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Produktinformationen "Der Film"
  • Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
  • Eiríksdóttir, Kristín
  • Flecken, Tina
  • 978-3-446-28224-7
  • 516/28224
  • 27.01.2026
  • Hardcover
  • 368 Seiten
  • 135 x 30 x 210 (B/T/H)
  • 472
  • deutsch
  • TÓL
  • ice
  • 1
  • 7 %
  • Entspannen
  • Buch gebunden
  • Hardcover

Dieser isländische Roman erkundet die Abgründe von Sucht, Scham und toxischen Beziehungen durch die Geschichte einer Frau, die um ihre Genesung und ihre Würde kämpft. Mit dokumentarischer Präzision und emotionaler Intensität zeichnet Kristín Eiríksdóttir ein ehrliches Porträt des Alltags in der Abhängigkeit und des mühsamen Wegs zurück ins Leben. Ein aufwühlendes, psychologisch tiefgreifendes Werk, das gesellschaftliche Tabus hinterfragt und von beeindruckender literarischer Kraft ist.

  • Ein zutiefst menschliches und raffiniert komponiertes Buch über Sucht, Trauma und gesellschaftliche Erwartungen, das von einer großen Lebenskraft getragen wird
  • DIE literarische Entdeckung aus Island, nominiert für den Literaturpreis der Nordischen Rates
  • „Sobald etwas zu einer Geschichte wird, entspricht es nicht mehr der Wahrheit“ - ein Roman über moralische Zwischentöne und den Widerstand gegen reflexhafte Empörung
Kristín Eiríksdóttirs Roman ist »ein Ereignis. Aufwühlend, mutig und zutiefst menschlich.« (Kristof Magnusson) Nach Jahren am Abgrund hat Villa sich mühsam ein neues Leben erkämpft. Sie lebt mit ihrem sechsjährigen Sohn in Reykjavík, wo sie aufgewachsen ist, und jobbt als trockene Alkoholikerin in einer Bar. Dort trifft sie Dimmi wieder, einen Jugendfreund aus ähnlich zerrütteten Verhältnissen, der auf einem Walfängerschiff anheuert, »weil es einem kleinen Mann guttut, einen großen Wal zu töten«. Villa beschließt, einen Film über ihn zu drehen, doch bei der Premiere wird sie heftig für ihr empathisches Porträt des vorbestraften Dimmi kritisiert. Moralisch in die Enge getrieben, spürt Villa die Geister ihrer Vergangenheit wieder hochkommen. Der Film ist ein mutiger, offener Roman über die Wahrheit in Geschichten, über Sucht, Scham und die Widersprüche, die unsere Biografien durchziehen.

Rezensionen „Der Film"

»Womit eine der Grundfragen des Buchs gestellt ist: Wie kann man eine wahre Geschichte über einen Menschen erzählen? Und ist womöglich die Fiktion ehrlicher als die Realität?« Marc Peschke, mare, Juni 2026 »Der Roman ist sprachlich grandios verfasst, dazu dramaturgisch atemberaubend gut gestaltet, dass man nur Staunen kann - aber Islands Schriftstellerinnen sind ja ohnehin derzeit eine Klasse für sich.« Frank Keil, Nordis, 3/2026 »Durch einen anachronistischen Aufbau und wechselnde Erzähler:innen werden wir zum Mitdenken angeregt. Zugleich erlaubt es dieser Kunstgriff der Autorin, thematische Verbindungen zu ziehen und in ihren Figuren immer noch weitere Abgründe aufzureißen.« Kulturnews.letter, 7.4.26 »Ein ebenso stilles wie beeindruckendes Stück Literatur, das den Leser auffordert, über seine moralischen Maßstäbe nachzudenken.« Carsten Tergast, BücherMagazin, 13.3.26 »Eiríksdóttir bringt uns mit ihrem starken Roman ›Der Film‹ an die Frontlinie des Erzählens.« Torsten Kellner, Kreuzer Leipzig, 1/2026 »Kristín Eiríksdottírs Roman ›Der Film‹ zeigt, dass es nicht die eine Wahrheit gibt, nicht nur Schwarz oder Weiß, sondern ganz viel dazwischen.... Höchste Zeit, die Autorin auch hierzulande zu entdecken.« Barbara Geschwinde, WDR Westart, 11.2.26 »Kristín Eiríksdottír erzählt von Sucht, Scham und der Frage, wie viel Wahrheit Geschichten ertragen - und wir selbst.« Woman, 19.2.26 »Eine faszinierende Lektüre... Wie in einem Dreieck spiegeln die drei Figuren sich gegenseitig. So ergänzen sich ihre Blicke aufeinander zu einer Erzählung, die reich ist an Schattierungen, als eine Art Gegenentwurf zu dem Film, den Villa über Dimmi gedreht hat. Deutlich wird, dass es immer zahlreiche Wahrheiten gibt und nicht nur eine.« Valerie Bäuerlein, Berliner Morgenpost, 14.2.26 »Ein bedingungslos wahrhaftiges Buch über unsere Zeit und ihre Exzesse.« Annemarie Stoltenberg, NDR, 3.2.26 »Sehr schlau, sehr subtil... klug komponiert... Psychologisch plausibel... Eine sehr berührende Geschichte... Das wäre ein sehr gutes Buch für den International Booker Prize.« Meike Stein, Papierstau-Podcast, 29.1.26 »Das Buch hat eine außergewöhnliche Struktur... Man muss dranbleiben, aber es ist absolut lohnenswert!.. Ich bin sehr begeistert von ›Der Film‹.« Anika Falke, Papierstau-Podcast, 29.1.26 »›Der Film‹ liest sich so spannend wie ein Krimi, überrascht und erschreckt auf jeder Seite und öffnet gerade durch seine Brutalität die Augen für die weichen, ambivalenten und nicht perfekten Seiten der Menschen.« Irène Bluche, radio3, 26.1.26


Biografie – Eiríksdóttir, Kristín

E
Eiríksdóttir, Kristín
Kristín Eiríksdóttir, 1981 geboren, zählt zu den wichtigsten literarischen Stimmen Islands. Für ihren Roman "A Fist or a Heart" wurde sie mit dem Isländischen Literaturpreis und dem Women’s Literature Prize Iceland ausgezeichnet und war für den Literaturpreis des Nordischen Rates nominiert. Auch ihr aktueller Roman "Der Film" stand auf der Shortlist für den renommierten Literaturpreis des Nordischen Rates.
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