Der Betrachter
Kertész, Imre (15.12.2017)Der Betrachter · Kertész, Imre
Aufzeichnungen 1991-2001
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Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
Autor: Kertész, Imre
ISBN: 978-3-499-27299-8
Produktform: Taschenbuch
Veröffentlichung: 15.12.2017
- Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
- Autor: Kertész, Imre
- Übersetzer: Flemming, Heike & Kornitzer, Lacy
- ISBN: 978-3-499-27299-8
- Veröffentlichung: 15.12.2017
- Produktform: Taschenbuch
- Umfang: 256 Seiten
- Maße: 115 x 19 x 191 (B/T/H)
- Gewicht: 207
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: A nézo: Feljegyzések 1991 - 2001
- Auflage: 1. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entdecken
- Nebenlesemotive: Auseinandersetzen
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
Kertész' Aufzeichnungen aus den Jahren 1991-2001 vollenden das autofiktionale Universum des Nobelpreisträgers. Es ist die Zeit des Aufbruchs nach der europäischen Wende, in der Kertész eine späte Anerkennung seines Schaffens erfährt. Er reflektiert über den Epochenwechsel, das Judentum, den in Ungarn neu aufkeimenden Nationalismus und Antisemitismus und seine ungeliebte Rolle einer «öffentlichen Existenz». Mit dem Buch rundet sich die Reihe der Tagebuchveröffentlichungen zu einer fünfzig Lebensjahre umspannenden Trilogie - einer monumentalen Entwicklungsgeschichte seines Denkens und Schreibens.
Rezensionen „Der Betrachter"
Sein Werk wird bleiben.Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
Ein Gigant der Literatur des zwanzigsten Jahrhunderts.
FAZ.NET
Eine Jahrhundertgestalt.
Die Welt
Es ist ein großes emotionales und intellektuelles Abenteuer, Imre Kertész bei dem Erinnerungskampf mit seiner eigenen Geschichte zu folgen.
Die Welt (Claus-Ulrich Bielefeld)
Eine tief beeindruckende Lektüre. Ein großes trauriges Tagebuch.
NDR Kultur (Tobias Wenzel)
Vibrierende Kondensate eines solitären Lebens (…) Imre Kertész zu lesen ist immer wieder ein denkerisches und emotionales Abenteuer, das einen zu den pochenden Fragen des 20. Jahrhunderts und der unmittelbaren Gegenwart, aber auch zu den Voraussetzungen der eigenen Weltwahrnehmung führt.
Die Presse (Cornelius Hell)
Dieses Tagebuch (…) birgt brillante Analysen der Gesellschaft in Ost und West, die jede Existenz weit über ein Schriftstellerleben hinaus betreffen.
Berliner Zeitung (Roswitha Haring)
Die Tagebücher leben von einer einzigartigen Dringlichkeit. Man möchte dieses Gedankenbuch am liebsten seitenweise zitieren.
Der Tagesspiegel (Gregor Dotzauer)
Überwältigend in seinem Streben nach Wahrhaftigkeit.
WDR 3 (Stefan Berkholz)
Biografie – Kertész, Imre
Imre Kertész, 1929 in Budapest geboren, wurde 1944 als 14-Jähriger nach Auschwitz und Buchenwald deportiert. In seinem «Roman eines Schicksallosen» hat er diese Erfahrung auf außergewöhnliche Weise verarbeitet. Das Buch erschien zuerst 1975 in Ungarn, wo er während der sozialistischen Ära jedoch Außenseiter blieb und vor allem von Übersetzungen lebte (u.a. Nietzsche, Hofmannsthal, Schnitzler, Freud, Joseph Roth, Wittgenstein, Canetti). Erst nach der europäischen Wende gelangte er zu weltweitem Ruhm, 2002 erhielt er den Literaturnobelpreis. Seitdem lebte Imre Kertész überwiegend in Berlin und kehrte erst 2012, schwer erkrankt, nach Budapest zurück, wo er 2016 starb.
Heike Flemming, geboren 1982 bei Dresden, promovierte über den ungarischen Gegenwartsroman und übersetzt seit mehreren Jahren aus dem Ungarischen (u.a. Péter Esterházy, László Krasznahorkai und Szilárd Borbély).
Lacy Kornitzer, in Budapest geboren, Theaterregisseur, Dramaturg und Übersetzer. Er veröffentlicht Essays und übersetzt aus dem Ungarischen, u. a. Bücher von Imre Kertész, Szilárd Borbély, Péter Nádas, Alaine Polcz, László Végel, György Dragomán, István Örkény. Er lebt in Berlin.
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