Der Körper des Salamanders
Schoch, Julia (17.08.2022)Der Körper des Salamanders · Schoch, Julia
Erzählungen | Überarbeitete und erweiterte Neuausgabe von Julia Schochs »grandiosem Debüt« (FAZ)
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Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
Autor: Schoch, Julia
ISBN: 978-3-423-14852-8
Produktform: Taschenbuch
Veröffentlichung: 17.08.2022
- Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
- Autor: Schoch, Julia
- ISBN: 978-3-423-14852-8
- Veröffentlichung: 17.08.2022
- Produktform: Taschenbuch
- Umfang: 192 Seiten
- Maße: 115 x 16 x 190 (B/T/H)
- Gewicht: 178
- Sprache: deutsch
- Auflage: 1. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Nebenlesemotive: Eintauchen
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
- Auf der Suche nach dem Glück die eigene DDR-Vergangenheit finden
Das Glück suchen und die Vergangenheit finden – »großartiger Geschichtenband« (Literarische Welt)
Die eine träumt davon, auf dem Grund einer geräuschlosen Unterwasserwelt zu liegen, die andere bringt auf nebelverhangenen Havelseen das Ruderboot zum Kentern, in dem
sie, als Steuerfrau, eigentlich für die Sicherheit der vier Ruderinnen verantwortlich war. Zum Wasser haben Julia Schochs Figuren ein besonderes Verhältnis: Sie suchen sich selbst und loten ihre Grenzen aus. Das Wasser ist die Zeit, die Geschichte und die Erinnerung zugleich – an das Land DDR, das so plötzlich verschwunden ist, dass die eigene Kindheit und Jugend gleich mit verschwunden sind. Die zehn Geschichten, angesiedelt in ostdeutschen Plattenbausiedlungen oder am Oderhaff , am Schießstand eines Rummels oder in Rumänien, wurden, als sie 2001 erstmals erschienen sind, als ein Ereignis gefeiert.
Rezensionen „Der Körper des Salamanders"
Ein großartiger Geschichtenband.Die Welt, Literarische Welt (Richard Kämmerlings)
Julia Schoch meidet den sachte banalen, ironisch alltäglichen Erzählton ihrer Generationsgenossen im Westen; und das für sich ist schon erstaunlich genug. Sie sucht den hohen Ton der hohen Literatur, aber nicht im rhetorischen Pathos. Der hohe Ton der Julia Schoch ist vielmehr der gespenstische Sinuston, der von kranken Neonröhren ausgeht, von Schwerkranken gehört wird oder auch von Kindern, die in großer Stille sich selbst und ihrer Fantasie überlassen bleiben.
Die Zeit (Jens Jessen)
Der Auftritt der Erzählerin Julia Schoch ist ein Ereignis. (...) Nichts ist sie weniger als eine Heimatdichterin der Kiefernhaine zwischen Plattenbauten, der grauen Volkspolizei-Väter und der ereignislosen Sonntage in der Provinz. (...) Sie strebt nach formaler und sprachlicher Perfektion.
Die Welt (Eckhard Fuhr)
Grandioses Debüt (...). Julia Schochs Erzählungen schillern in einem double bind zwischen der Rettung einer Vergangenheit und einer Gegenwart, die diese kühl verdammt, oder noch schlimmer: verschweigt.
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Richard Kämmerlings)
Biografie – Schoch, Julia
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