Vom Westen nichts Neues
Feroz, Emran (14.03.2024)Vom Westen nichts Neues · Feroz, Emran
Ein muslimisches Leben zwischen Alpen und Hindukusch
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Produktdetails
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Produktnummer:
9783406807619
Verlag: C.H.Beck
Autor: Feroz, Emran
Reihe: Beck Paperback (6527)
ISBN: 978-3-406-80761-9
Produktform: Taschenbuch
Veröffentlichung: 14.03.2024
Verlag: C.H.Beck
Autor: Feroz, Emran
Reihe: Beck Paperback (6527)
ISBN: 978-3-406-80761-9
Produktform: Taschenbuch
Veröffentlichung: 14.03.2024
Produktinformationen "Vom Westen nichts Neues"
- Verlag: C.H.Beck
- Autor: Feroz, Emran
- ISBN: 978-3-406-80761-9
- Veröffentlichung: 14.03.2024
- Umfang: 220 Seiten
- Maße: 124 x 205 (B/H)
- Gewicht: 262
- Reihe: Beck Paperback (6527)
- Sprache: deutsch
- Auflage: 1
- Copyright: © 2024
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Auseinandersetzen
- Lesemotiv: Entdecken
- Nebenlesemotive: Auseinandersetzen
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
- Bereits angekündigt u.d.T.: Servus Kabul
Emran Feroz ist der Afghane aus Tirol, der heute in Deutschland lebt. Er bewegt sich seit seiner Kindheit zwischen den Welten. In seinem Buch erzählt Feroz die ganz besondere Geschichte eines Lebens zwischen Alpen und Hindukusch - und entschlüsselt die gefährlichen Klischees des Westens über die muslimische Welt.
Feroz Vater kam Ende der 1970er mit dem Bus aus Kabul nach Europa. Eigentlich wollte er dort nur studieren und im Anschluss wieder nach Afghanistan zurückkehren. Doch dann marschierten die Sowjets in seiner Heimat ein, und so blieb Vater Feroz in Tirol: der erste Afghane, den das Land sah. Sein Sohn Emran wuchs in den 90ern in Innsbruck auf. Dass er die Landeshymne auswendig konnte und Tiroler Dialekt sprach, reichte nicht aus, um anerkannt zu werden. Während seine türkischen und kroatischen Schulfreunde in den Sommerferien Heimaturlaub machten, herrschte in Afghanistan Krieg, der die Familie Feroz stets einholte. Und nach 9/11 wurde aus dem Tiroler Emran auf einmal der verdächtige Afghane und potenzielle Terrorist. Jahre später entdeckte er als Journalist und Menschenrechtsaktivist jenes Land, das laut den Zuschreibungen anderer seine Heimat sein sollte, und gewann dadurch einen neuen, kritischen Blick auf den Westen. In seinem Buch blickt Emran Feroz auf seine Tiroler Kindheit zurück, erzählt die Geschichte seiner vielfältigen Familie und seines politischen Erwachsenwerdens - und entlarvt den Rassismus des Westens im Umgang mit der muslimischen Welt. Die abermalige Machtübernahme der Taliban in Kabul und der neue Gaza-Krieg vertiefen dabei eine Kluft, die nur ein echter Brückenbauer zu überwinden weiß.
"Egal, was man als muslimischer Mann anzieht, ständig wird man abgestempelt. Formell und schick? Da kann etwas nicht stimmen. Locker, leger und in Jogginghose? Arbeitsloser Sozialschmarotzer!"
- Die Geschichte eines Brückenbauers zwischen Westen und muslimischer Welt
- Ein ganz persönliches Manifest gegen Fremdenfeindlichkeit
- Emran Feroz ist ein weltweit gefragter Kriegsreporter und Menschenrechtsaktivist (40000 Follower bei X)
Rezensionen „Vom Westen nichts Neues"
Über unsere falschen Bilder vom Land am Hindukusch, heimische Taliban, Rassismus und Integration durch Dialekt. Die Presse, Karl Gaulhofer Emran Feroz' Buch "Vom Westen nichts Neues" ist ein autobiografisches Statement gegen rassistische Diskriminierung. Süddeutsche Zeitung Plädoyer gegen Spaltung und Hetze. SWR2 Kultur aktuell Ein Brückenbauer zwischen diesen Welten, die er beide kennt. WDR 5, Anja Backhaus Eine sehr persönliche und überaus amüsante Reisereportage durch zwei Länder, von denen man eines zu wenig kennt und eines, das man sehr gut zu kennen glaubt, durch die Augen des Autors mit einem neuen Blick sehen lernt. Salzburger Nachrichten [Das Buch] hat Chancen neue Perspektiven zu geben: Auf Verbindungen zwischen damals und heute, zwischen einer elterlichen Jugend im kosmopolitischen Kabul und einer migrantischen Schulzeit in den Tiroler Alpen. Zwischen dem Blick des Erzählers, der sich im Laufe eines Lebens wandelt, und dem Blick einer Leserschaft, der sich noch wandeln kann. ZEIT Sprachen, Julian GroßherrBiografie – Feroz, Emran
F
Emran Feroz, geboren 1991, berichtet seit Jahren aus und über Afghanistan, für die New York Times, die taz und zahlreiche weitere Medien. Feroz ist Gründer einer virtuellen Gedenkstätte für zivile Drohnenopfer; 2021 wurde er für seine Arbeit mit dem österreichischen Concordia-Preis in der Kategorie Menschenrechte ausgezeichnet. Zuletzt erschien sein SPIEGEL-Bestseller "Der längste Krieg. 20 Jahre War on Terror" (2021).
Themen:
Migration
Afghanistan Krieg
Sachbuch
Identität
Zwischen zwei Welten
Muslimisches Leben in Europa
9/11
Hindukusch
Autobiografie
Kriegsjournalismus
Rassismuserfahrung
Kriegsreportagen Afghanistan
Integrationserfahrung
Tirol
Zeitzeugenbericht
Islamophobie
Medienkritik
Kulturbrückenbauer
Taliban
Diaspora
War on Terror
Afghanische Diaspora
Politisches Sachbuch
Leben zwischen Ost und West
Heimatbegriff
Politische Analyse
Flucht
Nach 9/11 Muslim sein
Migrationsliteratur
Innsbruck
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