Weltalltage
Fürstenberg, Paula (08.02.2024)Weltalltage · Fürstenberg, Paula
Roman
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- Verlag: Kiepenheuer & Witsch
- Autor: Fürstenberg, Paula
- ISBN: 978-3-462-00336-9
- Veröffentlichung: 08.02.2024
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 320 Seiten
- Maße: 134 x 29 x 210 (B/T/H)
- Gewicht: 459
- Sprache: deutsch
- Auflage: 2. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
»Fragen Sie nicht Ihren Arzt oder Apotheker. Dieses Buch ist heilsamer als so manche Arznei.« Daniela Dröscher
- So sind Körper noch nicht erzählt worden: ein Roman, der rührt und rebelliert, mit Wärme, Wucht und Witz»›Weltalltage‹ ist wie ein Song, der mir auf der Playlist meines Lebens bisher fehlte. Das Buch ist ein kluges, präzises und zärtliches Protestlied, ein Plädoyer für Beharrlichkeit und Freundschaft. Ich bewundere die Ordnung dieses Romans, die der Unordnung des Lebens, der Politik, der Weltlage abgetrotzt ist und an keiner Stelle verschleiert, woraus sie gemacht ist: aus Wirklichkeit.« Heike Geißler
Mit Wärme, Wucht und Witz erzählt Paula Fürstenberg in »Weltalltage« von einer besonderen Freundschaft und deren Zerreißprobe. Davon, was es heißt, nicht zu funktionieren in einer Welt, in der alles funktionieren muss; vom Körper und wie wir mit ihm umgehen; von der Kraft der Worte und davon, wo Empathie beginnt – und wo sie enden muss.
Sie sind beste Freunde seit der Schulzeit. Jetzt, mit Anfang dreißig, teilen sie sich eine Wohnung. Max ist Architekt, sie ist Schriftstellerin und seit ihrer Kindheit chronisch krank. Immer wieder wird sie von heftigen Schwindelanfällen heimgesucht und ist auf Max angewiesen. Er ist der Gesunde, sie die Kranke. So war es schon immer. Doch dann erfährt Max vom Tod seines Onkels, und in ihm wächst eine Finsternis. Er muss ins Krankenhaus. Mit einem Mal gerät alles ins Wanken.
Was der Schriftstellerin im aufkommenden Freundschaftskummer hilft, ist das Schreiben, das versuchsweise Ordnen der Vergangenheit in Listenform. Also erzählt sie ihre Geschichte, und damit auch die von Max, von der Nachwendekindheit im Osten bis in die schwankende Gegenwart. Sie denkt über die gesellschaftlichen Verhältnisse nach, die sie zu denen haben werden lassen, die sie sind, über das Kranksein – und die Sprache der Körper.
Doch durch Denken und Schreiben allein lässt sich einem Kummer nicht beikommen. Dafür muss sie aufstehen und tanzen gehen, muss sie loslassen und alles vergessen. Ein paar Stunden nur, ein paar Tage. Und dann steht Max plötzlich wieder in der Tür …
Rezensionen „Weltalltage"
»Mit assoziativer Lockerheit und Sprachwitz gelingt der Autorin ein erfrischendes Buch über ein schweres Thema.«NZZ am Sonntag (Martina Läubli)
» ›Weltalltage‹ erzählt mit Witz, Wärme und genialen Listen (wie z.B. ›Chronik einiger Verletzungen, die ihr euren Mütter zufügt‹) von Freundschaft und der Unordnung des Lebens.«
Brigitte (Angela Wittmann)
»Ein kluges, erstaunliches Buch, das es schafft, das Erbe der DDR, die Selbstfindung einer Autorin und die Krankheitsbilder von Depression und Endometriose humorvoll zu verquicken.«
Der Tagesspiegel (Lena Schneider)
»ein emphatischer Roman über Freundschaft«
Deutschlandfunk Lesezeit (Lena Schneider)
»Es ist höchst originell, wie die Autorin Paula Fürstenberg uns teilhaben lässt an ihrem Versuch, eine Form und eine Sprache zu finden für diese spezielle, von Krankheit begleitete Freundschaft.«
3sat Kulturzeit (Lena Schneider)
»Paula Fürstenberg ist mit ›Weltalltage‹ ein absolut stilsicherer, hochintelligenter und einfühlsamer Roman gelungen.«
Buchkultur (Ludwig Lohmann)
»Paula Fürstenberg hat mit ›Weltalltage‹ einen Roman geschrieben, der dunkel glänzt, vollständig überzeugt und eine alte Freundschaft auseinandernimmt.«
Märkische Allgemeine (Lars Grote)
»Und das Erstaunliche an dieser klug montierten Reflexion über Körper, Schmerz, Herkunft und Aufstiegsmythos ist, wie intensiv Fürstenberg den emotionalen Nachhall des Umbruchs einwebt, ohne ihn allzu plakativ auszustellen.«
tip Berlin (Erik Heier)
»Paula Fürstenbergs Roman erzählt von kranken Körpern und liefert dabei Vieles: eine sprachliche Neuvermessung, eine politische Ursachensuche und nicht zuletzt eine Kampfansage.«
WDR 3 Kultur am Mittag (Hannah Rau)
»Ein Buch voller kluger Beobachtungen und Anregungen.«
SRF 1 Literaturclub (Katja Schönherr)
»Der Roman ist humorvoll und hintergründig, schonungslos offen und absolut lesenswert.«
WDR 5 Bücher (Barbara Geschwinde)
»Ein klasse Roman voller Witz und Tiefgang.«
Deutschlandfunk Kultur Lesart (Barbara Geschwinde)
»Aufwachsen im Osten nach der Wiedervereinigung, die Frage, wie sehr die Herkunft der Figuren eigentlich ihre Gegenwart beeinflusst. Das sind nur die Fixsterne dieses schimmernden literarischen Kosmos voller anregender Gedanken.«
stern (Barbara Geschwinde)
»Für einfache Diagnosen ist dieser lesenswerte, mit sich und seiner Welt so konsequent, so charmant und humorvoll hadernde Roman zu schlau.«
Der Tagesspiegel (Lena Schneider)
Biografie – Fürstenberg, Paula
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