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491 Tage

Sharabi, Eli (26.11.2025)
Produktinformationen "491 Tage"
  • Suhrkamp
  • Sharabi, Eli
  • Kömen, Ursula
  • 978-3-518-43301-0
  • 26.11.2025
  • Taschenbuch
  • 200 Seiten
  • 128 x 24 x 210 (B/T/H)
  • 296
  • deutsch
  • חטוף (Hostage)
  • heb
  • Deutsche Erstausgabe
  • 7 %
  • Auseinandersetzen
  • Entspannen
  • Buch gebunden
  • Hardcover
  • Erscheint in 12 Ländern

Am 7. Oktober 2023 stürmten Hamas-Terroristen den Kibbuz Be’eri und zerstörten sein Leben. Vor den Augen seiner Frau Lianne und der beiden Töchter Noiya und Yahel barfuß aus der Haustür gezerrt, stürzte Eli Sharabi bald darauf in die erstickende Dunkelheit in den Tunneln der Hamas. Während um ihn herum der Krieg tobte, verbrachte er 491 Tage in Gefangenschaft. Immer in der Hoffnung, dass er seine Familie irgendwann wiedersehen wird. Seine Geschichte handelt von Hunger und Schmerz, von Sehnsucht, Einsamkeit und einer Hilflosigkeit, die die Seele zu zerstören droht. Gleichzeitig ist es eine Geschichte, die auf einzigartige Weise von der menschlichen Stärke zeugt: sich immer und immer wieder auf die Seite des Lebens zu schlagen.

In dem ersten Memoir einer befreiten israelischen Geisel legt Eli Sharabi ein wahrhaft berührendes Zeugnis ab. Für die Menschlichkeit, das Erinnern und das Überleben. 491 Tage wird so zu einem Buch, das man nie mehr vergisst.

Rezensionen „491 Tage"

»[Ein] bewegendes Buch ...«
taz. die tageszeitung (Klaus Hillenbrand)

»... so detailliert wie erschütternd ...«
FOCUS (Jobst-Ulrich Brand)

»Ein bedrückendes Buch über die Erfahrung des Terrors – und über die Selbstverpflichtung zur Hoffnung.«
WELT AM SONNTAG (Mara Delius)

»Als das erste Buch einer befreiten Geisel ist 491 Tage nicht nur ein wichtiges historisches Zeugnis, sondern auch ein fast übermenschlicher Kraftakt, so präzise wie Eli Sharabi sein Martyrium schildert. Das Unvorstellbare, so etwas erleiden zu müssen und überleben zu können, hat er … vorstellbar gemacht.«
Der Tagesspiegel (Gerrit Bartels)

»Sharabis Perspektive kann die aktuellen Debatten zum Nahost-Konflikt nur bereichern.«
Das Parlament (Ulrike Schuler)

»491 Tage: In den Tunneln der Hamas ist kein Text, der erklärt oder versöhnt. Er bleibt als Zumutung, als Erkenntnisform und als literarische Zeugenschaft einer Gegenwart, die nicht abschließbar ist, da der 7. Oktober 2023 Gegenwart bleiben wird.«
Jungle World (Jérôme Buske)

»... ein berührendes Zeitzeugnis.«
Passauer Neue Presse (Jérôme Buske)

»Eli Sharabi hat ein Buch geschrieben, das einem den Horror des Hamas-Massakers und der anschließenden Geiselhaft schonungslos vor Augen führt. Das ist wichtig in der hochpolarisierten Debatte in Deutschland, in der es oft an Empathie für die Opfer des 7. Oktober mangelt.«
Deutschlandfunk (Matthias Bertsch)

»Eli Sharabis Erinnerungen an seine Geiselhaft in Gaza sind ein Manifest der Menschlichkeit.«
Jüdische Allgemeine (Maria Ossowski)

»Ein tief eindringliches und bewegendes Zeugnis.«
Die Rheinpfalz (Nancy Machmer)

»Der erste Erfahrungsbericht einer Geisel vom 7. Oktober, ein Buch über das Überleben. Eli Sharabi beschreibt seine Strategien, mental stabil zu bleiben, während er mit Hunger, Ungeziefer und Perspektivlosigkeit kämpfte.«
Süddeutsche Zeitung (Nancy Machmer)

»Ein großes Stück Zeugnisliteratur. Es ist ein eindrückliches Buch von zugleich erstaunlichem literarischen Gehalt. Die Kraft, derer es bedarf, ein solches Buch zu schreiben kann man kaum ermessen.«
der Freitag (Nancy Machmer)

»Auf beeindruckende Art teilt Sharabi sein Leben seit seiner Freilassung – und appelliert, den Mut nicht zu verlieren.«
Dresdner Neueste Nachirchten (Miriam Keilbach)

»Es ist das erste Erinnerungsbuch einer israelischen Geisel, und man gibt es bis zum Schluss nicht mehr aus der Hand: Auf erschütternde Weise legt Eli Sharabi Zeugnis ab von seiner 491 Tage währenden Gefangenschaft in erstickenden Tunneln der Hamas-Terroristen, die ihn körperlich misshandelten und psychisch folterten.«
Schaffhauser Nachrichten (Julian Schütt)

»[Ein] bitter notwendiger Leidensbericht von 491 Tagen Geiselhaft in den Hamas-Tunneln.«
Oberhessische Presse (Manfred Hitzeroth)

»[D]ie Lektüre [geht] total unter die Haut und ich habe an einigen Stellen geweint. Aber ich habe begriffen, wie grausam Menschen sein können, wenn sie durch Hass und Ideologien aufgestachelt sind. Und vor allem hat mich berührt, wie Menschen selbst in düstersten Extremsituationen die Liebe zum Leben bewahren können. «
bremen zwei (Christine Gorny)

»Ein zutiefst eindrucksvoller Bericht.«
Deutschlandfunk Kultur (Stephanie von Oppen)

»Das wichtigste und stärkste Buch dieses Jahres. [Es ist] unglaublich beeindruckend.«
NDR (Almut Engelien)

»491 Tage ist die eindringliche Aufzeichnung eines Überlebenswillens.«
Time Magazine (Almut Engelien)

»Die Sinnsuche eines Mannes, nachdem alles verloren ist.«
Haʾaretz (Almut Engelien)

»Dieses Buch ist ein Zeugnis des Leidens und der Hoffnung.«
The New York Times (Almut Engelien)

»Ohne Pathos schildert [Sharabi] die 491 Tage seiner Geiselhaft, an denen er nie die Hoffnung aufgab.«
News (Almut Engelien)

»[Sharabi] schreibt in einer Sprache, die knapp ist, präzise, beinahe kühl – und gerade deshalb von einer Wucht, die den Leser atemlos zurücklässt.«
Die Weltwoche (Almut Engelien)

»[Ein] wirklich bemerkenswerter autobiografischer Zeitzeugenbericht.«
hagalil.com (Roland Kaufhold)

Biografie – Sharabi, Eli

Autorenbild
Sharabi, Eli
Eli Sharabi überlebte nach seiner Entführung aus dem Kibbuz Be’eri am 7. Oktober 2023 491 Tage in Gefangenschaft der Hamas. Nach seiner Freilassung setzte er sich unermüdlich für die Hilfe und Unterstützung der verbliebenen Geiseln ein, traf Staats- und Regierungschefs, hielt Reden vor den Vereinten Nationen und erzählte seine Geschichte vor Publikum auf der ganzen Welt. Sein Memoir 491 Tage ist der erste veröffentlichte Erfahrungsbericht einer freigelassenen israelischen Hamas-Geisel. Das Buch erklomm binnen kürzester Zeit die Spitze der Verkaufscharts in Israel, es wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und schaffte es in den USA auf die Bestsellerliste der »New York Times« und im Vereinigten Königreich auf die der »Sunday Times«.
Eli Sharabi wurde in Tel Aviv als Sohn eines jemenitischen Vaters und einer marokkanischen Mutter geboren, zog als Teenager in den Kibbuz Be’eri und heiratete später Lianne, mit der er zwei Töchter bekam, Noiya und Yahel, sechzehn und dreizehn Jahre alt. Lianne, Noiya und Yahel wurden am 7. Oktober in ihrem Haus ermordet. Sharabis Bruder Yossi wurde entführt und später in Gefangenschaft im Gazastreifen getötet.
Eli Sharabi arbeitete als Finanzchef und Geschäftsführer des Kibbuz. Außerdem war er Finanzchef von Be’eri Printing und mehreren anderen privaten Unternehmen in Israel.
Ursula Kömen übersetzt aus dem Englischen und hat u.a. Werke von Amir Tibon, Zygmunt Bauman und Jerry Z. Muller übertragen.
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