Wilde Geschichten
Tieck, Ludwig (05.04.2023)Wilde Geschichten · Tieck, Ludwig
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- Verlag: Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch
- Autor: Tieck, Ludwig
- ISBN: 978-3-86971-277-2
- Veröffentlichung: 05.04.2023
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 288 Seiten
- Maße: 134 x 28 x 209 (B/T/H)
- Gewicht: 404
- Sprache: deutsch
- Auflage: 1. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Eintauchen
- Nebenlesemotive: Entspannen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
»Kaum zu glauben, was Tieck damals schon geschrieben hat. Hier ist es. Lest!« Jörg Bong  
- 250. Geburtstag Ludwig Tiecks am 31.5.2023Brillante Auswahl seiner Schriften nebst biographischen Zwischentexten über einen der unterschätztesten Geistesriesen deutscher Zunge
Er galt als »König der Romantik«, brachte Deutschland mit seinen Übersetzungen Shakespeare und Cervantes nahe, war genialer Entdecker, Förderer, Vorleser – doch seine eigenen frühen Erzählungen, in denen er Wahnsinn, Raserei, Furcht und Schrecken literaturfähig macht, gilt es erst noch zu entdecken.
Schon als Junge war Tieck ein Bücherfresser par excellence. Und seine eigene Phantasie schlug wilde Volten. Der Fremde, Der Psycholog, Liebeszauber, Der Runenberg und ähnlich heißen seine frühen Geschichten, die freilich kaum jemand kennt. Ein großer Fehler, sagen Jörg Bong und Roland Borgards – und liefern zu Tiecks 250. Geburtstag eine brillante Auswahl davon. Sie erzählen zudem in kurzen Zwischentexten vom Genie ihres Erfinders.
Tiecks Erzählungen haben bis heute nichts von ihrer mitreißenden Intensität verloren. Denn sie haben es in sich: Tieck entwickelt darin Arten des Erzählens, die bis heute bestimmend geblieben sind, von der Literatur über das Kino bis zur Netflix-Serie, im Dreiklang von Comedy, Horror und Fantasy.
Rezensionen „Wilde Geschichten"
Angenehm zugänglich öffnet sich doch ein immens weiter Horizont: von Fichtes Philosophie bis zu den ersten Anfängen der psychologischen Wissenschaft. Eine Wiederentdeckung, die lohnt!Frankfurter Neue Presse (Dierk Wolters)
Der Band enthält köstliche Elixiere eines wahrhaften Erzählteufels. (...) Tieck-Lektüre kann jedenfalls wohligen Schwindel erregen.
Der Standard (Ronald Pohl)
200 Jahre alte, aber kein bisschen angestaubte Geschichten. (...) Dieser fabelhafte Band bietet die Gelegenheit zur Wiederentdeckung eines großartigen Autors. Bitte mehr davon!
SWR2 Lesenswert (Wolfgang Schneider)
Sie lieben Stephen King, Fantasy und Horrorliteratur? Dann ist es höchste Zeit, Tieck zu entdecken. [Das Buch] zeigt eindrucksvoll, wie viel die heutige Gothic-, Fantasy- oder Horror-Literatur den Romantikern um Tieck verdankt.
bz Zeitung für die Region Basel (Julian Schütt)
Tieck begründete quasi das Horror- und Fantasy-Genre, E.T.A Hoffmann und Edgar Allan Poe beziehen sich auf ihn. Daher warnt Arno Schmidt davor, in Tieck einen „hochromantischen Blaublümler“ zu sehen, ihn also zu verharmlosen. Nein, Tieck ist ein verrückter, ein wilder Autor.
Der Tagesspiegel (Tobias Schwartz)
Biografie – Tieck, Ludwig
Jörg Bong, geboren 1966, promovierter Literaturwissenschaftler, Autor, freier Publizist sowie ehemaliger Verleger des S. Fischer Verlags (bis 2019). Schrieb unter anderem für die FAZ, DIE ZEIT und den SPIEGEL. Unter dem Namen Jean-Luc Bannalec veröffentlicht er Kriminalromane. Zuletzt Herausgeber des Buches »57 Interventionen für die Kultur« zusammen mit Marion Ackermann, Gesine Schwan und Carsten Brosda.
Roland Borgards, geb. 1968, ist Professor für deutsche Literaturgeschichte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und großer Kenner der Romantik.
Ludwig Tieck (31.5.1773–28.4.1853), erster deutscher Großstadtautor, Übersetzer- und Herausgebergenie. Einer der vielfältigsten, spannendsten und überraschendsten Autoren der deutschen Literaturgeschichte.
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