Abendland
Köhlmeier, Michael (17.02.2026)Abendland · Köhlmeier, Michael
Roman
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Verlag: Hanser Taschenbuch
Autor: Köhlmeier, Michael
ISBN: 978-3-446-28642-9
Produktform: Taschenbuch
Veröffentlichung: 17.02.2026
- Verlag: Hanser Taschenbuch
- Autor: Köhlmeier, Michael
- ISBN: 978-3-446-28642-9
- Bestellnummer: 568/28642
- Veröffentlichung: 17.02.2026
- Produktform: Taschenbuch
- Umfang: 784 Seiten
- Maße: 118 x 36 x 188 (B/T/H)
- Gewicht: 448
- Sprache: deutsch
- Auflage: 1
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
Michael Köhlmeiers Generationenroman folgt dem Mathematiker und Jazz-Liebhaber Carl Jacob Candoris durch ein Jahrhundert europäischer Geschichte – vom Ersten Weltkrieg über den Nationalsozialismus bis zum Kalten Krieg. Durch die Ich-Erzählung eines greisen Mannes, der seine Lebensbeichte einem Schriftsteller anvertraut, entsteht ein faszinierendes Porträt der „Abendland"-Moderne mit all ihren Brüchen und Widersprüchen. Das Buch verbindet intime Lebensgeschichte mit großer Zeitgeschichte und schafft dabei einen eindringlichen Spiegel des 20. Jahrhunderts.
Carl Jacob Candoris - Mathematiker, Weltbürger, Dandy und Jazz-Fan, ist fünfundneunzig, als er seine Lebensbeichte ablegt. Aufschreiben soll sie der Schriftsteller Sebastian Lukasser, Sohn des Gitarristen Georg Lukasser, den Candoris in den Jazz-Kellern im Wien der Nachkriegsjahre kennengelernt hat. Candoris erzählt von seinem Großvater, der in Wien einen berühmten Kolonialwarenladen betrieb, von seinen seltsamen Verwandten, bei denen er in Göttingen während seines Studiums lebt, und vom Wien der Nachkriegszeit. Im Spiegel zweier ungleicher Familien entsteht so ein kluger, reicher, witziger und lebenssatter Generationenroman.Rezensionen „Abendland"
"Michael Köhlmeiers monumentales Jahrhundertepos "Abendland" wagt viel und gewinnt. ... Seine Jahrhundertexpedition führt zu den Abgründen der Politik, den Versessenheiten und Absurditäten der Menschen und ihren Schwierigkeiten, zu leben und zu lieben. "Abendland" ist ein Roman, wie er selten geschrieben wird, tollkühn, inspirierend und fesselnd." Verena Auffermann, Die Zeit, 20.09.07 "Am Ende fühlt man sich vor allem: beglückt und bereichert, und das ist ein Gefühl, das man nach der Lektüre eines deutschsprachigen Romans nicht oft hat." Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel, 05.10.07 "Ein episches Meisterwerk." Wolfgang Paterno, Profil, 20.08.07 "Michael Köhlmeier hat den Roman des Jahres geschrieben. ... Ein gewaltiges Opus über das 20. Jahrhundert - und der aufregendste österreichische Roman des 21. Jahrhunderts." Falter, Klaus Nüchtern, Nr. 33/07 "Ein großer Wurf, ein monumentaler Roman. Ein Welt- und Jahrhundertpanorama, wie man es lange nicht gesehen hat ... Am meisten imponieren die sprachliche Kraft und die Beschreibungskunst Köhlmeiers, der epische Atem, der den Erzähler und mit ihm den faszinierten Leser durch dieses große Buch trägt." Wolfgang Schneider, Deutschlandradio, 29.08.07 "Ein leichtflüssiges Spiel mit einem gewichtigen Stoff von immenser Fülle. ... Ein Kunst- und Bravourstück." Klaus Nüchtern, Tages-Anzeiger-Zürich, 14.09.07 "Köhlmeier war immer ein Geschichten-Erfinder von Rang, ein Fabulierer wie aus vergangenen, vormodernen Tagen. ... Es entsteht ein Doppelporträt, ein Bildungsroman in des Wortes zwiefacher Bedeutung. Seit dem "Zauberberg" hatten wir in der deutschsprachigen Literatur nicht allzu viele überzeugende Beispiele dafür. Beeindruckend die panoramatische Weite des Wissens und der Themen, betörend die Leichtigkeit der Präsentation." Ulrich Weinzierl, Die Welt, 06.10.07 "In diesem Roman fühlt man sich gut aufgehoben, es herrscht eine Vertrautheit wie in guter Gesellschaft." Felicitas von Lovenberg, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.10.07Biografie – Köhlmeier, Michael
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