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Die Projektoren

Meyer, Clemens (25.02.2026)
Produktinformationen "Die Projektoren"
  • FISCHER Taschenbuch
  • Meyer, Clemens
  • 978-3-596-03160-3
  • 25.02.2026
  • Taschenbuch
  • 1056 Seiten
  • 139 x 40 x 214 (B/T/H)
  • 952
  • deutsch
  • 1. Auflage
  • 7 %
  • Entspannen
  • Taschenbuch
  • Taschenbuch
  • Shortlist Deutscher Buchpreis 2024, ausgezeichnet mit dem Bayerischen Buchpreis 2024 und dem Preis der LiteraTour Nord 2025

Der neue Roman von Clemens Meyer: Ein Epos über die Krisen Europas und die Kunst des Erzählens

Von Leipzig bis Belgrad, von der DDR bis zur Volksrepublik Jugoslawien, vom Leinwandspektakel bis zum Abenteuerroman. Schonungslos und rasant erzählt »Die Projektoren« von unserer an der Vergangenheit zerschellenden Gegenwart – und von unvergleichlichen Figuren: Im Velebit-Gebirge erlebt ein ehemaliger Partisan die abenteuerlichen Dreharbeiten der Winnetou-Filme. Jahrzehnte später finden an genau diesen Orten die brutalen Kämpfe der Jugoslawienkriege statt – mittendrin eine Gruppe junger Rechtsradikaler aus Dortmund, die die Sinnlosigkeit ihrer Ideologie erleben muss. Und in Leipzig werden bei einer Konferenz in einer psychiatrischen Klinik die Texte eines ehemaligen Patienten diskutiert: Wie gelang es ihm, spurlos zu verschwinden? Konnte er die Zukunft voraussagen? Und was verbindet ihn mit dem Weltreisenden Dr. May, der einst ebenfalls Patient der Klinik war?

Rezensionen „Die Projektoren"

Wenn die Welt sich so weiterdreht, […], wird „Die Projektoren“ zu den Romanen gehören, die lesende Menschen alle zehn Jahre erneut aus dem Regal nehmen, wie den „Zauberberg“.
Frankfurter Rundschau (Judith von Sternburg)

Mit »Die Projektoren« hat der Märchenerzähler Clemens Meyer einen magischen, sprachgewaltigen Romankoloss hingestellt. Ein Oschi, der in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur seinesgleichen sucht.
MDR Kultur (Nils Kahlefendt)

Clemens Meyer hat den rührendsten und grausamsten Roman der Saison geschrieben [...].
Der Spiegel (Christian Buß)

[...] ein Roman, bei dem man nach der letzten Seite das Gefühl hat, ihn gleich noch einmal lesen zu müssen.
wien-live.de (Helmut Schneider)

[...] Meyer schafft es wirklich die ganz schwere Kost, aber auch mit der leichten Muse zu verbinden und man hat ne Menge Spaß mit diesem Buch.
3sat – Kulturzeit (Katharina Teutsch)

Keine Frage, Clemens Meyer hat ein echtes Meisterstück abgeliefert.
WDR 3 (Mario Scalla)

Sprache und Erzählstil wechseln dabei wie ein wilder Fluss zwischen reißend und plätschernd, [...] machen spektakuläre Biegungen, fließen aber auch über lange Strecken gradlinig, [...] und überschaubar.
taz (Doris Akrap)

So gewaltig wie großartig.
Focus (Doris Akrap)

Ein Epos, ein Abenteuerroman.
SWR Kultur (Doris Akrap)

Das ist wirklich große Erzählkunst.
rbb (Nadine Kreuzahler)

[...] große Erzählkunst.
Tagesspiegel (Gerrit Bartels)

Eine Zeitenwende für die Literatur
Welt am Sonntag (Richard Kämmerlings)

vermag es, das Chaos erzählend lustvoll zu bändigen.
Südwestrundfunk/lesenswert (Niels Beintker)

Clemens Meyers tausendseitiges wildes Epos ist eine Zumutung. Und das ist auch ziemlich gut so
Die Zeit (David Hugendick)

[...] Knaller der Saison [...].
Frankfurter Rundschau (Judith von Sternburg)

„Projektion“ ist indes das entscheidende Stichwort zum ambitioniertesten [...] deutschen Roman dieses Herbstes [...].
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Andreas Platthaus)

Biografie – Meyer, Clemens

M
Meyer, Clemens

Clemens Meyer, geboren 1977 in Halle (Saale), lebt in Leipzig. 2006 erschien sein Debütroman »Als wir träumten«, es folgten »Die Nacht, die Lichter. Stories« (2008), »Gewalten. Ein Tagebuch« (2010), der Roman »Im Stein« (2013), die Frankfurter Poetikvorlesungen »Der Untergang der Äkschn GmbH« (2016) und die Erzählungen »Die stillen Trabanten« (2017). Für sein Werk erhielt Clemens Meyer zahlreiche Preise, darunter den Preis der Leipziger Buchmesse. »Im Stein« stand auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis, wurde mit dem Bremer Literaturpreis ausgezeichnet. Sein Roman »Die Projektoren« wurde mit dem Bayerischen Buchpreis 2024 und dem Preis der LiteraTour Nord 2025 ausgezeichnet und stand auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2024. Für sein Gesamtwerk erhält Clemens Meyer den Lessing-Preis 2025 des Freistaates Sachsen.

Literaturpreise:
Preis der LiteraTour Nord 2025
Lessing-Preis des Freistaates Sachsen 2025
Bayerischer Buchpreis 2024
Klopstock-Preis für neue Literatur 2020
Stadtschreiber von Bergen-Enkheim 2018/2019
Premio Salerno Libro d’Europa 2017
Finalist Premio Gregor von Rezzori 2017
Longlist Man Booker International Prize 2017
Mainzer Stadtschreiber 2016
Bremer Literaturpreis 2013
Shortlist Deutscher Buchpreis 2013
Stahl-Literaturpreis, 2010
TAGEWERK-Stipendium der Guntram und Irene Rinke-Stiftung, 2009
Preis der Leipziger Buchmesse 2008
Clemens-Brentano-Preis der Stadt Heidelberg, 2007
Märkisches Stipendium für Literatur, 2007
Förderpreis zum Lessing-Preis des Freistaates Sachsen, 2007
Mara-Cassens-Preis, 2006
Rheingau-Literatur-Preis, 2006
Einladung zum Ingeborg Bachmann-Wettbewerb, 2006
Nominierung zum Preis der Leipziger Buchmesse, 2006
2. Platz MDR-Literaturwettbewerb, 2003
Literatur-Stipendium des Sächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst, 2002
1. Platz MDR-Literaturwettbewerb, 2001

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