Neues von den Unerwünschten
Le Clézio, J. M. G. (14.08.2025)Neues von den Unerwünschten · Le Clézio, J. M. G.
Nobelpreis für Literatur 2008
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- Verlag: Kiepenheuer & Witsch
- Autor: Le Clézio, J. M. G.
- Übersetzer: Wittmann, Uli
- ISBN: 978-3-462-00655-1
- Veröffentlichung: 14.08.2025
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 240 Seiten
- Maße: 129 x 23 x 210 (B/T/H)
- Gewicht: 326
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: Avers. Des nouvelles des indésirables
- Originalsprache: fre
- Auflage: 1. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entdecken
- Lesemotiv: Entspannen
- Nebenlesemotive: Auseinandersetzen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
Der Nobelpreisträger gibt den Unterdrückten eine Stimme
- »Eine großartige Hymne an eine Menschlichkeit, die auch die unsere ist.« Telerama 
In seinem neuen Buch erzählt J. M. G. Le Clézio von denjenigen, die zwar den westlichen Wohlstand mit erzeugen, denen man aber keine Teilhabe daran zugesteht. Anklagend und poetisch zugleich.
Acht Erzählungen, die geografisch den halben Erdball umspannen, Mauritius, Peru, das Grenzgebiet zwischen den USA und Mexiko, den Libanon, Frankreich, und in denen der Literaturnobelpreisträger denjenigen eine Stimme gibt, über deren Leben die Geschichte normalerweise hinweggeht, die die Welt nur erfahren und kaum gestalten können.
So wie Maureez, die es trotz schwierigster Kindheit schafft, andere mit ihrer Stimme zu bezaubern. Oder eine Handvoll Jugendlicher – Grenzgänger zwischen Mexiko und den USA. Die beiden jungen Brüder Marwan und Mehdi, die nach der Zerstörung ihres Dorfes durch den Libanon irren. Oder ein tunesischer Arbeiter, der sich in seiner französischen Unterkuft nach seiner Familie sehnt. Sie alle verdienen es, gesehen zu werden, und J.M.G. Le Clézio erzählt ihre Geschichten.
Rezensionen „Neues von den Unerwünschten"
»Knapp, schnörkellos und eindringlich präsentierte Geschichten, die beim Leser Empathie erzeugen und die trotz allem immer einen Funken Hoffnung und Versöhnlichkeit bewahren.«ORF Ö1 "Ex Libris" (Julia Zarbach)
»ein Romantiker des Humanismus. Als solcher gehört er zu einer aussterbenden Spezies und verdient umso mehr Respekt.«
Süddeutsche Zeitung (Kristina Maidt-Zinke)
»Kunst kann Wunder wirken und glücklich machen. [...] Und Le Clézio weiß das nicht nur, er kann das auch«
Deutschlandfunk Büchermarkt (Uli Hufen)
Biografie – Le Clézio, J. M. G.
Jean-Marie Gustave Le Clézio, 1940 in Nizza geboren, studierte in Frankreich und England Literatur. Die Wurzeln seiner Familie liegen in der Bretagne und auf Mauritius. Er veröffentlichte über 40 Bücher – Romane, Erzählungen, Essays – und erhielt für sein Werk zahlreiche Preise. 2008 wurde er mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Le Clézio lebt hauptsächlich in Frankreich und New Mexico.
Uli Wittmann, 1948 geboren, übersetzt aus dem Englischen und Französischen, u.a. Werke von Noëlle Châtelet, Philippe Djian, Michel Houellebecq und Ben Okri.
Leseprobe
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