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Statt etwas oder Der letzte Rank

Walser, Martin (05.01.2017)
Produktinformationen "Statt etwas oder Der letzte Rank"
  • Rowohlt
  • Walser, Martin
  • 978-3-498-07392-3
  • 05.01.2017
  • Hardcover
  • 176 Seiten
  • 132 x 18 x 210 (B/T/H)
  • 279
  • deutsch
  • 2. Auflage
  • 7 %
  • Entspannen
  • Buch gebunden
  • Hardcover

Der Höhepunkt in Martin Walsers Alterswerk – ein neuer Roman als Summe und Bilanz.

"Mit der Unwahrheit ein Glückskunstwerk zu schaffen, das ist die menschliche Fähigkeit überhaupt." Wer sagt das? Seine Frau nennt ihn mal Memle, mal Otto, mal Bert, er versucht zu erkennen, wie aus Erfahrungen Gedanken werden. Den Widerstreit von Interessen hat er hinter sich gelassen, Gegner und Feinde auch, sein Wesenswunsch ist, sich herauszuhalten, zu schweigen, zu verstummen. Am liebsten starrt er auf eine leere, musterlose Wand, sie bringt die Unruhe in seinem Kopf zur Ruhe. "Mir geht es ein bisschen zu gut", sagt er sich dann, "zu träumen genügt".

"Statt etwas oder Der letzte Rank" ist ein Roman, in dem es in jedem Satz ums Ganze geht – von größter Intensität und Kraft der Empfindung, unvorhersehbar und schön. Ein verwobenes Gebilde, auch wenn es seine Verwobenheit nicht zeigen will oder sogar versteckt. Ein Musikstück aus Worten, das dem Leser größtmögliche Freiheit bietet, weil es von Freiheit getragen ist: der Freiheit des Denkens, des Schreibens, des Lebens. So nah am Rand der Formlosigkeit, ja so entfesselt hat Martin Walser noch nie geschrieben. Das fulminante Porträt eines Menschen, ein Roman, wie es noch keinen gab.

Rezensionen „Statt etwas oder Der letzte Rank"

Dieses Buch ist ein Abschied – nicht vom Leben, sondern von Regeln, von Theorien, von Erwartungen. (…) Einfach lesen und staunen!
ZDF "Heute Journal" (Claudio Armbruster)

Mit seinem neuen Roman fliegt Martin Walser vor unseren Augen in die Unerreichbarkeit.
Der Spiegel (Volker Weidermann)

Das innere Selbstporträt eines Dichters schlechthin (…) Es ist die Summe von Martin Walsers Kunst.
Die Zeit (Jens Jessen)

Sprache ist und bleibt die Existenzform und Existenzwerdung des sprachlichen Feuerwerkers Martin Walser.
Bayern 2 (Cornelia Zetsche)

Sein Einfallsreichtum scheint keine Grenzen zu kennen.
Märkische Allgemeine (Welf Grombacher)

Sprachgewalt und Vitalität dieses Buches krönen das Gesamtkunstwerk des großen Schriftstellers.
Aachener Zeitung (Bernd Mathieu)

So kontrolliert unkontrolliert, so entfesselt war dieser große Erzähler noch nie unterwegs außer in der Meßmer-Trilogie. (...) Selten war Martin Walser besser.
Südkurier (Siegmund Kopitzki)

Martin Walser frönt seinem herrlich tragikomischen, aber auch ironischen Stil mit alter Leidenschaft.
MDR Kultur (Ulf Heise)

Ein furioses Capriccio zwischen Erdenschwere und Entschweben.
General-Anzeiger (Hartmut Wilmes)

Dieser faszinierende, fesselnde und bewegende letzte Rank (ist) die Summe eines langen Lebens.
Mannheimer Morgen (Thomas Groß)

In 'Statt etwas' zeigt sich noch einmal der ganze Walser.
Der Tagesspiegel (Gerrit Bartels)

Walser wäre nicht Walser, wenn seine Sätze nicht wie vom Himmel donnerten.
NDR Info (Annemarie Stoltenberg)

Eine Art Schlussstrich-Prosa von ungeheurer Intensität (…) ein Buch voller Lebensweisheiten und philosophischer Sentenzen.
Südwest Presse (Peter Mohr)

Jetzt endlich entstehen die Sätze pur. (…) Es ist ein Denken in Bewegung (…) Mehr geht nicht.
Deutschlandfunk Kultur (Jörg Magenau)

Ein literarisches Ereignis ersten Ranges, Lebensroman und Bekenntnis zugleich.
Nürnberger Nachrichten (Wolf Scheller)

Eine Meditation über ein langes Leben (…) interessanter als alle Weisheit des Brahmanen.
Süddeutsche Zeitung (Burkhard Müller)

Ein ästhetisches Abenteuer (…) eine tolle Schriftbühne, die Martin Walser für sein Ich, für sein Selbstgespräch eröffnet.
3Sat "Kulturzeit" (Ijoma Mangold)

Biografie – Walser, Martin

W
Walser, Martin

Martin Walser, 1927 in Wasserburg am Bodensee geboren, war einer der bedeutendsten Schriftsteller der deutschen Nachkriegsliteratur. Für sein literarisches Werk erhielt er zahlreiche Preise, darunter 1981 den Georg-Büchner-Preis, 1998 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und 2015 den Internationalen Friedrich-Nietzsche-Preis. Außerdem wurde er mit dem Orden «Pour le Mérite» ausgezeichnet und zum «Officier de l’Ordre des Arts et des Lettres» ernannt. Martin Walser starb am 26. Juli 2023 in Überlingen. 

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