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Produktinformationen "MANIAC"
  • Suhrkamp
  • Labatut, Benjamín
  • Brovot, Thomas
  • 978-3-518-43117-7
  • 26.09.2023
  • Hardcover
  • 395 Seiten
  • 134 x 36 x 214 (B/T/H)
  • 504
  • deutsch
  • The MANIAC
  • englisch
  • 3
  • 7 %
  • Auseinandersetzen
  • Nervenkitzeln
  • Buch gebunden
  • Hardcover
  • Ein visionärer Roman über die Ursprünge und Zukunft der Künstlichen Intelligenz

MANIAC erzählt von den Träumen und Albträumen des vergangenen Jahrhunderts. Von seinen kühnsten Denkern und ihren abgründigsten Hinterlassenschaften. Es beginnt mit John von Neumann - einer der Väter der Atombombe, Erfinder der Spieltheorie und Pionier der künstlichen Intelligenz. Und endet mit einer der großen Fragen unserer Gegenwart: Können wir Menschen unser Verschwinden doch noch verhindern?

Er ist ein so bewundertes wie gefürchtetes Ausnahmetalent. Der Pionier der Künstlichen Intelligenz, der Vordenker des Personal Computers, der Erfinder der Spieltheorie und Geburtshelfer der Atombombe beim Manhattan-Projekt: John von Neumann. Sein Wirken umfasst das 20. Jahrhundert, seine Geschichte handelt von einem exzentrischen Geist, der alle Grenzen des Denkbaren sprengt und die Welt aus den Fugen hebt.

Auf meisterhafte Art verknüpft MANIAC John von Neumanns Schicksal mit dem des gepeinigten Physikers Paul Ehrenfest, der im Deutschland der 1930er Jahre zunehmend panisch den Einzug des tyrannischen Irrationalen vorhersieht, und endet mit einem Zweikampf zwischen Mensch und Maschine: dem weltbesten koreanischen Go-Spieler Lee Sedol und der Künstlichen Intelligenz AlphaGo. In ihr kulminiert die Vision von Neumanns: eine autonome Maschine, eine Intelligenz, die sich gänzlich der menschlichen Kontrolle entzieht …

Lieblingsbuch von Barack Obama 2023

Rezensionen „MANIAC"

»Benjamín Labatut erzählt von Hochbegabten, die sich daranmachen, künstliches digitales Leben zu erschaffen ... In einer Hinsicht jedoch sorgt Labatut für Entwarnung: Einen so intelligenten Roman wie seinen hätte die Maschine nicht hingekriegt ...«
wochentaz (Michael Wolf)

»Hochfaszinierend.«
Literarisches Quartett (Jagoda Marinić)

»Ich war von Anfang an völlig begeistert.«
Literarisches Quartett (Nele Pollatschek)

»Ich finde dieses Buch endlos faszinierend. Es ist ein reiches Buch … voll dunkler Schönheit und sprachlicher Eleganz.«
Literarisches Quartett (Philipp Tingler)

»… eines der spannendsten Erzählexperimente dieses Jahres.«
Literarisches Quartett (Thea Dorn)

»Das menschliche Unbehagen, das die Begegnung mit künstlicher Intelligenz auslöst, wenn ChatGPT wie von Geisterhand ganze Gedichte schreibt oder Dall-E fotorealistische Bilder in Sekundenschnelle erzeugt, fängt Labatut hervorragend ein.«
ZEIT ONLINE (Titus Blome)

»Wenn die künstliche Intelligenz in der Lage ist, solche Romane zu provozieren, darf sie gerne kommen ...«
Süddeutsche Zeitung (Felix Stephan)

»Kein Autor erzählt Wissensgeschichte so einzigartig spannend wie der chilenische Schriftsteller Benjamin Labatut.«
Landshuter Zeitung (Florian Schmid)

»Benjamín Labatut ist ein kluges, aspektereiches Buch gelungen, das hinter die Benutzeroberfläche unserer von immer mehr Informationstechnologie bestimmten Welt schaut.«
SWR2 (Wolfgang Schneider)

»Labatut ist ein solch überragender Erzähler, als verstünde er das Wesen, das unsere Welt zusammenhält, als könne er in die Vergangenheit und Zukunft schauen – das Buch zur Stunde.«
Musikexpress (Ariana Zustra)

»Ein elektrisierendes Stelldichein von Triumph und Tragik, Erleuchtung und Erschütterung, Goethes Faust und den Flaschengeistern des Fortschritts: Faszinierender und furioser geht's kaum. Große Literatur!«
büchermenschen (Ariana Zustra)

Biografie – Labatut, Benjamín

Autorenbild
Labatut, Benjamín

Benjamín Labatut, geboren 1980 in Rotterdam, wuchs in Den Haag, Buenos Aires und Lima auf. Er veröffentlichte zwei preisgekrönte Romane und Kurzgeschichten in Letras Libres. Das blinde Licht erschien in über 30 Ländern, stand auf der Shortlist des International Booker Prize, des National Book Award, auf der Summer Reading List von Barack Obama und war eines der 10 Best Books of 2021 laut New York Times Book Reviews. MANIAC ist Labatuts neuer Roman. Der Autor lebt mit seiner Familie in Santiago de Chile.


Thomas Brovot, 1958 geboren, lebt in Berlin und übersetzt Texte aus dem Englischen, Französischen, Spanischen und Portugiesischen, u. a. von Benjamín Labatut und Mario Vargas Llosa. Für sein Gesamtwerk wurde er mit dem Paul-Celan-Preis ausgezeichnet.
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