Die Legende vom heiligen Trinker
Roth, Joseph (22.01.2010)Die Legende vom heiligen Trinker · Roth, Joseph
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Verlag: Diogenes
Autor: Roth, Joseph
Reihe: detebe
ISBN: 978-3-257-23973-7
Produktform: Taschenbuch
Veröffentlichung: 22.01.2010
- Verlag: Diogenes
- Autor: Roth, Joseph
- ISBN: 978-3-257-23973-7
- Bestellnummer: 562/23973
- Veröffentlichung: 22.01.2010
- Umfang: 64 Seiten
- Maße: 113 x 6 x 180 (B/T/H)
- Gewicht: 70
- Reihe: detebe
- Sprache: deutsch
- Auflage: 5
- Copyright: © 2007
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Eintauchen
- Lesemotiv: Entspannen
- Nebenlesemotive: Eintauchen
- Nebenlesemotive: Entspannen
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
Joseph Roths meisterhafte Novelle erzählt von Andreas, einem Pariser Clochard, dessen Leben durch eine großzügige Gabe eine unerwartete Wendung nimmt. Mit feiner psychologischer Eindringlichkeit verbindet der Autor die tragische Geschichte eines Alkoholikers mit einer fast märchenhaften Dimension, die Hoffnung und menschliche Würde selbst in äußerster Armut bewahrt. Roths prägnante Prosa offenbart die tiefe Melancholie und stille Poesie des Menschseins jenseits der Gesellschaft.
Andreas ist ein Clochard in Paris. Er schläft unter den Seine-Brücken, statt einer Decke halten ihn alte Zeitungen warm. Und er ist ein Trinker, geradezu ein Säufer. Die Begegnung mit einem Unbekannten, der ihm zweihundert Franc leiht, setzt eine Kette von kleinen Wundern in Gang: ein warmes Essen, eine gründliche Rasur, eine Begegnung mit einer verflossenen Liebe und mit einem alten Freund – und immer wieder der Alkohol. Ein unorthodoxer Heiliger, eine melancholische und versöhnliche Legende, die Joseph Roth als sein Testament bezeichnete.Rezensionen „Die Legende vom heiligen Trinker"
»Das leidende und erliegende Herz ist seine Domäne. Er kann wahrhaftig erzählen, einfach und mit welcher Natürlichkeit!«(Alfred Döblin)
»Er war ein Poet im ursprünglichen Sinne des Wortes, der Schöpfer eines Alls. Kaum ein Gesamtwerk ist von größerem Charme.«
(Ludwig Marcuse)
»Jede Seite, jede Zeile ist wie die Strophe eines Gedichts gehämmert mit dem genauesten Bewußtsein für Rhythmus und Melodik.«
(Stefan Zweig)
»Wie sein heiliger Trinker, der ihm so sehr gleicht, fühlte sich Joseph Roth in der rauhen Unmittelbarkeit des Lebens am wohlsten, in der physisch erfahrbaren Wirklichkeit der Farben, der Geschmäcke und Gerüche.«
(Claudio Magris)
Biografie – Roth, Joseph
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