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Wo der Name wohnt

Messner, Ricarda (25.02.2025)
Produktinformationen "Wo der Name wohnt"
  • Suhrkamp
  • Messner, Ricarda
  • 978-3-518-43232-7
  • 25.02.2025
  • Hardcover
  • 170 Seiten
  • 135 x 20 x 210 (B/T/H)
  • 287
  • deutsch
  • 1
  • 7 %
  • Entspannen
  • Buch gebunden
  • Hardcover
  • Über das, was von einer Familie bleibtÜber das Weitergeben und Bewahren von Erinnerungen und GeschichtenVom starken Band einer Familie

»Lange dachte ich, Früher heißt das Land, aus dem sie kamen.«

Hausnummer 36 und 37, hier in Berlin haben sie jahrelang in direkter Nachbarschaft gelebt. Als Kind spielte die Enkeltochter Tischtennis auf dem Glastisch im Wohnzimmer der Großeltern. Als Erwachsene löst sie deren Wohnung schließlich auf, bringt Besteck, Töpfe und Musikkassetten nach nebenan zu sich. Und sie will noch etwas bewahren: Levitanus, den Familiennamen. Der Wunsch, den Namen wieder anzunehmen, begleitet sie nicht nur im Alltag, sondern führt sie auch nach Riga. Sie folgt den Worten ihres Urgroßvaters Salomon und findet ein Fenster im ehemaligen Rigaer Ghetto, das eng mit ihrer Familiengeschichte verknüpft ist – und sie zeichnet die Bewegungen von vier Generationen nach, vom sowjetischen Lettland der siebziger Jahre bis nach Deutschland.

Ricarda Messner erzählt in ihrem Debütroman vom Ort ihrer Erinnerungen, kehrt immer wieder zurück zum Leben in zwei Wohnungen, nähert sich Verlusten und Lücken, verbindet Heute und Gestern. Wo der Name wohnt lässt so zärtlich wie klar eine Familie aufleben und bewahrt ihre Geschichten.

Rezensionen „Wo der Name wohnt"

»Es gibt hier keine Hierarchien zwischen dem Historischen und dem Privaten. [Messner] verweist auf die Schrifstellerin Swetlana Alexijewitsch. Wie ihr ist es Messner ein Anliegen, das Alltägliche, das sonst nicht Teil der gängigen Vorstellung von Geschichtsschreibung ist, mitzuerzählen. «
der Freitag (Alicja Schindler)

»Dieses zarte, ehrliche Buch ... ist große, ernst zu nehmende Literatur ...«
DIE ZEIT (Zelda Biller)

»Ein eindrucksvolles Debüt, das bei aller Behutsamkeit und Selbstreflexion nicht ins Sentimentale rutscht. Messner traut sich Leerstellen zuzulassen und macht sich diese durch die Versprachlichung zu eigen.«
Deutschlandfunk Kultur (Lara Sielmann)

»Ricarda Messner gelingt ein bewegendes Buch über Herkunft und Erinnerung sowie ein erstaunlich perfektes Debüt.«
Deutschlandfunk (Shirin Sojitrawalla)

»... eine minuziöse, feinfühlige Suche nach Vergangenem.«
Neue Zürcher Zeitung (Carlo Mariani)

»Es ist eines dieser zauberhaften Bücher, wie sie in Amerika seit Jonathan Safran Foer zuhauf und in Deutschland immer noch viel zu selten geschrieben werden.«
WELT AM SONNTAG (Marc Reichwein)

»Hier hatte ich keine andere Chance, als mich ungehemmt berühren zu lassen.«
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (Paulina Czienskowski)

»Ein feinfühliges Romandebüt übers Zurückschauen und Sich-Erkennen, über glückliche gemeinsame Zeiten … Ricarda Messner gelingt ein berührender Erinnerungstext.«
WDR (Moritz Holler)

»Keine bloßen Formeln enthält der Roman, vielmehr überzeugt die Verfeinerung durch Poesie. Mehr noch: Der geistige Habitus ist in erster Linie ausgestattet mit beseelter Glaubwürdigkeit.«
Die Rheinpfalz (Moritz Holler)

»Voller Empathie erzählt [Messner], wie das Leben [ihrer Großeltern] mit dem ihrer Mutter und ihrem eigenen verwoben sind, wie es war, mit ihnen zusammengelebt zu haben, wie es ist, ohne sie weiterzuleben.«
Berliner Morgenpost (Regina Köhler)

»Ein leises, berührendes Buch über das Aufscheinen vergangener Lebensläufe in der eigenen Biografie.«
Freie Presse (Kristin Vardi)

»Wo der Name Wohnt ist Messners großes und gutes Buch darüber, wie Menschen einander Heimat und Familie sein können, ganz gleich, ob sie tot sind oder lebendig.«
Harper's Bazaar (Friederike Schilbach)

»Dieser Debütroman ist auf raffinierte Weise dem Gedenken von Verwandten gewidmet ...«
Aachener Zeitung (Roland Mischke)

»Das Roman-Debüt von Ricarda Messner ist eine liebevolle Hommage an ihre Großeltern und gleichzeitig der einfühlsame Versuch, die Familienidentität zu bewahren.«
belletrsitik-couch.de (Carola Krauße-Reim)

»Der Text präsentiert seine Gemachtheit und Fragmentarität sehr bewusst, und diese Offenheit macht ihn zu einer klugen Selbstbeobachtung, wie die eigene Erinnerung funktioniert.«
Ö1, Ex Libris (Peter Zimmermann)

»(…)das Schreiben Messners einer fortwährenden Annäherung gleicht, einem Archivieren, Ordnen, um Distanz zu überwinden, die Distanz der Zeit, in der die Dinge verloren gehen, die uns sagen, wer wir sind und woher wir kommen. Es sind die Rituale, die Gegenstände, mit denen Messner nicht nur Familie, sondern auch eine Migrationsgeschichte heraufbeschwört…. «
Berliner Morgenpost (Valerie Bäuerlein)

»Ein höchst leseswerter Roman ...«
Journal Frankfurt (Valerie Bäuerlein)

»Der oft verwendete Begriff ›transgenerationales Trauma‹ wird in diesem schmalen, aber bemerkenswerten Roman anschaulich gemacht – mit literarischen Mitteln, dafür aber umso eindrücklicher.«
SWR Kultur (Christoph Schröder)

»Eine herzergreifende Familienchronik.«
Kurier (Martin Grabner)

»Wo der Name wohnt erfasst stilsicher Eigenschaften von Menschen, Zeiten und Orten, als hätte die Autorin lange Erfahrung mit dem literarischen Schreiben. Und doch ist es das Debüt der 35-Jährigen.«
Berliner Zeitung (Cornelia Geißler)

»Ricarda Messner bereichert die Gattung Familienroman.«
Tip Berlin (Marie Landstätter)

»[Wo der Name wohnt] berührt nicht nur durch die Erzählung einer individuellen Geschichte, sondern vermittelt vor allem einen wichtigen Teil des kollektiven Gedächtnisses.«
literaturkritik.de (Lena Sophie Voß)

Biografie – Messner, Ricarda

Autorenbild
Messner, Ricarda
Ricarda Messner, geboren 1989, ist Mitbegründerin und Herausgeberin des Flaneur Magazins, das sich pro Ausgabe einer Straße in einer anderen Stadt widmet und mehrfach ausgezeichnet wurde. Wo der Name wohnt ist ihr Debütroman, für den sie das Alfred-Döblin-Stipendium erhielt. Sie lebt und arbeitet in Berlin.
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