Wir spielen Alltag
Doron, Lizzie (17.04.2025)Wir spielen Alltag · Doron, Lizzie
Leben in Israel seit dem 7. Oktober | »Klug und empathisch – ein Buch, in dem die Traumata der israe… mehr lesen
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- Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
- Autor: Doron, Lizzie
- Übersetzer: Lemke, Markus
- ISBN: 978-3-423-28453-0
- Veröffentlichung: 17.04.2025
- Umfang: 160 Seiten
- Maße: 118 x 20 x 195 (B/T/H)
- Gewicht: 238
- Sprache: deutsch
- Originalsprache: heb
- Auflage: 2. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Auseinandersetzen
- Nebenlesemotive: Entspannen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
- Eine der wichtigsten israelischen Friedensaktivistinnen erzählt: Wie geht das Leben weiter seit dem 7. Oktober?Wenn das eigene Land einem fremd wird – ein emotionaler Einblick in den Alltag einer zerrissenen Gesellschaft im Krieg
»Vielleicht sind wir schon morgen nicht mehr da.«
Lizzie Doron hat ihr Leben lang gekämpft – für eine Heimat ohne Verfolgung, für Frieden mit den palästinensischen Nachbarn, für Freiheit und Demokratie. Dann kam der 7. Oktober. Während in Tel Aviv Sirenen heulten, führte die israelische Regierung einen Krieg, der noch mehr Menschen tötete und keine zurückbrachte.
Inzwischen sind über anderthalb Jahre vergangen. Auf das Grauen der Kriegsmonate folgte ein brüchiger Waffenstillstand. Gibt es eine Zukunft, an die man heute noch glauben kann? In einer Zeit fehlender Antworten schreibt Lizzie Doron von ihrem Alltag, den es nicht gibt und der doch weitergeht: Begegnungen mit Hinterbliebenen, absurd-komische Szenen mit den Enkeln im Luftschutzraum, politische Diskussionen beim Friseur, schal werdende Gedenkveranstaltungen, Schweigen am Telefon mit dem palästinensischen Freund.
- Eine der wichtigsten israelischen Friedensaktivistinnen erzählt: Wie geht das Leben weiter seit dem 7. Oktober?
- Wenn das eigene Land einem fremd wird – ein emotionaler Einblick in den Alltag einer zerrissenen Gesellschaft im Krieg
»Man kann Lizzie Dorons schriftstellerischer und menschlicher Leistung nur den höchsten Respekt zollen.« Jüdische Allgemeine
Rezensionen „Wir spielen Alltag"
Ein mehr als beeindruckendes Buch über das Leben in Israel, über einen Alltag in diesen Zeiten, in denen kaum noch eine Zukunft vorstellbar ist. Unbedingt lesen und dadurch besser verstehen!Kulturette
Lizzie Doron zeigt in Wir spielen Alltag‘ die tiefe Entfremdung liberaler und linker Menschen von ihrem Staat und gleichzeitig ihr internationales politisches Alleingelassensein.
Kulturnews
Splitter um Splitter trägt Lizzie Doron das Geschehen zusammen, arbeitet sich durch alle Ebenen, weigert sich, sich mit einer Position komplett zu identifizieren und zufriedenzugeben. [...] Lizzie Doron wagt sich weiter als andere. [...] Uns Glücklichen, die wir wählen können, wann wir hin- und wann wir wegschauen, hat sie ein weiteres Mal eine Brücke in etwas Unvorstellbares gebaut.
Berliner Zeitung (Bernadette Conrad)
Lizzie Doron gelingt eine eindringliche und fesselnde Reflexion über den Preis des Krieges.
NZZ am Sonntag (Bernadette Conrad)
Unmittelbare Eindrücke, die nur durch die sarkastische Erzählweise erträglich werden. Man hat die 160 Seiten schnell durch. Weil man das Buch nicht aus der Hand legt.
Berliner Morgenpost (Uwe Sauerwein)
Eine sehr lesenswerte Auseinandersetzung mit der israelischen Gesellschaft, die – genau wie die Autorin – seither in einer regelrechten Schockstarre gefangen zu sein scheint Und ein Stück Trauerarbeit.
WDR 5, Westart lesen (Terry Albrecht)
Lizzie Doron erzählt so eindringlich, dass man es lange nicht vergisst.
NDR Kultur (Jochanan Sheffien)
Ein erschütterndes, zutiefst menschliches Buch.
Bücher Magazin (Jochanan Sheffien)
Eindringlich beschreibt Lizzie Doron eine verunsicherte, verängstigte Gesellschaft, ihre eigene tiefe Trauer und die Angst, dass eine Lösung des Nahostkonflikts nun in noch viel weitere Ferne gerückt ist.
FAZ (Alexander Jürgs)
Der bedrückende Bericht über eine traumatisierte Gesellschaft.
Der Tagesspiegel (Gerrit Bartels)
Lizzie Doron beschreibt auf sehr persönliche Weise den Schockzustand, der seit dem 7. Oktober die Menschen in jener Region im Griff hat.
General-Anzeiger (Hagen Haas)
Ein erschütterndes Buch, das mehr Fragen aufwirft als Antworten gibt – und genau darin seine Kraft entfaltet. Lizzie Doron zeigt, wie fragile Hoffnungen zerbrechen können, wenn sie von Gewalt, politischem Stillstand und innerem Rückzug zermalmt werden. Ein wichtiges, unbequemes Buch.
Kultura-Extra (Steffen Kühn)
Immer prägnant und mit sicherem Gespür für die versteckten oder sich offen enthüllenden Dramen. (…) Klug und empathisch hat Lizzie Doron aus dem, was der zerrüttete Alltag übrig lässt, ein Buch geformt, in dem die Traumata der israelischen Gesellschaft sichtbar werden. Getragen ist es vom tiefen Bedürfnis, dem anderen eines Tages doch wieder vertrauen zu können.
Deutschlandfunk (Sigrid Brinkmann)
Es ist ein fragmentarisches Tagebuch durchmischt mit Reflexionen und Erinnerungen, privaten Erlebnissen mit politischen Erwägungen. Lizzie Doron skizziert, was seit dem Massaker und der militärischen Reaktion Israels geschah, welches Leid über die Menschen im Gaza gebracht wurde – und bewahrt Empathie und Solidarität mit allen Opfern dieses Wahnsinns.
rbb Radio 3 (Frank Dietschreit)
Biografie – Doron, Lizzie
Leseprobe
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