Influencer
Nymoen, Ole & Schmitt, Wolfgang M. (09.03.2021)Influencer · Nymoen, Ole & Schmitt, Wolfgang M.
Die Ideologie der Werbekörper
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Verlag: Suhrkamp
Autor: Nymoen, Ole & Schmitt, Wolfgang M.
Reihe: edition suhrkamp
ISBN: 978-3-518-07640-8
Produktform: Taschenbuch
Veröffentlichung: 09.03.2021
- Verlag: Suhrkamp
- Autor: Nymoen, Ole & Schmitt, Wolfgang M.
- ISBN: 978-3-518-07640-8
- Veröffentlichung: 09.03.2021
- Produktform: Taschenbuch
- Umfang: 192 Seiten
- Maße: 124 x 18 x 206 (B/T/H)
- Gewicht: 270
- Reihe: edition suhrkamp
- Sprache: deutsch
- Auflage: Originalausgabe
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Auseinandersetzen
- Nebenlesemotive: Optimieren
- Nebenlesemotive: Verstehen
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
- Von den Machern der Podcasts »Wohlstand für alle« und »Die Filmanalyse«Über 70.000 Abonnent:innenGroße Veranstaltungstour in Planung
Menschen über dreißig kennen oft nicht einmal ihre Namen, für jüngere Jahrgänge sind sie Topstars: Influencer. Junge Erwachsene und sogar Kinder filmen sich beim Schminken, auf Reisen oder beim Sport und teilen ihre Tipps über soziale Medien mit ihren Fans. Dabei platzieren sie geschickt Produkthinweise und verdienen so ihren Lebensunterhalt – oder gar ein Vermögen.
Für Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt sind die Influencer symptomatische Sozialfiguren unserer Zeit. In der Abstiegsgesellschaft scheinen noch einmal Aufstiegsträume wahr zu werden, der Spätkapitalismus hübscht sein Gesicht mit Filtern und Photoshop auf, mit einer revolutionären Form der Werbung komplettieren Instagrammer und Youtuber das Geschäftsmodell des kommerziellen Internets. Bei aller ausgestellten Modernität, so Nymoen und Schmitt, beeinflussen die Influencer jedoch noch in einer weiteren Hinsicht den Zeitgeist: Indem sie rückwärtsgewandte Rollenbilder, Konsumismus und rigide Körpernormen propagieren, leisten sie einem konservativen Backlash Vorschub.
Rezensionen „Influencer"
»Nymoen und Schmitt gelingt es, das Gruselphänomen Influencer auf schaurig-schöne, teils auch süffisant-fiese und sehr witzige Art zu durchleuchten.«Berliner Zeitung (Maxi Beigang)
»Zuweilen im Plauderton, aber nie geschwätzig, und immer mit dem Blick auf konkrete Beispiele führen sie die Leserschaft an das Einmaleins der materialistischen Kulturkritik heran. Auf diese Weise gelingt ihnen eine Streitschrift, die selbst das Potenzial zum Klassiker hat – schonungslos und zugleich höchst unterhaltsam.«
neues deutschland (Thomas Wagner)
»... klarer und kritischer hat bisher niemand auf die Influencer geblickt.«
der Freitag (Sebastian Puschner)
»Es ist höchste Zeit, dass eine Analyse dieses Trends erscheint. Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt legen sie vor. Ihr Buch ... bietet eine so unterhaltsame wie faktenreiche Auseinandersetzung mit einem Phänomen, das seltsam schillert.«
Neue Zürcher Zeitung (Thomas Ribi)
»Nymoens und Schmitts Buch ist so verdienstvoll wie deprimierend. Verdienstvoll, weil Gesellschaftsanalytiker sich mit derlei im Einzelfall völlig unerheblich Scheinendem ja eher selten abgeben; deprimierend, weil man erst durch ihre Schilderungen darauf aufmerksam wird, wie gegenaufklärerisch es ist, was durch die Influencer normalisiert wird.«
DIE WELT (Peter Praschl)
»Nymoen und Schmitt zeigen gekonnt, wie diese riesige Gelddruckmaschine funktioniert und welche Absurditäten und Gefährdungen sie hervorbringt.«
DIE ZEIT (Oliver Weber)
»Dass es Schmitt und Nymoen gelungen ist, eine ausgewogene Balance zwischen Anspruch und Verständlichkeit zu finden, macht aus Influencer ein Werk, das Aufklärungsarbeit leisten kann – für selbstkritische Influencer ebenso wie für ihr Publikum.«
Darmstädter Echo (Christopher Hechler)
»Mit Influencer – Die Ideologie der Werbekörper legen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt die scharfe Analyse eines hochaktuellen Phänomens vor. Die Autoren haben die problematischen Züge des neuen Geschäftsmodells im Internet auf verschiedensten Ebenen durchdacht. Sie zeigen auf, dass hinter Influencern weit mehr steckt als eine neue Form von Prominenz im Internet – und liefern damit jede Menge Anreiz zum kritischen Nachdenken.«
Schwäbische Zeitung (Florian Peking)
»Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt haben ein bissiges, ein witziges, ein scharf argumentierendes und ein trauriges Buch geschrieben, ein Buch, das ein anderes Bild von der perfekt scheinenden Welt der Influencer vermittelt – ein ungeschminktes Bild.«
NDR (Sebastian Friedrich)
»Eine brillant geschriebene Untersuchung eines Phänomens, das das Werbemarketing so rasant revolutioniert hat wie nur wenige Erfindungen zuvor – und dessen Kenntnis wegen seiner tiefgreifenden Änderungen des Medienkonsums vor allem junger Leute nicht nur für diese interessant ist.«
Rhein-Zeitung (Claus Ambrosius)
»Klug, kritisch und an vielen Stellen einfach witzig.«
SWR (Max Knieriemen)
»Was genau [an Influencern] bedenklich ist, erklären die Autoren in ihrem klugen Buch, dessen Lektüre nicht nur für Eltern von ›influencten‹ Kids, sondern für alle Mitglieder des schönen neuen Medienuniversums ein Muss darstellt.«
Falter (Kirstin Breitenfellner)
Biografie – Nymoen, Ole
Ole Nymoen studierte Soziologie und Wirtschaftswissenschaften in Jena und arbeitet als freier Journalist. Mit Wolfgang M. Schmitt spricht er in ihrem gemeinsamen Podcast Wohlstand für Alle über Geld sowie ökonomische Ideengeschichte und politische Ökonomie.
Wolfgang M. Schmitt ist Youtuber, Podcaster und Kritiker. Seit 2011 betreibt er den ideologiekritischen Youtube-Kanal »Die Filmanalyse« und seit 2020 den Podcast »Die Neuen Zwanziger« mit Stefan Schulz. Bei Suhrkamp erschien von ihm zuletzt (mit Ole Nymoen) Influencer. Die Ideologie der Werbekörper (2021).
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