Schriften zur Literatur
Sartre, Jean-Paul (01.10.1986)Schriften zur Literatur · Sartre, Jean-Paul
Der Mensch und die Dinge / Baudelaire / Was ist Literatur? / Saint Genet: Komödiant und Märtyrer / S… mehr lesen Der Mensch und die Dinge / Baudelaire / Was ist Literatur? / Saint Genet: Komödiant und Märtyrer / Schwarze und weiße Literatur / Mallarmés Engagement / Was kann Literatur? / Der Idiot der Familie I-IV weniger
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Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
Autor: Sartre, Jean-Paul
Reihe: Sartre: Gesammelte Werke
ISBN: 978-3-499-34007-9
Produktform: Taschenbuch
Veröffentlichung: 01.10.1986
- Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
- Autor: Sartre, Jean-Paul
- Übersetzer: Baier, Lothar & Bökenkamp, Werner & Brenner, Hans Georg & Christaller, Abelle & Scheel, Günther & Schwerin, Christoph & Möhring, Beate & König, Traugott & Dörrenbächer, Ursula & Strasmann, Gilbert & Tophoven, Elmar & Hermlin, Stephan & Ozdoba, Joachim & Scheffel, Helmut
- ISBN: 978-3-499-34007-9
- Veröffentlichung: 01.10.1986
- Produktform: Taschenbuch
- Umfang: 5184 Seiten
- Maße: 125 x 190 (B/H)
- Gewicht: 3377
- Reihe: Sartre: Gesammelte Werke
- Sprache: deutsch
- Auflage: 1. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Verstehen
- Nebenlesemotive: Auseinandersetzen
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
(Aus dem Vorwort von Traugott König)
Rezensionen „Schriften zur Literatur"
Wenn die deutsche Sartre-Edition in dieser Form weiterschreitet, dann gibt es hierzulande bald mehr und im großen und ganzen einen besser edierten Sartre als in Frankreich.Die Zeit
Biografie – Sartre, Jean-Paul
Geboren am 21.06.1905, wuchs er nach dem frühen Tod seines Vaters im Jahre 1906 bis zur Wiederheirat seiner Mutter im Jahre 1917 bei seinen Großeltern Schweitzer in Paris auf. 1929, vor seiner Agrégation in Philosophie, lernte er seine Lebensgefährtin Simone de Beauvoir kennen, mit der er eine unkonventionelle Bindung einging, die für viele zu einem emanzipatorischen Vorbild wurde. 1931-1937 war er Gymnasiallehrer in Philosophie in Le Havre und Laon und 1937-1944 in Paris. 1933 Stipendiat des Institut Français in Berlin, wo er sich mit der Philosophie Husserls auseinandersetzte.
Am 02.09.1939 wurde er eingezogen und geriet 1940 in deutsche Kriegsgefangenschaft, aus der er 1941 mit gefälschten Entlassungspapieren entkam. Noch 1943 wurde unter deutscher Besatzung sein erstes Theaterstück «Die Fliegen» aufgeführt; im selben Jahr erschien sein philosophisches Hauptwerk «Das Sein und das Nichts». Unmittelbar nach dem Krieg wurde Sartres Philosophie unter dem journalistischen Schlagwort «Existenzialismus»zu einem modischen Bezugspunkt der Revolte gegen bürgerliche Lebensformen. 1964 lehnte er die Annahme des Nobelpreises ab. Zahlreiche Reisen führten ihn in die USA, die UdSSR, nach China, Haiti, Kuba, Brasilien, Nordafrika, Schwarzafrika, Israel, Japan und in fast alle Länder Europas. Er traf sich mit Roosevelt, Chruschtschow, Mao Tse-tung, Castro, Che Guevara, Tito, Kubitschek, Nasser, Eschkol. Sartre starb am 15.4.1980 in Paris.
Auszeichnungen: Prix du Roman populiste für «Le mur» (1940); Nobelpreis für Literatur (1964, abgelehnt); Ehrendoktor der Universität Jerusalem (1976).
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