Langsame Jahre
Aramburu, Fernando (18.06.2019)Langsame Jahre · Aramburu, Fernando
20,00 €
Preise inkl. MwSt. · Kostenloser Versand ab 25,00 € ·
Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-2 Wochen
- Verlag: Rowohlt
- Autor: Aramburu, Fernando
- Übersetzer: Zurbrüggen, Willi
- ISBN: 978-3-498-00104-9
- Veröffentlichung: 18.06.2019
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 208 Seiten
- Maße: 148 x 22 x 220 (B/T/H)
- Gewicht: 384
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: Años lentos
- Auflage: 1. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Leichtlesen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
Ein achtjähriger Junge wird von seinen Eltern zu Verwandten gesckickt, sie selbst können ihn nicht mehr ernähren. In San Sebastián erwartet ihn eine typisch baskische Familie der sechziger Jahre: Die Tante hat das Sagen, ihr Mann kriegt den Mund nicht auf. Die Cousine und der Cousin suchen auf verschiedene Weisen neue Freiheiten, von denen die Eltern nichts wissen. Der Junge beobachtet mit den staunenden Augen eines Kindes, wie mühevoll es ist, seinen eigenen Weg zu finden. Doch als er seine Chance bekommt, nutzt er sie.
In „Langsame Jahre“ wird beschrieben, wie die Geschehnisse, die in Aramburus Erfolgsroman „Patria“ einzelne Familien und schließlich das ganze Land auseinanderbrechen lassen, ihren Anfang nehmen.
Rezensionen „Langsame Jahre"
Ein großartiger und zutiefst poetischer Roman.NDR (Peter Helling)
Allein Onkel (wortkarg) und Tante (bissig) sind tolle Typen aus dem einfachen Volk, das sich kaum anders als stumm oder gewalttätig zu helfen weiß. Bewundernswerte Literatur.
Buchmarkt (Ellen Pomikalko)
Auf gerade einmal 200 Seiten gelingt es Fernando Aramburu, gesellschaftliche Widersprüche realistisch und eindringlich zu schildern.
Der Tagesspiegel (Isabella Caldart)
Was diese Prosa auszeichnet, sind die verschiedenen Zugänge zu der Geschichte.
FAZ.NET (Sandra Kegel)
Eine literarische Auseinandersetzung darüber, wie sich über Gewalt überhaupt schreiben lässt.
Frankfurter Allgemeine Woche (Sandra Kegel)
Das Große im Kleinen erzählt. Und wieder sind die starken Figuren Frauen.
Basler Zeitung (Res Strehle)
Leicht, klug und unterhaltsam.
Stern (Res Strehle)
Ein eindrucksvolles, oft heiteres Werk.
Hamburger Abendblatt (Res Strehle)
Biografie – Aramburu, Fernando
Fernando Aramburu wurde 1959 in San Sebastián im Baskenland geboren. Seit Mitte der Achtzigerjahre lebt er in Hannover. Für seine Romane wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. dem Premio Nacional de Narrativa, dem Premio Strega Europeo und dem Premio Nacional de la Crítica. Patria wurde als Serie für HBO verfilmt, Der Junge für Netflix. Aramburus Werk wird in 34 Sprachen übersetzt.
Willi Zurbrüggen, geboren 1949 in Borghorst, Westfalen. Er übersetzte u. a. Antonio Muñoz Molina, Luis Sepúlveda, Rolando Villazón und Fernando Aramburu aus dem Spanischen. Ausgezeichnet mit dem Übersetzerpreis des spanischen Kulturministeriums, dem Johann-Friedrich-von-Cotta-Literatur- und Übersetzungspreis und dem Jane Scatcherd-Preis.
Leseprobe
Anmelden