Die Flucht der Bärin
Bator, Joanna (18.02.2026)Die Flucht der Bärin · Bator, Joanna
Von der Bestsellerautorin von „Bitternis“
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- Verlag: Suhrkamp
- Autor: Bator, Joanna
- Übersetzer: Palmes, Lisa
- ISBN: 978-3-518-43285-3
- Veröffentlichung: 18.02.2026
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 317 Seiten
- Maße: 134 x 32 x 210 (B/T/H)
- Gewicht: 422
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: Ucieczka niedźwiedzicy
- Originalsprache: pol
- Auflage: Deutsche Erstausgabe
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
- Österreichischer Staatspreis für europäische Literatur 2024Joanna Bator ist eine furchtlose Erforscherin menschlicher AbgründeGeschichten vom Verschwinden, Verwandeln und VerlierenSeit Jahren Bestsellerautorin in Polen
In einem letzten Versuch, ihre erkaltende Liebe zu retten, fliegt ein Paar nach Kreta. Als sie anderntags in der Morgensonne erwacht, ist er bereits schwimmen gegangen. Als sie ihn gegen Mittag anruft, klingelt sein Handy in der Ferienunterkunft. Und als sie am Strand steht, weiß sie sofort: Hier ist er nicht. Aus Stunden des Suchens werden Tage, Wochen, Monate – nichts in diesen Geschichten ist, was es ist. Ob etwa die todkranke Frau, der im Wald immer wieder zwei geisterhafte Kinder begegnen, noch in der Realität oder schon in einer Zwischenwelt lebt, bleibt in der Schwebe. Und das seit Jahrzehnten leerstehende Hotel Sudeten, in dem eine seltsame Gesellschaft haust – ist es ein Nachtasyl oder vielleicht doch eine psychiatrische Klinik?
Alles, was Joanna Bator in klarem, hartem Duktus erzählt, ist in ein Zwielicht getaucht. Sechzehn romanhaft verschränkte unheimliche Erzählungen, die uns dieselben Protagonisten in ständig neuer Perspektive zeigen. Während wir sie lesend immer besser kennenlernen, verirren wir uns immer tiefer in einem Spiegellabyrinth.
Rezensionen „Die Flucht der Bärin"
»[Man staunt über Bators] literarisches Können. Darüber, wie viele Details sie zusammenzutragen und wie stilsicher sie mit ihnen zu jonglieren weiß. Über ihre sprachliche Meisterschaft, die in der Übersetzung von Lisa Palmes auch auf Deutsch voll zur Geltung kommt. Über ihre Phantasie und ihre raffinierte Erzählperspektive, in der sich Beobachtungsgabe mit Distanz, Empathie mit Ironie, Melancholie mit Humor vermischen. Und nicht zuletzt über ihre Fähigkeit, die eigenen Erfahrungen in ein Stück erstklassiger Literatur zu verwandeln.«Frankfurter Allgemeine Zeitung (Marta Kijowska)
»Joanna Bator ist die Meisterin des literarischen Origami. Endlos faltet sie die Landkarte ihrer schlesischen Heimat. Was sich zeigt, sind immer wieder andere farbgetreue Topografien der menschlichen Verzweiflung.«
Neue Zürcher Zeitung (Paul Jandl)
»Wie bei einem mit Garn bespannten Stern gibt es Verbindungen von Orten, Personen und manchmal von Gegenständen über die Geschichten hinweg. Alles überkreuzt sich irgendwie, und der wunderschöne, kühle Schreibstil wickelt den Leser früher oder später mit ein. Dann möchte man mehr lesen von Joanna Bator.«
Ultimo (Elke Eickhoff)
»Wer Spuk mag, erlebt ihn in diesem raffinierten Buch.«
Aachener Zeitung (Elke Eickhoff)
»Allein die Spurensuche, wie alles zusammenhängt, macht jede Menge Spaß, doch Bators Erzählungen sind weit mehr als eine Schnitzeljagd … Eine Sammlung, die mehr ist als die Summe ihrer Teile - und schon die Teile allein sind verdammt gut.«
Kulturnews (Matthias Jordan)
»... 16 kunstvoll miteinander verbunden[e] Geschichten ... Joanna Bator unternimmt mit ihren Leserinnen und Lesern eine wahre Geisterbahnfahrt ...«
news.at (Matthias Jordan)
»Joanna Bator überrascht ... ist bei aller Düsternis und Melancholie im besten Sinne komisch und originell auch in Lisa Palmers gelungener Übersetzung.«
news.at (Matthias Jordan)
»Man kann sich ... an den vielen Einfällen dieser fabulierlustigen Autorin delektieren, die völlig unvorhersehbaren Wendungen bewundern, die die Erzählungen allesamt nehmen, und über die Raffinesse in der Konstruktion des Textes staunen.«
Die Presse (Friederike Gösweiner)
»Autorin Joanna Bator schreibt in klarer Sprache voller Witz und Fantasie – und sie ist eine genaue Beobachterin. Unbedingt empfehlenswert.«
Ruhr Nachrichten / Münstersche Zeitung (Friederike Gösweiner)
»Joanna Bator ... ist eine der großen europäischen Schriftstellerinnen. ... Die Flucht der Bärin: feministische Fantastik, unheimlich gut erzählt, gekonnt übersetzt von Lisa Palmes.«
3sat (Katrin Schumacher)
»... feministische Phantastik, unheimlich gut erzählt, gekonnt übersetzt von Lisa Palmes.«
MDR (Katrin Schumacher)
»Joanna Bator hat in ihren Erzählungen einen eigenwillig melancholischen Kosmos geschaffen, der einen völlig in seinen Bann zieht und auf manchmal märchenhafte, dann wieder auf glasklar realistische Weise von den Abgründen des ganz alltäglichen Daseins erzählt.«
WDR (Andrea Gerk)
»[Die Flucht der Bärin] verführt einen zu einer detektivischen Lektüre, das macht viel Spaß! Mit Wärme und Schmackes von Lisa Palmes übersetzt.«
Deutschlandfunk Kultur (Jörg Plath)
»In ihrem neuen Erzählband zeigt die polnische Schriftstellerin Joanna Bator ihr meisterhaftes Können.«
Berliner Morgenpost (Tobias Schwartz)
»[Die] Wahrheit von [Joanna Bators Erzählungen] ist bezwingend, sie in der deutschen Übersetzungen von Lisa Palmers zu lesen, ein Vergnügen ...«
SWR (Beate Tröger)
»[K]ühn geschrieben ...«
DONNA (Beate Tröger)
»Joanna Bator spürt einmal mehr das Unheimliche im Alltäglichen und die Grenze zwischen Wirklichkeit und Traum auf.«
ORF (Beate Tröger)
»Die Storys sind gespenstisch und immer spannend.«
look! Magazin (Beate Tröger)
»Joana Bator lotet in den 16 surrealen Erzählungen des Bandes subtil das Unheimliche aus.«
News (Beate Tröger)
»Bator schafft ein Dickicht aus Charakteren und Handlungen, die wie Wasser ineinander verfließen.«
literaturundfeuilleton.wordpress.com (Aylin Cakanoglu)
»Allein die Spurensuche, wie das alles zusammenhängt, macht jede Menge Spaß, doch Bators Erzählungen sind weit mehr als eine Schnitzeljagd ... «
Kulturnews (Aylin Cakanoglu)
Biografie – Bator, Joanna
Lisa Palmes, geboren 1975 in Münster, hat u.a. Werke von Wojciech Jagielski, Lidia Ostałowska, Filip Springer, Olga Tokarczuk und Joanna Bator übersetzt. Für ihre Arbeit wurde sie vielfach ausgezeichnet, zuletzt 2017 mit dem Karl-Dedecius-Preis und 2019 mit dem Sonderpreis des Riesengebirgspreises für Literatur.
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