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Ja heißt ja und ...

Emcke, Carolin (23.04.2025)
Produktinformationen "Ja heißt ja und ..."
  • FISCHER Taschenbuch
  • Emcke, Carolin
  • 978-3-596-70070-7
  • 23.04.2025
  • Taschenbuch
  • 112 Seiten
  • 125 x 8 x 190 (B/T/H)
  • 100
  • deutsch
  • 1. Auflage
  • 7 %
  • Auseinandersetzen
  • Taschenbuch
  • Taschenbuch
  • »Ein extrem wichtiger Beitrag zur #MeToo-Debatte.« Martin Zeyn, Bayerischer Rundfunk

SPIEGEL-Bestseller-Autorin Carolin Emcke über die »MeToo-Debatte«

Wie kann man nach der »MeToo-Debatte« noch über Lust, Macht und Gleichheit denken und sprechen? Jahre nach dem Beginn der »MeToo-Debatte« zeigt sich: Es ist ein Gespräch über Missbrauch und Sexualität entstanden, das nicht wieder abgebrochen werden kann. Friedenspreisträgerin Carolin Emcke über die zentralen Fragen der Debatte:

Welche Bilder und Begriffe formen unsere Vorstellungen von Lust und Unlust? Wie bilden sich die Strukturen und Normen, in die Männer und Frauen und alle dazwischen passen müssen? Was wird verschwiegen, wer muss ohnmächtig bleiben? Wie lässt sich Gewalt entlarven und verhindern? Und wie lassen sich Lust und Sexualität in ihrer Vielfalt ermöglichen – ohne Vereindeutigung?

Carolin Emcke befragt eigene Erfahrungen, soziale Gewohnheiten und nicht zuletzt Musik und Literatur. Ein unaufgeregter Beitrag, der zeigt, wie kompliziert das Verhältnis von Sexualität und Wahrheit immer noch ist.

Rezensionen „Ja heißt ja und ..."

Ein starkes und inspirierendes Buch [...] Ein Buch wie ein offenes und nachdenkliches Gespräch.
Handelsblatt (Carina Kontio)

eines der wichtigsten Bücher dieses Jahres
Amnesty Journal (Maik Söhler)

Es ist ein kleines, ein bitter notwendiges Buch - und eines, das sich immer neu lesen lässt.
Wiener Zeitung (Shirin Sojitrawalla)

Ich habe selten einen so dialogischen Text gelesen in diesem Jahr, der so viel beim Lesen auslöst.
Deutschlandfunk Kultur (René Aguigah)

Emckes Buch ist ein extrem wichtiger Beitrag zur #Metoo-Debatte.
Bayerischer Rundfunk, BR 2 (Martin Zeyn)

Ein Monolog, der ganz das Dialogische will.
NZZ am Sonntag (Miriam Hefti)

Emcke schafft etwas, das kaum jemand hinbekommt: Sie erzählt gleichzeitig von sich und von uns allen. So ist es ein sehr menschliches Buch geworden.
SPIEGELonline (Anne Backhaus)

›Ja heißt ja und ...‹ ist ein inspirierendes, den Blick weitendes und wohltuend unaufgeregtes Buch.
Deutschlandfunk Kultur (Eva Hepper)

Biografie – Emcke, Carolin

E
Emcke, Carolin

Carolin Emcke, geboren 1967, studierte Philosophie in London, Frankfurt/Main und Harvard. Sie promovierte über den Begriff »kollektiver Identitäten«.
Von 1998 bis 2013 bereiste Carolin Emcke weltweit Krisenregionen und berichtete darüber. 2003/2004 war sie als Visiting Lecturer für Politische Theorie an der Yale University.
Sie ist freie Publizistin und engagiert sich immer wieder mit künstlerischen Projekten und Interventionen, u.a. die Thementage »Krieg erzählen« am Haus der Kulturen der Welt. Seit über zehn Jahren organisiert und moderiert Carolin Emcke die monatliche Diskussionsreihe »Streitraum« an der Schaubühne Berlin. Für ihr Schaffen wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Theodor-Wolff-Preis, dem Otto-Brenner-Preis für kritischen Journalismus, dem Lessing-Preis des Freistaates Sachsen und dem Merck-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. 2016 erhielt sie den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Bei S. Fischer erschienen ›Von den Kriegen. Briefe an Freunde‹, ›Stumme Gewalt. Nachdenken über die RAF‹, ›Wie wir begehren‹, ›Weil es sagbar ist: Über Zeugenschaft und Gerechtigkeit‹ sowie ›Gegen den Hass‹.


»Emckes Texte halten die Frage lebendig, ob es gleichgültig ist, wenn Menschen übertönt werden und verstummen, während andere beredt ihre Macht ausüben.«
Elisabeth von Thadden, Die Zeit

»Gut also, dass mit dem Friedenspreis […] eine Autorin ausgezeichnet wird, die erfolgreich an der moralischen Aufladung der politischen Auseinandersetzung des öffentlichen Geredes arbeitet.«
Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung



Literaturpreise:

»Das Politische Buch« der Friedrich-Ebert-Stiftung (2005)
Förderpreis des Ernst-Bloch-Preises (2006)
Theodor-Wolff-Preis in der Kategorie Essay für den Beitrag »Stumme Gewalt«, erschienen im »ZEITmagazin« vom 06.09.2007 (2008)
Otto Brenner Preis für kritischen Journalismus (2010)
Deutscher Reporterpreis 2010 für die beste Reportage
Journalistin des Jahres 2010 (ausgezeichnet vom ›medium magazin‹)
Journalistenpreis für Kinderrechte der Ulrich-Wickert-Stiftung (2012)
Johann-Heinrich-Merck-Preis der Deutschen Akademie für Dichtung und Sprache (2014)
Lessing-Preis des Freistaats Sachsen (2015)
Preis der Lichtenberg Poetik-Dozentur (2015)
Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (2016)
Soul of Stonewall Award (2017)
Brückenpreis der Stadt Regensburg (2019)
Silvers Grant for Work in Progress (2019)
Carl-von-Ossietzky-Preis für Zeitgeschichte und Politik (2020)
Rosa-Courage-Preis (2021)
Hermann-Sinsheimer-Preis (2023)
Glas der Vernunft (2024)
Kompassnadel (2024)
»Mercator-Professur« Universität Duisburg-Essen (2024)

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