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Der Junge

Aramburu, Fernando (18.02.2025)
Produktinformationen "Der Junge"
  • Rowohlt
  • Aramburu, Fernando
  • Zurbrüggen, Willi
  • 978-3-498-00738-6
  • 18.02.2025
  • Hardcover
  • 256 Seiten
  • 127 x 22 x 209 (B/T/H)
  • 309
  • deutsch
  • El Niño
  • spa
  • 1. Auflage
  • 7 %
  • Entspannen
  • Buch gebunden
  • Hardcover
  • «Aramburu gelingt es meisterhaft, Großes im Kleinen zu erzählen.» Stern 

«Leuchtende Momente der Nähe und der Zärtlichkeit, skurril-witzige Passagen, verborgene Geschichten, die spannungsvoll ans Licht kommen und zum Schluss auch ein Moment der Hoffnung.» RBB Radioeins. Ein mitreißender Familienroman voller Schmerz und Trost, der im Werk des Autors an seinen großen internationalen Erfolg Patria anknüpft.

Jeden Donnerstag geht der alte Nicasio zum Friedhof und besucht das Grab seines Enkels Nuco. Er spricht mit ihm, erzählt dem Jungen, was vor sich geht in der Welt.  Am 23. Oktober 1980 gab es im Keller der Schule, die der sechsjährige Junge besuchte, eine gewaltige Propangasexplosion, die das gesamte Erdgeschoss zerstörte. Fünfzig Kinder und drei Lehrer kamen bei dem Unglück ums Leben; darunter auch Nuco. Der ganze Ort Ortuella steht unter Schock. Die Eltern des Jungen verarbeiten das Ereignis auf unterschiedliche Weise. Während José Miguel alle Erinnerung kappen und nach vorne schauen will, um nicht an Trauer zu zerbrechen, lässt Mariaje das Geschehene nicht los.  Irgendwann versuchen die beiden wieder ins Leben zu kommen. Doch eines Tages verschwindet José Miguel. 

Eine bewegende Geschichte voller Menschlichkeit, die erzählt, was wir voreinander verbergen, worauf wir hoffen, wie wir noch einmal von vorne anfangen.

«Aramburu erweist sich als großartiger Geschichtenschreiber in der Tradition eines Gabriel García Márquez.» Tages-Anzeiger

«Aramburu gelingt es meisterhaft, Großes im Kleinen zu erzählen.» Stern


Rezensionen „Der Junge"

Wie beim Bestseller «Patria» ist Aramburu erneut ein großes, ein empathisches, ein bewegendes Buch gelungen.
Frankfurter Rundschau (Dominik Bloedner)

Das Buch trifft immer den richtigen Ton. Ein intensives und tief berührendes Leseerlebnis.
WDR 1 (Theresa Hübner)

Zum Glück tappt Aramburu nicht in die Voyeurismus-Falle. Mit feinem Gespür für seine Figuren porträtiert er eine fiktive Familie, die ihren Sohn verliert.
Deutschlandfunk "Lesart" (Tobias Wenzel)

Leuchtende Momente der Nähe und der Zärtlichkeit, skurril-witzige Passagen, verborgene Geschichten, die spannungsvoll ans Licht kommen und zum Schluss auch ein Moment der Hoffnung.
RBB Radioeins "Die Literaturagenten" (Gesa ; Thomas Ufer ; Böhm)

Ein intensives und tief berührendes Leseerlebnis. Trotz seiner Kürze entfaltet der Roman eine große emotionale Wucht – nicht zuletzt durch Aramburus präzise, schnörkellose Sprache, die den Schmerz umso eindringlicher macht.
SWR 2 "Lesenswert" (Theresa Hübner)

«Der Junge» thematisiert das Schlimmste, was einem passieren kann - und feiert die Hoffnung, die in der Literatur liegt.
Süddeutsche Zeitung (Karin Janker)

Der Schriftsteller beschreibt die Trauer einer Familie über den Tod eines sechsjährigen Schulkinds, und er tut das formal auf interessant skrupulöse Weise, denn der Text richtet sich immer wieder selbstreflexiv an die Leser, formuliert seine ethischen Bedenken, kritisiert den Autor: eine postmoderne Technik, die hier aber sehr organisch wirkt.
Frankfurter Allgemeine Zeitung (OLIVER JUNGEN)

Ein geglückter Roman, eine rührende Geschichte.
NDR Info "Neue Bücher" (Tobias Wenzel)

Aramburu begibt sich mit Tiefsinn, Eleganz und Gefühl, das alles andere ist als sentimental, in die Erzählung des Schmerzes, wenn er die Folgen des tragischen Todes einer Gruppe von Kindern beschreibt... Dem Autor ist einer seiner stimmigsten, schönsten und überzeugendsten Romane gelungen, ein Wunderwerk des sozialen Mitgefühls, des Eindringens in das Innere einer Familie und damit der universellen Empathie.
El Mundo (Juan Marqués)

Es ist unglaublich schwer, einen Roman über die zerstörte Welt, die ein toter Sohn hinterlässt, ohne elegische Töne zu schreiben. Aramburu hat es geschafft.
El País (Domingo Ródenas)

Durch seine außergewöhnliche Fähigkeit, in die Tiefen des Schmerzes einzutauchen, ist dies ein Buch, das zu einem spricht. Man liest es mit einem Gefühl von anhaltendem Staunen.
Corriere della sera (Paolo Lepri)

Biografie – Aramburu, Fernando

A
Aramburu, Fernando

Fernando Aramburu wurde 1959 in San Sebastián im Baskenland geboren. Seit Mitte der Achtzigerjahre lebt er in Hannover. Für seine Romane wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. dem Premio Nacional de Narrativa, dem Premio Strega Europeo und dem Premio Nacional de la Crítica. Patria wurde als Serie für HBO verfilmt, Der Junge für Netflix. Aramburus Werk wird in 34 Sprachen übersetzt. 

Willi Zurbrüggen, geboren 1949 in Borghorst, Westfalen. Er übersetzte u. a. Antonio Muñoz Molina, Luis Sepúlveda, Rolando Villazón und Fernando Aramburu aus dem Spanischen. Ausgezeichnet mit dem Übersetzerpreis des spanischen Kulturministeriums, dem Johann-Friedrich-von-Cotta-Literatur- und Übersetzungspreis und dem Jane Scatcherd-Preis.

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