Muskismus
Slobodian, Quinn & Tarnoff, Ben (18.02.2026)Muskismus · Slobodian, Quinn & Tarnoff, Ben
Aufstieg und Herrschaft eines Technoking | Technologie, Macht und Größenwahn – wie Elon Musk die Dem… mehr lesen Aufstieg und Herrschaft eines Technoking | Technologie, Macht und Größenwahn – wie Elon Musk die Demokratie herausfordert weniger
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Verlag: Suhrkamp
Autor: Slobodian, Quinn & Tarnoff, Ben
Reihe: edition suhrkamp
ISBN: 978-3-518-00131-8
Produktform: Taschenbuch
Veröffentlichung: 18.02.2026
- Verlag: Suhrkamp
- Autor: Slobodian, Quinn & Tarnoff, Ben
- Übersetzer: Gebauer, Stephan
- ISBN: 978-3-518-00131-8
- Veröffentlichung: 18.02.2026
- Produktform: Taschenbuch
- Umfang: 281 Seiten
- Maße: 126 x 20 x 204 (B/T/H)
- Gewicht: 282
- Reihe: edition suhrkamp
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: Muskism. The Meaning and Making of a Technoking
- Originalsprache: englisch
- Auflage: Deutsche Erstausgabe
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Auseinandersetzen
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
- Technologie, Macht und Größenwahn – wie Elon Musk die Demokratie herausfordertWenn ein Tech-Milliardär sich selbst zum König erklärtElon Musk als Symptom – und Architekt – unserer ZeitVon zwei renommierten Autoren zum Thema
Wie wurde aus dem genialischen Nerd eine kettensägenschwingende Ikone der globalen Rechten?
Mit Paypal hat Elon Musk die Finanzbranche aufgemischt, mit Tesla den Markt für E-Autos revolutioniert, nach seiner Übernahme Twitter kurzerhand auf rechts gedreht. Im US-Wahlkampf 20204 schwang er sich zu einem der wichtigsten Einflüsterer Donald Trumps auf, anschließend machte er sich mit seiner Abteilung für Regierungseffizienz (DOGE) daran, den amerikanischen Staat zu zerlegen.
Wie wurde aus dem genialischen Nerd eine kettensägenschwingende Ikone der globalen Rechten? Um die Welt zu begreifen, die Musk erschafft, müssen wir die Welten verstehen, die Musk erschaffen haben. Quinn Slobodian und Ben Tarnoff zeichnen nach, wie sich im Silicon Valley um die Vorstellungen von Disruption und tollkühnen CEOs ein regelrechter Kult bildete, wie soziale Medien und Videospiele die Erzählung vom heldenhaften Einzelgänger etablierten und wie rassistische Memes und Verschwörungstheorien Eingang fanden in die Gedankenwelt des reichsten Menschen der Erde. Der Muskismus, so Slobodian und Tarnoff, ist ein frankensteinsches Monster des zeitgenössischen Kapitalismus.
Rezensionen „Muskismus"
»Eine schonungslose De-Muskierung ...«FOCUS
»Höchste Zeit den ›Muskismus‹ besser zu verstehen. Dabei hilft aktuell ein ebenso betiteltes Buch von Quinn Slobodian und Ben Tarnoff ...«
Süddeutsche Zeitung (Thomas Khurana)
»[Wir drohen] im Muskismus nach der Souveränität des Staates zuletzt noch die Souveränität über uns selbst zu verlieren. Wer das Buch zuschlägt, muss sich fragen, ob wir sie kampflos aufgeben wollen.«
taz. die tageszeitung (Hanno Rehlinger)
»[Es] offenbaren sich im Laufe der anregenden Lektüre, die auch als dunkler Entwicklungsroman funktioniert, die verschiedenen Facetten der [›muskistischen‹] Ideologie ...«
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Christoph David Piorkowski)
»Das Buch schafft es, den Milliardär nicht boß als exzentrische Einzelperson, sondern als Symptom eines neuen Weltverständnisses darzustellen.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Christian Schiffer)
»Wer verstehen möchte, wie stark einige wenige Tech-Giganten heute Politik, Medien und Gesellschaft beeinflussen, wird in diesem Buch gut und sachlich informiert. Für die aktuelle Debatte um die Bedrohung der Demokratie durch technologische Übermacht eine Pflichtlektüre.«
Der Kurier (Anita Staudacher)
»Lesenswert und zur Vertiefung und weiteren Informationen anregend.«
socialnet.de (Gertrud Hardtmann)
»Wichtig ist das Buch wegen seines originellen Zugangs. Slobodian und Tarnoff geht es weniger um die Person Elon Musk als um die Frage, wofür dieser ein Symptom ist.«
WOZ Die Wochenzeitung (Judith Kormann)
»Mit Muskismus liefern [Slobodian und Tarnoff] das bisher wichtigste Werk, um Elon Musks Rolle im Geflecht der Maga-Bewegung und des Silicon-Valley-Libertarismus systemisch zu begreifen.«
Sonntagszeitung (Michael Marti)
»Als Musk-Deuter ... brillieren [Slobodian und Tarnoff und] erklären, wie Musk vom ›Festungsfuturismus‹ Südafrikas geprägt ist, dass von Staatsferne bei ihm nicht die Rede sein kann und woher die Idee vom ›woken Gedanken-Virus‹ kommt.«
WELT AM SONNTAG (Mladen Gladić)
»Lesenswert ist das Buch ... allemal ... [Es hilft,] Musk und sein Weltbild besser zu vertehen ...«
Deutschlandfunk Kultur (Constantin Hühn)
»Muskismus schärft den Blick für Zusammenhänge. Es zeigt, wie technologische, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklungen ineinandergreifen.«
maresmedia.se (Alexander Dionisius)
Biografie – Slobodian, Quinn
Ben Tarnoff, geboren 1985, arbeitet als Autor und außerdem für Technologieunternehmen. Unter anderem erschienen von ihm Internet for the People (2022) und (zusammen mit Moira Weigel) Voices from the Valley: Tech Workers Talk About What They Do – And How They Do It (2020). Tarnoff lebt in Massachusetts und schreibt regelmäßig für die New York Review of Books.
Stephan Gebauer arbeitet seit mehr als zwanzig Jahren als freier Übersetzer. Für Suhrkamp/Insel übersetzte er unter anderem Werke von Paul Mason, Quinn Slobodian, Branko Milanović und Sebastian Smees Kunst und Rivalität ins Deutsche.
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