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Alle Hunde sterben

Sahin, Cemile (07.09.2020)
Produktinformationen "Alle Hunde sterben"
  • Aufbau
  • Sahin, Cemile
  • 978-3-351-03827-4
  • 07.09.2020
  • Hardcover
  • 239 Seiten
  • 125 x 24 x 215 (B/T/H)
  • 372
  • deutsch
  • 1. Auflage
  • 7 %

„Die Entschiedenheit, Klarheit, Härte und Sicherheit im Ton von Cemile Sahin ist eine Wucht.“ Julia Encke, FAS In neun Episoden erzählt Cemile Sahin von neun Menschen, die ihr Exil in einem Hochhaus im Westen der Türkei finden. Sie alle haben Folter, Gewalt und Verschleppung durch Einheiten der türkischen Armee und der Polizei erlebt. Darunter: Eine Mutter, die ihren toten Sohn auf einen Pick-up lädt. Ein Mann, der seine schlafende Tochter draußen ins Gebüsch legt, bevor er sein Haus anzündet. Eine Frau, die angekettet in einer Hundehütte gehalten wird. Während sie von ihrer Flucht berichten, holt sie der systematische Terror des türkischen Militärs wieder ein. ALLE HUNDE STERBEN ist eine Chronik über ein Land, geprägt von Militarismus und Nationalismus — entschieden, klar, furios erzählt. „Verbrechen, Gewalt, Folter brauchen eine Sprache. Und hier sprechen sie.“ Mely Kiyak „Realität funktioniert in diesem Land nur über Gewalt, sagt Cemile Sahin. Hilft es, die Gewalt darstellbar zu machen? Nein, sagt sie; sie versucht es trotzdem. Und genauer hat es noch kaum jemand geschafft." Klaus Theweleit

Biografie – Sahin, Cemile

S
Sahin, Cemile

Cemile Sahin ist Autorin und Künstlerin und wurde 1990 in Wiesbaden geboren. Sie hat in London und Berlin studiert und ist ars viva-Preisträgerin für Bildende Kunst. »TAXI« war ihr Debütroman, »ALLE HUNDE STERBEN« ihr zweiter, »KOMMANDO AJAX« ihr dritter Roman. Für ihr Schreiben wurde Cemile Sahin 2020 mit der Alfred Döblin-Medaille ausgezeichnet, 2025 erhielt sie den Erich Fried-Preis. Sie lebt in Berlin.

 

 

Rezensionen „Alle Hunde sterben"

»Wenn man Literatur mit den Mitteln der Architektur beschriebe, dann wäre diese
Erzählung reiner Brutalismus – gebaut aus einer klaren, simplen Sprache, lakonischen Sätzen.«

Tagesspiegel

»Am Beginn von acht der neun Kapitel steht ein Satz mit Namen und Details über die Erzähler:innen, jedes Kapitel ist eine Geschichte von Flucht, Vertreibung und von protokollierter Gewalt.«
der Freitag

»Sahin schafft es, eine Sprache für die Gewalt zu finden. Sie erzählt, wie sich Gewalt fortpflanzt, sich überträgt, wenn ein Mensch sieht, hört oder imaginiert, was einem anderen Menschen widerfährt.«
der Standard

»Cemile Sahin verwendet Sprache wie eine Kamera, die Szenen umkreist,
näher kommt, bis sie direkt draufhält: Jede Tür in diesem Buch kann sich jederzeit öffnen, und wer durch sie hereintritt, wird einem Gewalt antun oder, schlimmer noch, denen, die man liebt.«

DIE ZEIT

»Cemile Sahins Roman ›Alle Hunde sterben‹ ist eine düstere Allegorie militarisierter Gesellschaften.«
Junge Welt (Isabella Caldart)

»Durch das Systematische der Gewalt (...) wird ›Alle Hunde sterben‹ zugleich zu einem universellen Buch über die Unmenschlichkeit von Regimen und über jene des
Wegschauens.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung (Isabella Caldart)

»Cemile Sahin hat ein drastisches Buch geschrieben. Ihre Sprache ist knapp, ihre Bilder sind so scharf, dass das Lesen mitunter schmerzt.«
SWR 2 (Isabella Caldart)

»Eine Syntax wie das Knallen von Stiefelabsätzen, ein aggressiver, fordernder und provokativer Beat.«
Süddeutsche Zeitung (Isabella Caldart)

»Cemile Sahin zeigt auch in diesem Roman, was sie kann: Das Leben über die Kunst zu erzählen.«
SR Kultur (Isabella Caldart)

»Die Künstlerin und Autorin Cemile Sahin entwirft ein erschütterndes Szenario staatlicher Gewalt.«
STERN (Isabella Caldart)

»Sahin schickt sie alle immer wieder in eine endlose Gewaltspirale.«
RBB Inforadio (Isabella Caldart)

»Das Ergebnis ist beeindruckend und verstörend, man findet keinen Frieden in dem Text, so wenig wie die Figuren im Buch es tun.«
Missy Magazine (Isabella Caldart)

»Ein furioses Buch.«
Monopol (Simone Hohmann)

»Sahins Romane (...) erfinden neue Formen, von dem zu erzählen, was jenseits der Bilder und der Vorstellungskraft liegt.«
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (Simone Hohmann)

»Eine Sammlung beeindruckender, drastischer Geschichten aus dem Krieg in der Türkei, wie man sie so in der deutschen Literatur noch nicht gelesen hat.«
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (Niklas Maak)

Weitere Ausgaben:
Hauptlesemotive: Auseinandersetzen, Entspannen
Nebenlesemotive: Entspannen
Produktart: Buch gebunden
Produktform: Hardcover

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