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Der Name an der Wand

Le Tellier, Hervé (15.04.2025)
Produktinformationen "Der Name an der Wand"
  • Rowohlt
  • Le Tellier, Hervé
  • Ritte, Romy & Ritte, Jürgen
  • 978-3-498-00742-3
  • 15.04.2025
  • Hardcover
  • 160 Seiten
  • 132 x 18 x 210 (B/T/H)
  • 239
  • deutsch
  • Le nom sur le mur
  • fre
  • 1. Auflage
  • 7 %
  • Auseinandersetzen
  • Entspannen
  • Buch gebunden
  • Hardcover
  • «Le Tellier gehört zu den virtuosesten Spielern der zeitgenössischen Literatur.» Richard Kämmerlings, Die Welt

Das mit Spannung erwartete neue Buch des Goncourt-Preisträgers nach seinem Welterfolg «Die Anomalie»: In Frankreich ist «Der Name an der Wand» ein gefeierter Bestseller und großer Presseerfolg.

Le Tellier sucht ein neues Zuhause in Südfrankreich, in der Nähe der Alpen, er will Wurzeln schlagen. Im beschaulichen Dorf La Paillette findet er ein Haus, früher eine Keramikwerkstatt. An einer der Mauern ist ein Name eingeritzt: André Chaix, der zwanzig war und in der Résistance, als er von den Deutschen erschossen wurde. Le Tellier macht sich auf die Suche. Bei einer Ausstellung über den Widerstand in der Region stößt er erneut auf André Chaix. Man übergibt ihm eine Schachtel mit Briefen, Bildern, persönlichen Gegenständen: Wer war dieser junge Mann? Was für ein Leben führte er, wer war seine erste große Liebe, was hat ihn bewegt, seine Existenz im Kampf gegen die Besatzer aufs Spiel zu setzen?

Dieses Buch verwebt persönliche Geschichten und europäische Historie. Ein Text, der uns in einer Zeit neuer Kriegsangst berührt, aber auch tröstet. Im Mittelpunkt ein Mann, der nicht mitgemacht hat. 


«Ein Geschenk der Literatur an die Geschichtswissenschaft» Welt am Sonntag

«Le Tellier ist ein hinreißendes Buch gelungen, in dem man sich lange verlieren möchte.» taz

«Ein unheimliches spannendes Buch, sehr packend, sehr beeindruckend, sehr gut übersetzt.» Deutschlandfunk

«Der Autor spürt einen Résistancekämpfer auf, der 1944 getötet wurde. Eine Figur, die ihn berührt, und die Leser und Leserinnen mit ihm.» Le Monde

«Le Tellier gehört zu den virtuosesten Spielern der zeitgenössischen Literatur.» Richard Kämmerlings, Die Welt

«Ein prächtiger Text von erschütternder Schönheit und Menschlichkeit, der mitten ins Herz trifft.» Lire

Rezensionen „Der Name an der Wand"

Ein respektvolles Buch, ein ehrliches Buch, das jeder und jede in die Hand nehmen kann, der mal darüber nachdenken will, wie Menschen sich heute eigentlich engagieren müssten, damit sich Hass und Nationalismus nicht weiter ausbreiten.
RBB Radioeins "Favorit Buch"

Der Faktenreichtum dieser hinreißend bebilderten Recherche, die Erkundung einer ganzen Epoche anhand eines einzelnen Schicksals sind ein Geschenk der Literatur an die Geschichtswissenschaft.
Welt am Sonntag (Herbert Wiesner)

Keine ästhetischen Effekte, aus Ehrfurcht vor dieser unbekannten historischen Person, mit dem Ziel, ehrlich und schamhaft über diesen jungen Mann sein Buch zu verfassen. In alle Richtungen wird da sehr differenziert betrachtet, wie verwickelt die Verhältnisse waren. Das ist eine sehr große Leistung dieses schmalen Buches.
RBB, radio 3 (Jörg Magenau)

Dem Schauen, dem Hinschauen einen Sinn geben. Gibt es eine schöne Definition dessen, was Literatur soll und vermag?
WDR Westart (Andreas Wirthensohn)

Le Tellier gelingt weit mehr als eine Reise in die Geschichte, aus dieser Spurensuche entsteht ein luftig und assoziativ geschriebenes Buch, ein Denkanstoß für heute.
NDR Kultur (Peter Helling)

Scharfsichtig nimmt Le Tellier die französische Kollaboration in den Blick, kratzt am Mythos so mancher Nationalhelden; er spielt sich nicht zum Weltenrichter auf, beweist aber klare Haltung, die man auch als Kommentar zu den derzeit weltweit statthabenden autoritären bis faschistischen Tendenzen auffassen darf.
Falter (KLAUS NÜCHTERN)

Aus Ehrfurcht vor dem Opfer, das André brachte, nimmt sich der Bestseller-Autor zurück. Und schafft es vielleicht gerade durch diese Bescheidenheit, sein Publikum erneut zu fesseln.
Berliner Morgenpost (Uwe Sauerwein)

Aus Ehrfurcht vor dem Opfer, das André brachte, nimmt sich der Bestseller-Autor zurück. Und schafft es vielleicht gerade durch diese Bescheidenheit, sein Publikum erneut zu fesseln.
morgenpost.de (Uwe Sauerwein)

Ein unheimliches spannendes Buch, sehr packend, sehr beeindruckend, sehr gut übersetzt.
Deutschlandfunk Kultur "Studio 9" (Dirk Fuhrig)

Biografie – Le Tellier, Hervé

L
Le Tellier, Hervé

Hervé Le Tellier, 1957 in Paris geboren, ist seit 1992 Mitglied der Autorengruppe OuLiPo, der u.a. Georges Perec, Italo Calvino und Oskar Pastior angehörten. Er veröffentlichte Romane, Erzählungen, Gedichte und Kolumnen und lebt in Paris. Für seinen Roman Die Anomalie erhielt er 2020 den Prix Goncourt. Das Buch wurde in 44 Sprachen übersetzt und verfilmt. 2026 wurde Hervé Le Tellier für sein Werk mit dem Würth-Preis für Europäische Literatur ausgezeichnet.

ROMY RITTE ist Übersetzerin und war bis 2021 viele Jahre lang Leiterin der deutschen Abteilung des Lycée International Honoré de Balzac.

Jürgen Ritte, geboren 1956 in Köln, ist Übersetzer, Literaturkritiker, Essayist und Professor für Literaturwissenschaft an der Université Sorbonne Nouvelle in Paris. Ausgezeichnet mit dem Eugen-Helmlé-Übersetzerpreis. Er übersetzte u. a. Patrick Deville, Edmond Jabès, Paul Morand, Georges Perec, Marcel Prousts Korrespondenz, Olivier Rolin.

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