Wahre Geschichten
Calle, Sophie (20.07.2021)Wahre Geschichten · Calle, Sophie
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- Verlag: Suhrkamp
- Autor: Calle, Sophie
- Übersetzer: Erbrich, Sabine
- ISBN: 978-3-518-22519-6
- Bestellnummer: BS 1519
- Veröffentlichung: 20.07.2021
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 141 Seiten
- Maße: 140 x 15 x 220 (B/T/H)
- Gewicht: 360
- Reihe: Bibliothek Suhrkamp (1519)
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: Des histoires vraies
- Originalsprache: fre
- Auflage: 1
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Nebenlesemotive: Leichtlesen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
- Wahre Geschichten ist ein Work in Progress: 1994 begonnen, erschien 2017 das sechste Update, hier kommt – exklusiv – ein siebtes, denn Sophie Calle hat für diese Ausgabe eigens neues Material beigesteuertRetrospektive in C/O Berlin und in diversen Berliner U-Bahn-Stationen ab April 2021»Calles Kunstwerke sind Begegnungen, die das Publikum berühren und aufwühlen.« Nils Minkmar, Der Spiegel
Sophie Calle entblößt sich, bis zur Unkenntlichkeit. In 65 dramatischen, frivolen, zärtlichen und verspielten Episoden erzählt die französische Künstlerin ein ganzes Leben in Fragmenten. Sie erzählt von den Kränkungen der frühen Jahre, von unverständlich wachsenden Brüsten, von kruden Liebesaffären, von ihrer Zeit als Stripperin und Aktmodell, von letzten und allerletzten Dingen. Und jede dieser Episoden beglaubigt sie mit einem ‘authentischenʼ Erinnerungsstück, mit Fotografien von Brautkleidern, von Liebesbriefchen, von angekokelten Betten, von ausgestopften Katzen. Sophie Calle hat so eine Wunderkammer der Versehrtheiten, Begierden, Erfahrungen, Fantasien geschaffen. Und wie beiläufig die Demarkationslinien zwischen Fiktion und Wirklichkeit verwischt.
Kindheit, Liebe, Sex, Tod: Vermittels lakonischer Texte und doppelbödiger Fotografien, in einer hochgradig eigensinnigen Mischung aus Melancholie, Voyeurismus und trockenem Humor erzählt Sophie Calle den Bildungsroman ihres Lebens.
Rezensionen „Wahre Geschichten"
»Es geht Calle in allen diesen Geschichten darum, dem Schrecken des Profanen etwas Poesie abzutrotzen und die krude Realität in Form zu bringen. Und das gelingt ihr immer wieder auf suggestive, gelegentlich verstörende, meistens aber recht witzige Weise.«taz am wochenende (Frank Schäfer)
»Heiter und unbeschwert ... in Wahre Geschichten [verschnürt Calle] Textminiaturen, Fotos, Faksimiles von Kreuzworträtseln, Notizzetteln und Liebesbriefen zu 65 Erzählungen, die auf keiner Seite durch Niedlichkeit bestechen.«
profil (Frank Schäfer)
»Die Lektüre erschien mir ungeheuer belebend.«
ortheil-blog.de (Hanns-Josef Ortheil)
»Ein Buch wie ein Schatzkästelein.«
Hannoversche Allgemeine Zeitung (Janina Fleischer)
»Calles Buch ist eine intelligente Indiskretion.«
Tageblatt (Janina Fleischer)
»Insbesondere die schnörkellosen Texte [Calles] sind frech, verblüffend und trotz oder gerade wegen ihres autobiografischen Charakters wie geheimnisvolle Treffer. «
textem.de (Jonis Hartmann)
»Ein faszinierendes Werk voller Rätsel und Geheimnisse.«
Deutschlandfunk Kultur (Eva Hepper)
»Eine Wunderkammer der Phantasien, Erfahrungen, Versehrtheiten.«
Frankreich Magazin (Eva Hepper)
Biografie – Calle, Sophie
Sophie Calle, geboren 1953, ist eine international renommierte Künstlerin mit einem methodischen Interesse an Überschreitung und Tabubruch, in ihren häufig autobiographischen, häufig kontroversen Arbeiten verschränkt sie Konzeptkunst mit oulipotischen Formenzwängen. Sie ist, in Paul Austers Worten, »eine unorthodoxe Frau, die ihr Leben einer Reihe ebenso ausgeklügelter wie bizarrer Privatrituale unterwirft. Manche nennen sie eine Fotografin, andere sehen in ihr eine Vertreterin der Konzeptkunst, wieder andere halten sie für eine Schriftstellerin, aber keine dieser Bezeichnungen erfasst sie auch nur annähernd.« Calle lebt in Malakoff bei Paris.
Sabine Erbrich arbeitet als Lektorin und lebt in Berlin. Sie übersetzt aus dem Spanischen, Französischen, Portugiesischen und Englischen.
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