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Die letzte Chance

Sartre, Jean-Paul (01.02.1986)
Produktinformationen "Die letzte Chance"
  • ROWOHLT Taschenbuch
  • Sartre, Jean-Paul
  • Aumüller, Uli
  • 978-3-499-15692-2
  • 01.02.1986
  • Taschenbuch
  • 224 Seiten
  • 115 x 190 (B/H)
  • 138
  • Die Wege der Freiheit (4)
  • deutsch
  • 7. Auflage
  • 7 %
  • Auseinandersetzen
  • Verstehen
  • Taschenbuch
  • Taschenbuch
"Die letzte Chance" wurde 1949 als Fortsetzung des Romans "Der Pfahl im Fleische" angekündigt. Sartre schrieb diesen Roman jedoch nicht zu Ende, und erst nach seinem Tod wurden die vorliegenden Teile daraus veröffentlicht: Brunet, der engagierte Kommunist, und Mathieu, der individualistische Einzelgänger, sind in deutsche Kriegsgefangenschaft geraten, wo der erste eine Widerstands gruppe und der zweite eine Fluchthilfeorganisation aufbaut. Der Konflikt zwischen Freiheit und Engagement, Gewalt und Gegengewalt, kollektiver Disziplin und isoliertem Handeln gibt diesen Texten ihren besonderen Spannungsreichtum.

Biografie – Sartre, Jean-Paul

S
Sartre, Jean-Paul

Uli Aumüller übersetzt u. a. Siri Hustvedt, Jeffrey Eugenides, Jean Paul Sartre, Albert Camus und Milan Kundera. Für ihre Übersetzungen erhielt sie den Paul-Celan-Preis und den Jane Scatcherd-Preis.

Geboren am 21.06.1905, wuchs er nach dem frühen Tod seines Vaters im Jahre 1906 bis zur Wiederheirat seiner Mutter im Jahre 1917 bei seinen Großeltern Schweitzer in Paris auf. 1929, vor seiner Agrégation in Philosophie, lernte er seine Lebensgefährtin Simone de Beauvoir kennen, mit der er eine unkonventionelle Bindung einging, die für viele zu einem emanzipatorischen Vorbild wurde. 1931-1937 war er Gymnasiallehrer in Philosophie in Le Havre und Laon und 1937-1944 in Paris. 1933 Stipendiat des Institut Français in Berlin, wo er sich mit der Philosophie Husserls auseinandersetzte.
Am 02.09.1939 wurde er eingezogen und geriet 1940 in deutsche Kriegsgefangenschaft, aus der er 1941 mit gefälschten Entlassungspapieren entkam. Noch 1943 wurde unter deutscher Besatzung sein erstes Theaterstück «Die Fliegen» aufgeführt; im selben Jahr erschien sein philosophisches Hauptwerk «Das Sein und das Nichts». Unmittelbar nach dem Krieg wurde Sartres Philosophie unter dem journalistischen Schlagwort «Existenzialismus»zu einem modischen Bezugspunkt der Revolte gegen bürgerliche Lebensformen. 1964 lehnte er die Annahme des Nobelpreises ab. Zahlreiche Reisen führten ihn in die USA, die UdSSR, nach China, Haiti, Kuba, Brasilien, Nordafrika, Schwarzafrika, Israel, Japan und in fast alle Länder Europas. Er traf sich mit Roosevelt, Chruschtschow, Mao Tse-tung, Castro, Che Guevara, Tito, Kubitschek, Nasser, Eschkol. Sartre starb am 15.4.1980 in Paris.
Auszeichnungen: Prix du Roman populiste für «Le mur» (1940); Nobelpreis für Literatur (1964, abgelehnt); Ehrendoktor der Universität Jerusalem (1976).


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