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Zeit der Zauberer

Eilenberger, Wolfram (28.02.2018)
Produktinformationen "Zeit der Zauberer"
  • Klett-Cotta
  • Eilenberger, Wolfram
  • 978-3-608-94763-2
  • 28.02.2018
  • Hardcover
  • 431 Seiten
  • 138 x 220 (B/H)
  • 616
  • deutsch
  • 12. Druckaufl., 2021
  • 7 %
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  • Entdecken
  • Buch gebunden
  • Hardcover

Ein Epos der Zwanziger Jahre – bis heute das wichtigste Jahrzehnt der deutschen Geistesgeschichte

  • Regelmässiger Talkshowgast- Megatrend: populäre Geistesgeschichte- Rechte in über 20 Länder verkauft

Die Jahre 1919 bis 1929 markieren eine Epoche unvergleichlicher geistiger Kreativität, in der Gedanken zum ersten Mal gedacht wurden, ohne die das Leben und Denken in unserer Gegenwart nicht dasselbe wäre. Die großen Philosophen Ludwig Wittgenstein, Walter Benjamin, Ernst Cassirer und Martin Heidegger prägten diese Epoche und ließen die deutsche Sprache ein letztes Mal vor der Katastrophe des Zweiten Weltkriegs zur Sprache des Geistes werden.

Wolfram Eilenberger, Bestsellerautor, langjähriger Chefredakteur des »Philosophie Magazins« und der wohl begabteste und zurzeit auffälligste Vermittler von Geistesgeschichte im deutschsprachigen Raum, erweckt die Philosophie der Zwanziger Jahre und mit ihr ein ganzes Jahrzehnt zwischen Lebenslust und Wirtschaftskrise, Nachkrieg und aufkommendem Nationalsozialismus zum Leben. Der kometenhafte Aufstieg Martin Heideggers und dessen Liebe zu Hannah Arendt. Der taumelnde Walter Benjamin, dessen amour fou auf Capri mit einer lettischen Anarchistin ihn selber zum Revolutionär macht. Der Genius und Milliardärssohn Wittgenstein der, während er in Cambridge als Gott der Philosophie verehrt wird, in der oberösterreichischen Provinz vollkommen verarmt Grundschüler unterrichtet. Und schließlich Ernst Cassirer, der Jahre vor seiner Emigration in den bürgerlichen Vierteln Hamburgs am eigenen Leib den aufsteigenden Antisemitismus erfährt. In den Lebenswegen und dem revolutionären Denken dieser vier Ausnahmephilosophen sieht Wolfram Eilenberger den Ursprung unserer heutigen Welt begründet. Dank der großen Erzählkunst des Autors ist uns der Rückblick auf die Zwanziger Jahre zugleich Inspiration und Mahnung, aber in allererster Linie ein mitreißendes Lesevergnügen. 

»Dieses schön erzählte Buch schildert die Jahre zwischen 1919 und 1929, in denen Heidegger, Wittgenstein, Benjamin und Cassirer Weltbedeutung gewannen. Zusammen bilden sie eine erstaunliche geistige Konstellation, vier Lebensentwürfe und vier Antworten auf die Frage: Was ist der Mensch? Herausgekommen ist dabei das Sternbild der Philosophie in einem großen Augenblick im Schatten der Katastrophen davor und danach.«
Rüdiger Safranski

Rezensionen „Zeit der Zauberer"

»Ein genialer Coup ist Wolfram Eilenberger mit diesem Buch gelungen, die vier »Ausnahmephilosophen« Martin Heidegger, Walter Benjamin, Ludwig Wittgenstein und Ernst Cassirer zusammenzudenken [...] Eine Lektüre, die zeigt, wie zentral es für unser Leben und Überleben ist, auf welcher Grundlage wir denken.« Gisela Fichtl, Münchner Feuilleton, 06.07.2019
Münchner Feuilleton (Gisela Fichtl)

»Das Buch, über das ich mich in diesem Jahr am meisten gefreut habe [...] Ein fast elegisches, berührend zu lesendes Buch« Rüdiger Safranski, Die Welt, 15.12.2018
Die Welt (Rüdiger Safranski)

»Eilenberger ist Erzähler [...] Theorien serviert uns dieser Autor nicht wie fade, eisgekühlte Cocktails, sondern als Heisgetränke« Thomas Gärtner, Dresdner Neueste Nachrichten, 13.12.2018
Dresdner Neueste Nachrichten (Thomas Gärtner)

»Es [das Buch] bietet keine trockene Philosophiegeschichte, sondern eine verständliche Einführung in die verschiedenen Weltbilder, die heftig aufeinanderprallten, aber auch in die Biographien der Denker, die unterschiedlicher kaum sein könnten« Damals, Ausgabe 12/2018
DAMALS (Thomas Gärtner)

»Eilenberger [ist es] mit seiner Zeit der Zauberer gelungen, Maßstäbe zu setzen für ein philosophie- und wissenschaftshistorisches Sachbuch, das bei allem Interesse für seinen Gegenstand auch das Herz der eigenen Gegenwart trifft« Martin Ingenfeld, literaturkritik.de, 29.11.2018
Literaturkritik.de (Martin Ingenfeld)

»ein Panorama des Denkens und Zeitgeschichte in einem« Romain Leick, Der Spiegel - Literaturspiegel, 24.11.2018
SPIEGEL (Romain Leick)

»Eilenbergers Buch bewahrt das Staunen der Philosophie, nimmt aber die Ehrfurcht vor dem Unverständlichen weg.« Jörg Magenau, Tages-Anzeiger, 06.08.2018
Tages-Anzeiger (Jörg Magenau)

»Immerhin haben wir noch Bücher, die uns die Faszination von einst für ein paar Tage zurückgeben können. Wolfram Eilenbergers Buch ist eines von ihnen. Wenn Sie nur für ein einziges Philosophiebuch Geld übrig haben: Nehmen Sie dieses.« Wolfgang Pichler, General-Anzeiger Bonn, 16.06.2018
General-Anzeiger Bonn (Wolfgang Pichler)

»Die Angst, die Kreativität, der Taumel hatten dieses Jahrzehnt fest im Griff. Im Taumel der Gefühle legt man auch das Buch zur Seite und wünscht ihm viele Leser.« Michael Hesse, Frankfurter Rundschau, 20.04.2018
Frankfurter Rundschau (Michael Hesse)

»Eilenberger ist nicht nur ein versierter Rechercheur, sondern durch sene schriftstellerischen Fähigkeiten auch ein begnadeter Vermittler. Es macht Freude, mit ihm tief in die Denkleben seiner Helden einzutauchen.« Ulrich Rüdenauer, Die Rheinpfalz, 18.04.2018
Die Rheinpfalz (Ulrich Rüdenauer)

»Eilenberger ist ein Kritiker der an den Universitäten betriebenen Philosophie, und er löst das Problem, die "Goldenen Zwanziger" der Philosophie zu beschreiben, auf unakademische, gleichwohl erhellende Weise.« Harald Loch, Badische Zeitung, 28.03.2018
Badische Zeitung (Harald Loch)

»"Zeit der Zauberer" heißt das Buch, in dem Eilenberger sachkundig und detailreich, spannend und gelehrt "das große Jahrzehnt der Philosophie" zwischen 1919 und 1929 erzählt – die Dekade, in der sich Europas Schicksal zwischen Demokratie und Diktatur entschied, die Weltgeschichte gewissermaßen den Atem anhielt.« Roman Leick, Der Spiegel, 24.03.2018
SPIEGEL (Roman Leick)

»Es gilt ein Buch vorzustellen, das auf lange Zeit seinesgleichen suchen wird. ... Atemlos gespannt und immer wieder zum Nach-Denken angeregt, werden wir Zeugen eines Dramas, das uns wie ein Krimi fesselt und zum Verständnis unserer Gegenwart mehr beiträgt als so manche soziologische Studie.« Micha Brumlik, taz, 14.03.2018
taz (Micha Brumlik)

»Wolfram Eilenberger hat ein großartiges Buch geschrieben. Mitreißend erzählt, klug, erhellend. "Zeit der Zauberer" ist beides zugleich: Inspiration und Mahnung.« Lydia von Freyberg, ttt, 11.03.2018
titel thesen temperamente (Lydia von Freyberg)

»[Wolfram Eilenberger] bewahrt das Staunen der Philosophie, nimmt aber die Ehrfurcht vor dem Unverständlichen weg. Seine Qualität zeigt sich nicht zuletzt darin, dass er nicht Partei ergreift, sondern die verschiedenen Ansätze nebeneinander bestehen lässt. Damit macht er Lust darauf, bei jedem der vier nach- und weiterzulesen.« Jörg Magenau, Süddeutsche Zeitung, 09.03.2018
Süddeutsche Zeitung (Jörg Magenau)

Biografie – Eilenberger, Wolfram

E
Eilenberger, Wolfram

Wolfram Eilenberger, geboren 1972, war langjähriger Chefredakteur des Philosophie Magazins, moderiert die »Sternstunde Philosophie« im Schweizer Fernsehen und ist Mitglied der Programmleitung der ›phil.COLOGNE‹. In zahlreichen Talkshowauftritten im Deutschen Fernsehen gibt er der Philosophie eine Stimme und ein Gesicht. Sein Buch »Zeit der Zauberer« stand monatelang auf der Spiegel-Bestsellerliste, wurde 2018 mit dem Bayerischen Buchpreis und 2019 mit dem in Frankreich renommierten Prix du Meilleur Livre Étranger ausgezeichnet. Zuletzt erschien sein Bestseller »Feuer der Freiheit«.


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