Weiter nach Osten
Kerangal, Maylis (23.06.2026)Weiter nach Osten · Kerangal, Maylis
Roman | Von einem jungen russischen Soldaten, der nicht in den Krieg ziehen will
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- Verlag: Suhrkamp
- Autor: Kerangal, Maylis
- Übersetzer: Spingler, Andrea
- ISBN: 978-3-518-47553-9
- Bestellnummer: ST 5553
- Veröffentlichung: 23.06.2026
- Produktform: Taschenbuch
- Umfang: 90 Seiten
- Maße: 116 x 8 x 188 (B/T/H)
- Gewicht: 96
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: Tangente vers l'est
- Originalsprache: fre
- Auflage: 1
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
- SWR-BestenlisteThe New York Times Best Books 2023
Aljoscha, ein junger russischer Soldat, will nicht in den Krieg ziehen. Zwangsrekrutiert und unterwegs in der transsibirischen Eisenbahn, denkt er nur daran zu desertieren. Eines Nachts trifft er auf Hélène, eine ältere Französin. Sie sprechen keine gemeinsame Sprache, und doch entsteht zwischen ihnen eine rätselhafte Verbindung. Als sie ihn in ihren Schlafwagen der ersten Klasse bittet, wird sie unausgesprochen zu seiner Komplizin.
Eine Fahrt ins Ungewisse und die Geschichte einer außergewöhnlichen Anziehung – zart und intensiv erzählt Maylis de Kerangal von einer Begegnung zwischen zwei Fremden, von der Weite der russischen Landschaft – und von einem Fluchtplan, der so verführerisch wie unmöglich erscheint.
Rezensionen „Weiter nach Osten"
»... wie Kerangal die Wortlosigkeit dieses einander völlig fremden Gespanns darstellt, das keine gemeinsame Sprache ist, ist ... groß.«Süddeutsche Zeitung (Marie Schmidt)
»Auf intensive Weise werden hier Leerstellen der Gefühle abgetastet, und es ist ästhetisch äußerst faszinierend, wie die Beziehung von Aljoscha und Hélène in all ihren Ambivalenzen dargestellt wird. ... Das Ganze hat etwas zeitlos Allegorisches und ist dennoch nah an der unmittelbaren politischen Gegenwart – hart und pur eben.«
wochentaz (Helmut Böttiger)
»Dieses Buch ist großartig und betörend. Auf knapp hundert Seiten versammelt Kerangal die Unbarmherzigkeit von Systemen, den Abgrund des Unbekannten, den Ruf der Fremde, die menschliche Solidarität.«
L’Express (Helmut Böttiger)
»Die Weite der Landschaft und die Enge des Zuges machen deutlich, wie bedeutend die Nähe zwischen Menschen sein kann. In Zeiten des Krieges kann diese Nähe für Befreiung und Erlösung sorgen.«
The New Yorker (Helmut Böttiger)
»Wahnsinnig spannend und unheimlich schön erzählt.«
3sat (Barbara Vinken)
»Ohne Sentimentalität erzählt de Kerangal von der Lage zwangsrekrutierter Männer ... [Ihre Sprache ist] dicht, bildhaft und poetisch ...«
Neue Zürcher Zeitung (Birgit Schmid)
»Der Roman ... ist in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich. Er ist atmosphärisch dicht und inten- siv und dabei so spannend bis zur letz- ten Seite. Fast nebenbei gelingt es der Autorin, in einer poetischen Sprache die unendliche Weite und Schönheit Sibiriens zu beschreiben.«
Badisches Tagblatt (Birgit Schmid)
»Trotz oder vielleicht gerade wegen seiner Kürze ist der Roman in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich. Er ist atmosphärisch dicht und intensiv und spannend.«
Südwest Presse, Ulm (Birgit Schmid)
»Vielleicht wegen seiner Kürze von kaum 90 Seiten ist der Roman außergewöhnlich. Er ist atmosphärisch dicht und intensiv und dabei so spannend, dass man atemlos bis zur letzten Seite mitfiebert. Fast nebenbei gelingt es der Autorin, in einer poetischen Sprache die Weite und Schönheit Sibiriens zubeschreiben.«
Kreiszeitung (Sibylle Peine)
»Ein kleiner Roman, der eine große Welt öffnet.«
ORF (Zita Bereuter)
»Diese Gegensätzlichkeit von Bewegung und Innehalten, Enge und Weite … schafft [Maylis de Kerangal], in dieser komprimierten Weise zu erzählen. «
3sat Buchzeit (Sandra Kegel)
»Ein perfekter Roman, schmal, zart, atemberaubend.«
MDR (Sandra Kegel)
»[Ein] intensiver Roman von hoher Aktualität.«
SWR (Sandra Kegel)
»Ein perfekter Roman.«
Publishers Weekly (Sandra Kegel)
»Die schönsten, wundersamsten Bilder findet Maylis de Kerangal. In ihre Sprache bin ich schockverliebt.«
NDR Kultur (Sandra Kegel)
»Wie die Autorin die Menschen, die Stimmung, die Gerüche, die Angst und die situative Nähe auf dieser Fahrt nach Wladiwostok erzählt ist bewundernwert.«
evangelisch.de (Sandra Kegel)
»… das schmale Buch entwickelt sich beinahe zum Pageturner. Unbedingte Leseempfehlung.«
biograph.de (Thomas Laux)
Biografie – Kerangal, Maylis
Andrea Spingler, geboren 1949 in Stuttgart, ist seit 1980 als freie Übersetzerin tätig. Sie hat unter anderem Werke von Marguerite Duras, Alain Robbe-Grillet, Patrick Modiano, Jean-Paul Sartre, André Gide ins Deutsche übertragen. 2007 wurde sie mit dem Eugen-Helmlé-Preis für herausragende deutsch-französische Übersetzungen ausgezeichnet, 2012 mit dem Prix lémanique de la traduction und 2021 mit dem Paul-Celan-Preis für ihr Gesamtwerk an Übersetzungen. Sie lebt in Oldenburg und Südfrankreich.
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