Winters Garten
Fritsch, Valerie (09.03.2016)Winters Garten · Fritsch, Valerie
Roman
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- Verlag: Suhrkamp
- Autor: Fritsch, Valerie
- ISBN: 978-3-518-46665-0
- Bestellnummer: ST 4665
- Veröffentlichung: 09.03.2016
- Produktform: Taschenbuch
- Umfang: 153 Seiten
- Maße: 118 x 12 x 191 (B/T/H)
- Gewicht: 156
- Reihe: suhrkamp taschenbuch (4665)
- Sprache: deutsch
- Auflage: 4
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Nebenlesemotive: Leichtlesen
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
- Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2015Kelag-Preis und BKS-Publikumspreis im Rahmen des Bachmannpreises 2015Peter-Rosegger-Literaturpreis 2015 des Landes Steiermark»Da kann man Gift oder Gegengift drauf nehmen, ich bin mir sicher, dass mit Valerie Fritsch ein Prosatalent in der österreichischen Gegenwartsliteratur aufgetaucht ist, von dem man noch viel hören wird.« Josef Winkler»Valerie Fritsch vermag es, über diesen Schmerz zu schreiben, ohne uns zu Voyeuren zu machen, vielmehr zu Staunenden, die plötzlich ein Stück mehr über die Welt begreifen.« Wiebke Porombka, ZEIT ONLINE
Winters Garten, so heißt die idyllische Kolonie jenseits der Stadt, in der alles üppig wächst und gedeiht, in der die Alten abends geigend auf der Veranda sitzen, die Eltern ihre Säuglinge wiegen und die Hofhunde den Kindern das Blut von den aufgeschlagenen Knien lecken.
Winters Garten, das ist der Sehnsuchtsort, an den der Vogelzüchter Anton mit seiner Frau Frederike nach Jahren in der Stadt zurückkehrt, als alles in Bewegung gerät und sich wandelt: die Häuser und Straßenzüge verfallen, die wilden Tiere in die Vorgärten und Hinterhöfe eindringen und der Schlaf der Menschen schwer ist von Träumen, in denen das Leben, wie sie es bisher kannten, aufhört zu existieren.
In ihrem preisgekrönten Roman erzählt Valerie Fritsch sprachmächtig und in sinnlichen Bildern von einer Welt aus den Fugen. Und von zwei Menschen, die sich unsterblich ineinander verlieben, als die Gegenwart nichts mehr verspricht und die Zukunft womöglich ein Traum bleiben muss.
Rezensionen „Winters Garten"
»Valerie Fritsch vermag es, über diesen Schmerz zu schreiben, ohne uns zu Voyeuren zu machen, vielmehr zu Staunenden, die plötzlich ein Stück mehr über die Welt begreifen.«ZEIT ONLINE (Wiebke Porombka)
»...eine Sprache, die so prall und üppig ist, dass sie aus der Zeit gefallen scheint und gleichzeitig höchst gegenwärtig ist. Da schreibt eine Autorin, die mit einem fotografisch genauen Blick auch ihre innere Welt beobachtet und so lange am Text feilt, bis dieses präzise Schauen Sprache geworden ist.«
NZZ am Sonntag (Sandra Leis)
»Wie aus dem Traum geholt ist Valerie Fritschs Geschichte, aber aufgeschrieben ist sie mit wacher Vernunft und in der Angst, das Können, das es hier ohne Zweifel gibt, würde sich verselbstständigen, könnte aufgehen in den Flammen apokalyptischer Leidenschaft.«
DIE WELT (Paul Jandl)
»... ein Buch, das in seiner ungeheuren Ausdruckskraft tatsächlich so etwas wie ein kleines Wunder darstellt.«
Badische Zeitung (Christoph Schröder)
»Die Sprache, mit der Valerie Fritsch von jenem Riss, der durch die Welt und jeden Einzelnen geht, erzählt, ist von einer betörenden Schönheit, wie man sie in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur lange schon nicht mehr vorgefunden hat.«
Der Standard, Wien (Josef Bichler)
»Valerie Fritsch, die Österreicherin vom Jahrgang 1989, hat mit Winters Garten einen überwältigenden, sensationellen, poetischen wie harten Roman über eine Apokalypse geschrieben. Über die Apokalypse und die Liebe.«
neues deutschland (Hans-Dieter Schütt)
»Verzaubernd, befremdlich, faszinierend: Der zweite Roman der jungen Grazer Autorin Valerie Fritsch wagt literarisch viel. Winters Garten bewegt sich zwischen Paradies und Weltuntergang.«
Kurier, Wien (Barbara Mader)
»Es ist ein mutiger und außergewöhnlich eigenständiger literarischer Weg, den Valerie Fritsch eingeschlagen hat ... Ob der Fremdartigkeit und des Glanzes dieses Textes wird man große Augen machen.«
Die Presse, Wien (Klaus Kastberger)
Biografie – Fritsch, Valerie
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