stamm zu einer Virtuosität eigener Güte.
Deutschlandfunk Kultur (Meike Feßmann)
Entschiedene Lakonik eines erfahrenen Erzählers, leichthin kunstvoll, das beeindruckt.
Frankfurter Rundschau (Jürgen Verdofsky)
In diesen Erzählungen aufgehoben sind die Menschen nicht mehr überflüssig. Sie sind wahrgenommen worden.
Berner Zeitung (Martin Ebel)
Peter Stamms Erzählungen gehören immer noch zum Bemerkenswertesten, was man lesen kann. Bleibt zu hoffen, dass wir von dem Autor noch hören werden
Radio SRF 2 Kultur (Michael Luisier)
Biografie – Stamm, Peter
Peter Stamm, geboren 1963, studierte einige Semester Anglistik, Psychologie und Psychopathologie und übte verschiedene Berufe aus, u.a. in Paris und New York. Er lebt in der Schweiz. Seit 1990 arbeitet er als freier Autor. Er schrieb mehr als ein Dutzend Hörspiele. Seit seinem Romandebüt »Agnes« 1998 erschienen sechs weitere Romane, fünf Erzählungssammlungen und ein Band mit Theaterstücken, zuletzt die Romane »Weit über das Land«, »Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt«, »Das Archiv der Gefühle« und zuletzt »In einer dunkelblauen Stunde« sowie die Erzählung »Marcia aus Vermont«. Unter dem Titel »Die Vertreibung aus dem Paradies« erschienen 2014 seine Bamberger Poetikvorlesungen sowie 2024 die Züricher Poetikvorlesungen »Eine Fantasie der Zeit«. »Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt« wurde mit dem Schweizer Buchpreis 2018 ausgezeichnet.
Literaturpreise:
Rheingau Literatur Preis 2000
Bodensee-Literaturpreis 2012
Friedrich-Hölderlin-Preis 2014
Cotta Literaturpreis 2017
ZKB-Schillerpreis 2017
Solothurner Literaturpreis 2018
Schweizer Buchpreis 2018
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