Unmöglicher Abschied · Kang, Han
Roman | Nobelpreis für Literatur 2024
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- Verlag: Aufbau
- Autor: Kang, Han
- Übersetzer: Lee, Ki-Hyang
- ISBN: 978-3-351-04184-7
- Veröffentlichung: 16.12.2024
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 315 Seiten
- Maße: 125 x 28 x 215 (B/T/H)
- Gewicht: 381
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: 작별하지 않는다 (We Do Not Part)
- Originalsprache: kor
- Auflage: 1. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
- Ausgezeichnet mit dem Prix Médicis 
Nobelpreis für Literatur 2024
Der neue große Roman von Han Kang
»Unmöglicher Abschied« erzählt die Geschichte einer Freundschaft zwischen zwei Frauen und beleuchtet zugleich ein jahrzehntelang verschwiegenes Kapitel koreanischer Geschichte
Eines Morgens ruft Inseon ihre Freundin Gyeongha zu sich ins Krankenhaus von Seoul. Sie hatte einen Unfall und bittet Gyeongha, ihr Zuhause auf der Insel Jeju aufzusuchen, weil ihr kleiner weißer Vogel sterben wird, wenn ihn niemand füttert. Als Gyeongha auf der Insel ankommt, bricht ein Schneesturm herein. Der Weg zu Inseons Haus wird zu einem Überlebenskampf gegen die Kälte, die mit jedem Schritt mehr in sie eindringt. Noch ahnt sie nicht, was sie dort erwartet: die verschüttete Geschichte von Inseons Familie, die eng verbunden ist mit einem lang verdrängten Kapitel koreanischer Geschichte. Han Kangs neuer Roman ist eine Hymne an die Freundschaft und das Erinnern, die Geschichte einer tiefen Liebe im Angesicht unsäglicher Gewalt – und eine Feier des Lebens, wie zerbrechlich es auch sein mag.
Rezensionen „Unmöglicher Abschied"
»Han Kang legt keinen Faden aus der Hand. Auch darin zeigt sich ihr schriftstellerisches Können« Enrico IppolitoSPIEGEL Online (Enrico Ippolito)
»Diese Literatur geht über koreanische Belange weit hinaus.«
Salzburger Nachrichten (Enrico Ippolito)
»In einer fast lautlosen, doch kraftvollen Sprache, die das Pathos nicht scheut, kreiert Han Kang einen seltsam gedämpften, fast hypnotischen Raum zwischen Phantasie und Realität«
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Enrico Ippolito)
»Die Stärke von Han Kangs poetischer Geschichtsschreibung liegt in der Sinnlichkeit, mit der sie transgenerationelle Traumata lebendig werden lässt.«
Der Tagesspiegel (Enrico Ippolito)
»Meisterlich verwebt Han Kang das Massaker von Jeju mit einer Geschichte über Freundschaft und Familie, deren Bande den weiblichen Figuren gegenseitig Halt geben.«
taz. Die Tageszeitung (Enrico Ippolito)
»Han Kangs Heldinnen: verletzt und stark zugleich, ihr Tonfall: unsentimental und zart wie der Schnee«
ZDF Morgenmagazin (Peter Twiehaus)
»Eine wunderbare Entdeckung, die süchtig macht.« Oliver Reinhard
Sächsische Zeitung (Oliver Reinhard)
»Das Buch ist intensiv, sehr berührend und beeindruckt durch seine Vielschichtigkeit.«
Rhein exklusiv (Oliver Reinhard)
»sprachlich von leuchtender Kraft«
Cicero (Oliver Reinhard)
»Schwer erträglich, aber unbedingt lesenswert!« Susanne Rettenwander
Buchkultur (Susanne Rettenwander)
»Han Kang richtet in ihrem Schreiben den Fokus auf das Off, auf all jenes Verborgene außerhalb des Rahmens.« Valerie Bäuerlein
Berliner Morgenpost (Valerie Bäuerlein)
»Eine meisterhafte poetische, existenzialistische Reise an die Grenze des Lebens.«
literaturkritik.de (Thorsten Schulte)
»ein in jeder Hinsicht reicher Roman«
Frankfurter Rundschau (Thorsten Schulte)
»In ›Unmöglicher Abschied‹ zeigt Han Kang meisterhaft, wie sich sanfte Poesie und kraftvolle Sprache verbinden lassen, wie übergangslos Reales und Surreales zu einer Einheit finden«
Kölner Stadt-Anzeiger (Thorsten Schulte)
»Mit der Kraft ihrer poetischen Sprache blickt Han Kang in die Abgründe ihres Landes.«
News (Thorsten Schulte)
»Han Kang leistet [...] ähnlich wie ihre Protagonistinnen beherzte Gedächtnisarbeit« Michael Stadler
Abendzeitung (Michael Stadler)
»erneut greift die Autorin die Gewaltgeschichte ihres Landes auf, sanft, aber sehr sehr hartnäckig«
Bayern 2 (Michael Stadler)
»In Han Kangs klarer, direkter Sprache klingt diese geheimnisvolle Geschichte wie eine Selbstverständlichkeit. Sie schwätzt nicht, sie vergeudet keine Zeit« Barbara Beer
Kurier (A) (Barbara Beer)
»...meisterhaft gebaut und ein politisches Kapitel, das unbedingt gelesen werden muss.«
RBB Inforadio (Barbara Beer)
»In ihrem neuen Roman ›Unmöglicher Abschied‹ dringt Nobelpreisträgerin Han Kang in die Traumata südkoreanischer Geschichte ein. Und sie zeigt, wie die Toten die Lebenden retten.«
Süddeutsche Zeitung (Barbara Beer)
»Han Kangs Figuren sind tief verletzt, aber nicht schwach. Beharrlich bis besessen versuchen sie gegen die Gewalt, gegen den Schmerz zu überleben.«
Die Presse (Barbara Beer)
»Ein unbekanntes Kapitel koreanischer Geschichte, verpackt in einen fesselnden Roman.« Barbara Geschwinde
WDR5 (Barbara Geschwinde)
»Diesem schonungslosen, leisen Buch kann man sich nicht entziehen.«
Münchner Feuilleton (Barbara Geschwinde)
Biografie – Kang, Han
Han Kang wurde 1970 in Gwangju, Südkorea, geboren und ist die wichtigste literarische Stimme Koreas. 1993 debütierte sie als Dichterin, ihr erster Roman erschien 1994. Für »Die Vegetarierin« wurde sie dafür gemeinsam mit ihrer Übersetzerin 2016 mit dem Man Booker International Prize ausgezeichnet, für »Menschenwerk« mit dem renommierten italienischen Malaparte-Preis. »Weiß« war ebenfalls für den Booker Prize nominiert. 2024 erhielt Han Kang den Nobelpreis für Literatur. Sie lebt in Seoul.
Zuletzt erschienen im Aufbau Verlag ihr Roman »Unmöglicher Abschied« und in Die Andere Bibliothek ihr Kinderbuch »Donnerfee und Blitzfee«.
Alle lieferbaren Titel der Autorin sehen Sie unter aufbau-verlage.de.
Mehr zur Autorin unter han-kang.net.
Ki-Hyang Lee, geboren 1967 in Seoul, studierte Germanistik in Seoul, Würzburg und München. Sie lebt in München und arbeitet als Lektorin, Übersetzerin und Verlegerin. Für ihre Übersetzungen wurde sie 2024 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet.
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