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Produktinformationen "Eurotrash"
  • Kiepenheuer & Witsch
  • Kracht, Christian
  • 978-3-462-05083-7
  • 04.03.2021
  • Hardcover
  • 224 Seiten
  • 148 x 26 x 208 (B/T/H)
  • 426
  • deutsch
  • 3. Auflage
  • 7 %
  • Entspannen
  • Auseinandersetzen
  • Buch gebunden
  • Hardcover
  • »Christian Kracht ist ein Meister der wohlgebauten Sätze, hinter deren Eleganz sich das Grauen verbirgt. Seine Romane handeln von Deutschland, von Gespenstern, von Krieg und Wahn und allen erdenklichen Schrecken, aber sie sind auch voll melancholischer Komik, und sie verbergen allesamt ein Geheimnis, dem man nie ganz auf den Grund kommt.« Daniel Kehlmann»Christian Kracht ist ein ganz schlauer Bursche.« Peter HandkeVon Christian Kracht erscheinen im Herbst 2020 außerdem die beiden neu gestalteten Hardcover »Metan« und »Der gelbe Bleistift«.

»I’ll see you in twenty-five years.« Laura Palmer.

»Also, ich musste wieder auf ein paar Tage nach Zürich. Es war ganz schrecklich. Aus Nervosität darüber hatte ich mich das gesamte verlängerte Wochenende über so unwohl gefühlt, dass ich unter starker Verstopfung litt. Dazu muss ich sagen, dass ich vor einem Vierteljahrhundert eine Geschichte geschrieben hatte, die ich aus irgendeinem Grund, der mir nun nicht mehr einfällt, ›Faserland‹ genannt hatte. Es endet in Zürich, sozusagen auf dem Zürichsee, relativ traumatisch.«

Christian Krachts lange erwarteter neuer Roman beginnt mit einer Erinnerung: vor 25 Jahren irrte in »Faserland« ein namenloser Ich-Erzähler (war es Christian Kracht?) durch ein von allen Geistern verlassenes Deutschland, von Sylt bis über die Schweizer Grenze nach Zürich. In »Eurotrash« geht derselbe Erzähler erneut auf eine Reise – diesmal nicht nur ins Innere des eigenen Ichs, sondern in die Abgründe der eigenen Familie, deren Geschichte sich auf tragische, komische und bisweilen spektakuläre Weise immer wieder mit der Geschichte dieses Landes kreuzt. »Eurotrash« ist ein berührendes Meisterwerk von existentieller Wucht und sarkastischem Humor.

Rezensionen „Eurotrash"

»Krachts 'Dichtung und Wahrheit' (...) wird zu einem großen, heiteren Abenteuerroman, bestimmt dem herzlichsten, den es von Kracht bislang zu lesen gab.«
Süddeutsche Zeitung (Felix Stephan)

»Phänomenales Buch (...) Frau Kracht ist der Star dieses neuen Romans. Die mit Geld um sich wirft. Und Pelze hortet. Und Schuhe, die sie nie getragen hat. Vielleicht hat sie sogar mal Nabokov geküsst. Die Mutter ist die exzentrischste, witzigste, wunderbarste Figur, von der Christian Kracht bislang erzählt hat.«
FAS (Tobias Rüther)

»Eine erstaunlich leichtfüßige Geschichte, ein mutiger Roman, der sich hineinbegibt ins Zentrum des familiären Schreckens, sich aber von diesem Schrecken nie erdrücken lässt. Einzigartig im Werk von Christian Kracht und wohl auch in der deutschsprachigen Literatur.«
Der Spiegel (Sebastian Hammelehle)

»Nach ›Eurotrash‹ von Christian Kracht, weiß man wieder, was man schon an ›Faserland‹ so liebte: Dass da jemand mit zärtlicher Kälte über irrlichternde, durchgeknallte Wesen schreibt wie sonst keiner.«
Augsburger Allgemeine (Stefanie Wirsching)

»Was am Anfang nach Autofiktion aussieht, erweist sich im Laufe der Erzählung immer mehr als ebenso komplexes wie äußerst amüsantes poetisches Vexierspiel.«
ndr.de (Stefanie Wirsching)

»Selbstironie schlägt Spott, fortgeschrittenste Wohlstandsverwahrlosung treibt das Auratische aus und Fakt, Fiktion und Inszenierung erübrigen sich als Kategorien. Großartig!«
taz am Wochenende (Tania Martini)

»So zu schreiben, abgrundtief traurig, absurd komisch, das muss man erstmal schaffen.«
Hessische/Niedersächsische Allgemeine (Stefanie Rösner)

»Kracht zeigt sich als feinfühliger Schreiber mit gutem Humor und rührenden Einsichten. Es gibt Szenen in diesem Buch, die hauen einen um – auch weil man selbst oft das Gefühl hat: ›Das alles, was nicht ins Bewusstsein steigt, kommt als Schicksal zurück.‹«
NZZ (Ulrike Hug)

»Krachts Roman ist ein ungeheuerliches Werk über die Zerstörungskraft des Schweigens über Jahrzehnte, über Generationen hinweg.«
SPIEGEL Online (Volker Weidermann)

»Scharfsinnig, schonungslos und mit maliziösem Witz entlarvt Christian Kracht zweifelhafte symbiotische Verbindungen und menschliche Abgründe.«
titel-kulturmagazin.net (Ingeborg Jaiser)

»Christian Kracht war schon immer für Überraschungen gut und durch seinen aktuellen Roman ›Eurotrash‹ fängt man an diesen Mann zu verstehen, denn er erzählt uns seine Familiengeschichte.«
SWR 1 Baden-Württemberg (Ingeborg Jaiser)

»Meisterhaft versteht es der Autor dabei erneut, die große Erzählung mit einem spöttischen Ton zu verknüpfen.«
Kleine Zeitung (Daniel Hadler)

»Die Figuren in ›Eurotrash‹ [sind] von Gerhard Richterscher Unschärfe und Wahrhaftigkeit zugleich.«
Kultur und Kritik (Frauke Hamann)

»Was am Anfang nach Autofiktion aussieht, erweist sich im Laufe der Erzählung immer mehr als ebenso komplexes wie äußerst amüsantes poetisches Vexierspiel. Wer anfängt die biografischen Eckdaten Krachts zu googeln, wird bald nicht mehr wissen, was Wahrheit und Lüge unterscheidet.«
NDR (Frauke Hamann)

»Es geht um das Erzählen und die Rolle des Erzählers zwischen Fiktion und Realität. Da gelingt Christian Kracht einerseits eine Selbst-Inszenierung der Autorenfigur und auch eine kritische Selbstbespiegelung. Das ist brillant.«
Passauer Neue Presse (Edith Rabenstein)

»Sehr amüsant.«
Schweizer Radio DRS 1 (Christina Graf)

»Der beste Roman, der in diesem Jahr erschienen ist, ist für mich ›Eurotrash‹ von Christian Kracht, der als Autor über eine so große Könnerschaft verfügt. Das Buch entwickelt vor allem am Anfang einen regelrechten Sog. Es ist großartig, was sich da unter der offensichtlichen ersten Erzählebene entwickelt und wie der Autor die Charaktere schildert. Höchst unterhaltsam und vor allem sehr sehr amüsant.«
Westdeutsche Zeitung (Klaus Bittner)

»Für mich ist es das Beste, ›Eurotrash‹ von Christian Kracht, was man derzeit in der deutschen Literatur lesen kann. Und darum, obwohl schon überall besprochen, mein Spitzentitel dieser Woche.«
SPIEGEL Online (Elke Heidenreich)

»›Eurotrash‹ ist ein Buch voller Intelligenz und Klamauk, meisterhaft wird parodiert und ironisiert, was es zu parodieren gibt und was es zu ironisieren gilt.«
Ö1 Ex libris (Elke Heidenreich)

»Verstörend, erhellend und großartig provozierend wie alle Kracht-Romane.«
Freie Presse (Ulrich Steinmetzger)

»[...] ›Eurotrash‹ brilliert in seiner ästhetischen Finesse, indem es nach dem Sinn des Erzählens generell fragt.«
Berliner Zeitung (Björn Hayer)

»'Eurotrash' ist ein Höhepunkt im Kracht-Werk. Es ist brutal in seiner Kälte, entsetzlich in seinem Lebensekel, und doch ganz und gar leicht und unterhaltsam.«
stern (Björn Hayer)

»Der moderne Schriftseller Christian Kracht hat einen fabelhaften Dekonstruktionsroman geschrieben, in dem Leid und Spiel, Authentizität und Spiegelfechterei, Mystifikation und Aufklärung wunderbar ineinandergreifen. 'Eurotrash' ist ein Ereignis.«
Die Zeit (Ijoma Mangold)

»Ein metaphysischer Romancier. Vielleicht: der letzte grosse metaphysische Romancier dieser Zeit.«
NZZ (Philipp Theisohn)

»Dies ist der berührendste, menschlich reifste Roman, den Christian Kracht bislang geschrieben hat. Und der lustigste.«
SWR 2 lesenswert (Denis Scheck)

»„Eurotrash“. Das ist der beste Romantitel der Saison (...) Ein famoser neuer Roman (...) sein bestes Buch seit „Faserland“. Mindestens.«
Hamburger Abendblatt (Thomas Andre)

»Dieser Roman (...) bildet die konsequente Fortschreibung von Krachts Poetik. Es ist die brillante literarische Erinnerungszirkulation eines großen und bewundernswert eigenwilligen Autors.«
Deutschlandfunk Büchermarkt (Christian Metz)

»Ein lohnendes Buch, welches einen kompletten Gegenentwurf zu seinem bisherigen literarischen Œuvre darstellt...Es macht Freude Kracht bei seiner Verwandlung, den skurrilen Dialogen mit seiner Mutter und abenteuerlichen Geschichten zu folgen.«
WDR 3 (Jakob Stärker)

»'Eurotrash' erzeugt so viel Sog und Faszination, dass man sich die gesamten 210 Seiten lang einfach nicht davon losreißen kann (...) Dieser Erzähler bietet mehr als der Vorgänger [in 'Faserland'], auf den er sich beruft. Er ist reicher an Erfahrung, seine Sterblichkeit ist ihm bewusster, er ist vielschichtiger. Das gibt diesem bislang besten der großartigen Romane von Christian Kracht eine unerwartete, melancholische Wärme.«
Berliner Morgenpost (Felix Müller)

»Ein brillantes Spiel mit dem Leser. Dieser Autor ist der ungeschlagene Meister der Aura-Produktion und zugleich der selbstironischen Dekonstruktion.«
BR Hörfunk (Knut Cordsen)

»Christian Krachts intimstes Buch - es ist auch ein zarter, grausamer Liebesbrief an seine kranke Mutter. Wie Kracht diese Begegnung [mit der Mutter] ankündigt und mit Erinnerungen verwebt (...) gehört zum Besten, was er je geschrieben hat, eiskalt und herzzerreißend.«
Welt am Sonntag (Jan Küveler)

Biografie – Kracht, Christian

K
Kracht, Christian

Christian Kracht, Schweizer, zählt zu den modernen deutschsprachigen Schriftstellern. Seine Romane »Faserland«, »1979«, »Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten«, »Imperium«, »Die Toten«, »Eurotrash« und »Air« sind in über 35 Sprachen übersetzt. Er lebt in Zürich.

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