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Produktinformationen "Streiten"

Svenja Flaßpöhler plädiert in diesem philosophischen Essay für die Wiederentdeckung des konstruktiven Streits als kulturelle Praktik in Zeiten von Polarisierung und digitalen Debatten. Die Autorin verbindet persönliche Erfahrungen mit theoretischen Überlegungen und zeigt, warum echte Auseinandersetzung – jenseits von Eskalation und Oberflächlichkeit – für Demokratie und Selbstverständigung unverzichtbar ist. Ein Buch, das zum Nachdenken über unsere gegenwärtige Streitkultur einlädt.

  • Eine unserer streitbarsten Denkerinnen schreibt über ein Thema, das aktueller nicht sein könnte
  • Eine persönlich-philosophische Aufforderung zu mehr richtigem Streit
  • Sich zu streiten heißt, Unversöhnlichkeit zuzulassen – trotzdem wird es immer schwieriger, im öffentlichen Raum streitbare Positionen zu vertreten
Wie geht Streiten heute? Svenja Flaßpöhler, eine unserer streitbarsten Denkerinnen, appelliert persönlich, philosophisch und pointiert für mehr richtigen Streit „Warum also streite ich? Davon und von der Frage, was Streiten heißt, handelt dieses Buch.“ Svenja Flaßpöhler gilt als streitlustig, als jemand, der gerne angreifbare Positionen vertritt. Doch in ihr wohnt eine ganz andere Erfahrung: die eines Trennungskinds, das mit der Angst vor Streit und Eskalation aufgewachsen ist. In ihrem persönlich-philosophischen Essay zeigt sie, dass über das Streiten nachzudenken vor allem heißt, sich von Illusionen zu befreien. Ein Streit ist kein herrschaftsfreier Diskurs, sondern es geht um Macht: Der Abgrund der Vernichtung ist immer als Möglichkeit präsent. Gleichzeitig ist es gerade der Streit in seiner Unversöhnlichkeit, der uns vorantreibt und Veränderung bewirkt. Ein flammendes Plädoyer für Lebendigkeit, Mut und den Eros des Ringens.

Rezensionen „Streiten"

„Wenn es eine Notwendigkeit gibt in dieser zunehmend polternden Gesellschaft, dann ist es, ordentliches Streiten zu können oder zu lernen. Dafür ist Svenja Flaßpöhlers Buch extrem hilfreich." Peter Unfried, taz futurzwei, 7.3.25 „Die Philosophin Svenja Flaßpöhler hat ein pointiertes Plädoyer für den mutigen und produktiven Streit verfasst - in Beziehungen und in der Demokratie.“ Elisabeth Mittendorfer, Woman, 06.11.24 „Es ist eine wahnsinnig gute Idee, Svenja Flaßpöhler über das Streiten schreiben zu lassen. … Das Buch hat mir wahnsinnig gut gefallen… Sie hat keine Hemmungen, auch in die eigenen Geschichten und Verletzungen reinzugehen. Das finde ich so faszinierend an ihr. Gleichzeitig hat sie eine große Klarheit und Härte im Diskurs.“ Thea Dorn, Zeit Podcast "Was liest du gerade?", 03.11.24 „Ziemlich anregend und ungewöhnlich.“ Alexander Cammann, Zeit Podcast "Was liest du gerade?", 03.11.24 „Die allerwichtigste Pointe dieses schönen Buches ist, dass wir verlernt haben, im Streit unpersönlich zu sein.“ Richard David Precht, Podcast Lanz & Precht, 25.10.24 „Ein sehr interessantes Buch.“ Markus Lanz, Podcast Lanz & Precht, 25.10.24 „Über Jahre hinweg wurde beklagt, dass unsere Gesellschaft keine zwei Meinungen mehr aushält. … Wie eine Reaktion darauf wirkt aktuelle Konjunktur an Büchern, die Streiten zur Kulturtechnik der Stunde erklären. ... Am interessantesten, weil auch ideengeschichtlich argumentiert das Buch der Philosophin Svenja Flaßpöhler.“ Marc Reichwein, Welt am Sonntag, 22.09.24 "Obwohl man dem Streit manchmal nicht ausweichen kann und eigentlich auch nicht soll: Man streitet immer trotzdem, das arbeitet Flasspöhler schön heraus. Man würde lieber gehen. Aber man bleibt. Vielleicht aus Trotz, vielleicht aus Ärger. Aber auch in der Überzeugung, dass es am Ende zu einer Lösung kommt.“ Tobias Ribi, NZZ, 24.09.24 „Ein kluges Buch mit Anregungen aus der Ideengeschichte des Streitens.“ Sachbuchbestenliste (Welt, NZZ; WDR5) , 01.10.2024 „Sehr spannend – und hilfreich!“ Gala, 02.10.24 „Einmal mehr gelingt es der Philosophievermittlerin, komplexe Themen mitten ins Leben zu holen und im Diskurs oft Vermiedenes unmissverständlich klarzustellen.“ Andreas Kremla, Buchkultur, 11.10.24 »Dieses zutiefst persönliche und extrem kluge Plädoyer für mutiges Streiten statt feindlicher Vernichtung nähert sich dem Problem der Debattenverengung aus philosophischer Sicht.« Marie-Luise Goldmann, Welt am Sonntag, 13.10.24 »Die allerwichtigste Pointe dieses schönen Buches ist, dass wir verlernt haben, im Streit unpersönlich zu sein.« Richard David Precht, Podcast Lanz & Precht, 25.10.24 »Svenja Flaßpöhler hat keine Hemmungen, auch in die eigenen Geschichten und Verletzungen reinzugehen. Das finde ich so faszinierend an ihr. Gleichzeitig hat sie eine große Klarheit und Härte im Diskurs. … Ziemlich anregend und ungewöhnlich.« Thea Dorn und Alexander Cammann, Zeit-Podcast „Was liest du gerade?", 03.11.24 »Ihre wohldurchdachte Argumentation gründet Flasspöhler hier unter anderem auf Freud …. Ihrer virtuosen Ratio und den Exkursen unter anderem zu Kant und Habermas stellt Flasspöhler auch immer wieder persönlich Erlebtes dazu.« Sylvie-Sophie Schindler, Die Weltwoche, 31.10.24 »Auch für junge Leser, denn um sich in der Welt zurechtzufinden, muss man wissen, wie Streiten geht.« Ijoma Mangold, Die ZEIT, 21.11.24 »Flaßpöhler verbindet in ihrem persönlich-philosophischen Essay private Psychoanalyse und allgemeine Politik. Ihr gelingt das, was auch im Streit am Ende idealerweise beiden Seiten gelingt: sich zu öffnen, sich verletzlich zu zeigen.« Tobias Becker, Der Spiegel, 22.11.24 »Ein Buch der Qualitätsmarke: Wenn ich das nur früher schon gewusst hätte!« Andreas Fanizadeh, Beate Willms , Jan Feddersen, taz. futurzwei, Dezember 2024 »Flaßpöhler verbindet in ihrem persönlich-philosophischen Essay private Psychoanalyse und allgemeine Politik. Ihr gelingt das, was auch im Streit am Ende idealerweise beiden Seiten gelingt: sich zu öffnen, sich verletzlich zu zeigen.« Tobias Becker, Spiegel Online, 08.12.24


Biografie – Flaßpöhler, Svenja

Autorenbild
Flaßpöhler, Svenja
Svenja Flaßpöhler ist promovierte Philosophin und Chefredakteurin des Philosophie Magazins sowie Gründerin und Co-Geschäftsführerin des neuen Berliner Philosophie-Festivals Philo.live!. Zuletzt erschienen von ihr u. a. "Sensibel. Über moderne Empfindlichkeit und die Grenzen des Zumutbaren" und "Die potente Frau. Für eine neue Weiblichkeit". Für "Mein Wille geschehe. Sterben in Zeiten der Freitodhilfe" erhielt sie den Arthur-Koestler-Preis. Svenja Flaßpöhler lebt mit ihrer Familie in Berlin.
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