Mit der Geschwindigkeit des Sommers
Schoch, Julia (17.08.2022)Mit der Geschwindigkeit des Sommers · Schoch, Julia
Roman | Über ein Leben vor und nach dem Mauerfall: »berührend und preisverdächtig.« Brigitte
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Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
Autor: Schoch, Julia
ISBN: 978-3-423-14851-1
Produktform: Taschenbuch
Veröffentlichung: 17.08.2022
- Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
- Autor: Schoch, Julia
- ISBN: 978-3-423-14851-1
- Veröffentlichung: 17.08.2022
- Produktform: Taschenbuch
- Umfang: 144 Seiten
- Maße: 115 x 12 x 190 (B/T/H)
- Gewicht: 135
- Sprache: deutsch
- Auflage: 4. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
- Liebe und Tod, Aufbruch oder Bleiben: »Ein betörend schönes deutsches Wintermärchen.« Iris Radisch, DIE ZEIT
»Ein betörend schönes deutsches Wintermärchen.« Iris Radisch, Die Zeit
Zwei Schwestern, zu DDR-Zeiten aufgewachsen im mecklenburgischen Nirgendwo nahe der polnischen Grenze. Die eine bricht nach dem Mauerfall in den Westen auf, die andere bleibt, mit Mann, Kindern und einem Liebhaber. Ein hinreißend erzählter, bewegender Roman über den Untergang der DDR und das Zerplatzen aller Träume, über eine Frau zwischen den Zeiten und Systemen.
»Julia Schoch hat ein ausgezeichnetes Gespür dafür, wie Landschaft und Zeitgeschichte einander durchdringen.«
Ijoma Mangold, Süddeutsche Zeitung
Rezensionen „Mit der Geschwindigkeit des Sommers"
Julia Schoch ist eine emphatische Lakonikerin. Ihre strengen, zugleich sensiblen Sätze strahlen etwas bezwingend Selbstverständliches aus und ergeben gerade deshalb einen ganz unverwechselbaren Stil.Frankfurter Allgemeine Zeitung (Jochen Hieber)
Ein Frauenklassiker. Aber erzählt in einer stoischen, auf Haltung bedachten Sprache, die sich nicht anschmiegt und nicht einfühlt, sondern die Welt und alle Unbill mit dem kleinen Obstmesser ihres Scharfsinns traktiert. Einen schönen, wehmütigen Widerspruch ergibt das. (…) Julia Schoch lässt keinen Zweifel daran, dass sie ihre östliche Heldin so verstanden wissen will: als eine Frau, die ihre Milchsuppe endlich allein auslöffelt. Als eine Schneekönigin aus dem Osten, über die niemand verfügen kann. Noch nicht einmal dieses betörend schöne Wintermärchen.
Die Zeit (Iris Radisch)
Ein leiser Roman. Den Metaphern des Lautlosen, Geräuschlosen, die ihn unauffällig durchziehen, korrelieren die präzisen Bilder. (…) Ein todtrauriges, ein überaus schönes Buch.
die tageszeitung (Jochen Schimmang)
Julia Schoch, deren Prosa frei von Sentimentalität ist, hat ein ausgezeichnetes Gespür dafür, wie Landschaft und Zeitgeschichte einander durchdringen. (…) ein spannendes Psychogramm, das nichts mit Ostalgie und Jammer-Ossitum zu tun hat.
Süddeutsche Zeitung (Ijoma Mangold)
Ein Wenderoman (…). Ein Wendeverliererroman. Ein Roman über die Leere nach dem Tod des sozialistischen Staates. Das Gegenteil von realistisch. Skrupulös, tastend, lyrisch. Er wird bleiben, wie die Probleme, die wir mit der Generation haben werden, von der er erzählt.
Die Welt (Elmar Krekeler)
Biografie – Schoch, Julia
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