Weiter nach Osten
(15.10.2024)Weiter nach Osten
Roman | Von einem jungen russischen Soldaten, der nicht in den Krieg ziehen will
20,00 €
Preise inkl. MwSt. · Kostenloser Versand ab 25,00 € ·
Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage
Verlag: Suhrkamp
ISBN: 978-3-518-43212-9
Produktform: Hardcover
Veröffentlichung: 15.10.2024
- Verlag: Suhrkamp
- Übersetzer: Spingler, Andrea
- ISBN: 978-3-518-43212-9
- Veröffentlichung: 15.10.2024
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 90 Seiten
- Maße: 133 x 10 x 210 (B/T/H)
- Gewicht: 195
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: Tangente vers l'est
- Originalsprache: fre
- Auflage: Deutsche Erstausgabe
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
- Von einem jungen russischen Soldaten, der nicht in den Krieg ziehen willNew York Times’ 10 Best Books of the Year 2023The New Yorker’s Best Books of 2023Vanity Fair's Best Books of 2023
Eine transsibirische Fahrt ins Ungewisse und die Geschichte einer außergewöhnlichen Anziehung – zupackend und zart erzählt Maylis de Kerangal von zwei Menschen, die nicht wissen, wohin; von der Weite der russischen Landschaft und einem Fluchtplan, der so undurchführbar wie verführerisch scheint.
Aljoscha ist Zwangsrekrut. Zusammen mit zahlreichen anderen russischen jungen Männern befindet er sich in der transsibirischen Eisenbahn. Was ihn von den anderen unterscheidet: Seit er den Zug bestiegen hat, ist er entschlossen zu desertieren. Jede Haltestelle birgt die Versuchung der Flucht, doch wird er es allein nicht schaffen. Während er mitternachts auf den schmalen Gängen eine Zigarette raucht, trifft er auf Hélène, eine Französin, die älter ist als er. Sie sprechen keine gemeinsame Sprache, und doch scheint es eine geheimnisvolle Verbindung zwischen den beiden zu geben. Als Hélène ihn mit in ihren Wagen der ersten Klasse nimmt, wird sie unausgesprochen zu seiner Komplizin. Doch wie soll sie, die selber auf der Flucht ist, dem Jungen helfen?
Rezensionen „Weiter nach Osten"
»... wie Kerangal die Wortlosigkeit dieses einander völlig fremden Gespanns darstellt, das keine gemeinsame Sprache ist, ist ... groß.«Süddeutsche Zeitung (Marie Schmidt)
»Auf intensive Weise werden hier Leerstellen der Gefühle abgetastet, und es ist ästhetisch äußerst faszinierend, wie die Beziehung von Aljoscha und Hélène in all ihren Ambivalenzen dargestellt wird. ... Das Ganze hat etwas zeitlos Allegorisches und ist dennoch nah an der unmittelbaren politischen Gegenwart – hart und pur eben.«
wochentaz (Helmut Böttiger)
»Dieses Buch ist großartig und betörend. Auf knapp hundert Seiten versammelt Kerangal die Unbarmherzigkeit von Systemen, den Abgrund des Unbekannten, den Ruf der Fremde, die menschliche Solidarität.«
L’Express (Helmut Böttiger)
»Die Weite der Landschaft und die Enge des Zuges machen deutlich, wie bedeutend die Nähe zwischen Menschen sein kann. In Zeiten des Krieges kann diese Nähe für Befreiung und Erlösung sorgen.«
The New Yorker (Helmut Böttiger)
»Wahnsinnig spannend und unheimlich schön erzählt.«
3sat (Barbara Vinken)
»Ohne Sentimentalität erzählt de Kerangal von der Lage zwangsrekrutierter Männer ... [Ihre Sprache ist] dicht, bildhaft und poetisch ...«
Neue Zürcher Zeitung (Birgit Schmid)
»Der Roman ... ist in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich. Er ist atmosphärisch dicht und inten- siv und dabei so spannend bis zur letz- ten Seite. Fast nebenbei gelingt es der Autorin, in einer poetischen Sprache die unendliche Weite und Schönheit Sibiriens zu beschreiben.«
Badisches Tagblatt (Birgit Schmid)
»Trotz oder vielleicht gerade wegen seiner Kürze ist der Roman in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich. Er ist atmosphärisch dicht und intensiv und spannend.«
Südwest Presse, Ulm (Birgit Schmid)
»Vielleicht wegen seiner Kürze von kaum 90 Seiten ist der Roman außergewöhnlich. Er ist atmosphärisch dicht und intensiv und dabei so spannend, dass man atemlos bis zur letzten Seite mitfiebert. Fast nebenbei gelingt es der Autorin, in einer poetischen Sprache die Weite und Schönheit Sibiriens zubeschreiben.«
Kreiszeitung (Sibylle Peine)
»Ein kleiner Roman, der eine große Welt öffnet.«
ORF (Zita Bereuter)
»Diese Gegensätzlichkeit von Bewegung und Innehalten, Enge und Weite … schafft [Maylis de Kerangal], in dieser komprimierten Weise zu erzählen. «
3sat Buchzeit (Sandra Kegel)
»Ein perfekter Roman, schmal, zart, atemberaubend.«
MDR (Sandra Kegel)
»[Ein] intensiver Roman von hoher Aktualität.«
SWR (Sandra Kegel)
»Ein perfekter Roman.«
Publishers Weekly (Sandra Kegel)
»Die schönsten, wundersamsten Bilder findet Maylis de Kerangal. In ihre Sprache bin ich schockverliebt.«
NDR Kultur (Sandra Kegel)
»Wie die Autorin die Menschen, die Stimmung, die Gerüche, die Angst und die situative Nähe auf dieser Fahrt nach Wladiwostok erzählt ist bewundernwert.«
evangelisch.de (Sandra Kegel)
»… das schmale Buch entwickelt sich beinahe zum Pageturner. Unbedingte Leseempfehlung.«
biograph.de (Thomas Laux)
Biografie
Andrea Spingler, geboren 1949 in Stuttgart, ist seit 1980 als freie Übersetzerin tätig. Sie hat unter anderem Werke von Marguerite Duras, Alain Robbe-Grillet, Patrick Modiano, Jean-Paul Sartre, André Gide ins Deutsche übertragen. 2007 wurde sie mit dem Eugen-Helmlé-Preis für herausragende deutsch-französische Übersetzungen ausgezeichnet, 2012 mit dem Prix lémanique de la traduction und 2021 mit dem Paul-Celan-Preis für ihr Gesamtwerk an Übersetzungen. Sie lebt in Oldenburg und Südfrankreich.
Leseprobe
0 von 0 Bewertungen
Durchschnittliche Bewertung von 0 von 5 Sternen
Anmelden
Ähnliche Bücher entdecken
17.10.2024