Ich dachte, bis dahin bin ich tot
Maier-Witt, Silke (13.02.2025)Ich dachte, bis dahin bin ich tot · Maier-Witt, Silke
Meine Zeit als RAF-Terroristin und mein Leben danach | Aus dem Inneren der Rote Armee Fraktion
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Verlag: Kiepenheuer & Witsch
Autor: Maier-Witt, Silke
ISBN: 978-3-462-00690-2
Produktform: Hardcover
Veröffentlichung: 13.02.2025
- Verlag: Kiepenheuer & Witsch
- Autor: Maier-Witt, Silke
- ISBN: 978-3-462-00690-2
- Veröffentlichung: 13.02.2025
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 384 Seiten
- Maße: 125 x 205 (B/H)
- Gewicht: 439
- Sprache: deutsch
- Auflage: 3. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Auseinandersetzen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
Schonungslos, ehrlich, reuevoll – die ehemalige RAF-Terroristin Silke Maier-Witt erzählt ihr Leben
- Anstehender Prozess gegen Ex-RAF-Mitglied Daniela Klette im Frühjahr 2025
Schonungslos, ehrlich, voller Reue – die ehemalige RAF-Terroristin Silke Maier-Witt erzählt ihr Leben
Die RAF ist ein deutsches Trauma. Viele Verbrechen der Roten Armee Fraktion aus den 70er- bis 90er-Jahren sind bis heute unaufgeklärt, noch immer ranken sich Mythen um die Mitglieder, die die Bundesrepublik terrorisierten. Silke Maier-Witt gibt in diesem Buch einzigartige Einblicke in das Innere der Gruppe.
Am 7. April 1977 – dem Tag des Mordes an Siegfried Buback – schloss Silke Maier-Witt sich der RAF an und tauchte unter. Fortan war sie eine der meistgesuchten Terroristinnen der Bundesrepublik. Während des »Deutschen Herbstes« spähte sie die Fahrtstrecke von Hanns Martin Schleyer aus, leistete logistische Hilfe und gehörte dem innersten Kreis der RAF an, der in Köln den Arbeitgeberpräsidenten entführte und dessen vier Begleiter tötete. Nach einem Banküberfall der RAF, bei dem eine Unbeteiligte erschossen wurde, übte sie Kritik – und stieg aus der Terrorgruppe aus. Mithilfe der Staatssicherheit tauchte sie in der DDR unter und begann ein neues, bürgerliches Leben – das mit ihrer Verhaftung nach dem Fall der Mauer ein jähes Ende fand.
In ihrem Buch blickt Silke Maier-Witt auf ihr Leben zurück – von der Kindheit in Hamburg über ihre Zeit in der RAF, ihrem Leben mit neuer Identität in der DDR, die Haft bis hin zu ihrem Neustart als ausgebildete Friedensfachkraft. Vor allem aber ergründet sie, wie es dazu kam, dass sie sich als junge Frau der Roten Armee Fraktion anschloss, und warum sie das Töten als Mittel zum Erreichen der RAF-Ziele hinnahm.
Rezensionen „Ich dachte, bis dahin bin ich tot"
»Was den Text so besonders macht: Maier-Witt schont sich nicht, rechtfertigt ihre Taten nicht. Stattdessen versucht sie zu erklären, was kaum zu erklären ist.«Galore (André Bosse)
»Es ist eine deutsche Geschichte - eingebrannt bis heute.«
ZDF heute journal (André Bosse)
»ein Buch über Schuld und Sühne, ein schmerzhaft ehrliches Buch«
Aachener Zeitung (Joachim Maria Peter)
»Die Autorin geht in ihrer Autobiografie schonungslos mit sich um. (...) Der Leser nimmt Silke Maier-Witt die Ehrlichkeit ihrer Aufarbeitung durchaus ab.«
Nordkurier Online (Frank Wilhelm)
»Die Bilanz, die die heute Fünfundsiebzigjährige zieht, ist illusionslos. Silke Maier-Witt schildert ihren Weg in die RAF und ihr Leben nach dem Leben als Terroristin nüchtern.«
NZZ (Thomas Ribi)
»Maier-Witt möchte sich nicht rechtfertigen, sondern sich so wahrhaftig wie möglich erinnern.«
Deutschlandfunk Andruck (Martin Hubert)
Biografie – Maier-Witt, Silke
Silke Maier-Witt wurde 1950 in Nagold, Baden-Württemberg, geboren und wuchs in Hamburg auf. Sie studierte Medizin und Psychologie. 1977 schloss sie sich der Roten Armee Fraktion an und ging in den Untergrund. 1979 löste sie sich von der Terrorgruppe und tauchte in der DDR unter. Nach dem Mauerfall wurde sie verhaftet und in die Bundesrepublik abgeschoben, wo sie 1991 wegen der Beteiligung an der Entführung und Ermordung von Hanns Martin Schleyer sowie anderer Straftaten zu zehn Jahren Freiheitsstrafe verurteilt wurde. 1995 kam sie vorzeitig aus der Haft frei. Sie beendete ihr Psychologiestudium und absolvierte eine Ausbildung zur Friedensfachkraft. Heute lebt Silke Maier-Witt vorwiegend in Nordmazedonien.
André Groenewoud, Jahrgang 1972, arbeitete als Chefreporter und Autor für die Bunte in München und Paris, schrieb für den stern und war Korrespondent der Reportage-Agentur Zeitenspiegel in New York. Zuletzt arbeitete er fürs ZDF im Südostasien-Studio in Singapur. Groenewoud veröffentlichte 2019 das Buch »Das wollte ich Ihnen noch sagen - ein Jahrhundert im Gespräch« und 2023 »Jahrhundertverbrechen - Opfer und Täter erzählen«.
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