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Die Familie

Maier, Andreas (22.06.2021)
Produktinformationen "Die Familie"
  • »Mit jedem Band erweist sich dieses auf den ersten Blick so konventionelle, vermeintlich harmlose autobiografische Projekt als eine radikale Zersetzung von Identität, als Auslöschung der eigenen Herkunft, und Andreas Maier als ein würdiger Erbe Thomas Bernhards.« Die Welt»Der Autor beginnt noch einmal; ›ganz von vorn‹ puzzelt er sich seine Herkunft zusammen. Spätestens im Epilog wird deutlich, wie klug er dabei vorgegangen ist.« Frankfurter Allgemeine Zeitung»Vor Maiers entlarvendem Humor ist nichts sicher, da wird jedes Steinchen mehrfach umgedreht.« Deutschlandfunk

Andreas Maier schildert in hochkomischer und abgründiger Weise die komplette Selbstzerstörung eines Familien-Idylls. Tranken die Vorfahren noch in scheinbar gemütlichster Weise familieneigenen Apfelwein miteinander, umgeben von Obstbäumen und Hühnern und Ziegen, geht es in den späteren Generationen – ebenso scheinbar – ständig um Erbfälle, ein riesiges Grundstück, ein böswilliges Denkmalschutzamt mitsamt Baggerführer, um schräge Kinder und chaotische Enkel. Irgendwann wird dem 1967 geborenen Erzähler stellvertretend für seine Generation klar: »Wir sind die Kinder der Schweigekinder.« Das Begreifen der eigenen Familiengeschichte setzt vor einem Grabstein ein, weit außerhalb der Stadt Friedberg in der Wetterau.

Biografie – Maier, Andreas

M
Maier, Andreas

Andreas Maier, 1967 im hessischen Bad Nauheim geboren, studierte Philosophie und Germanistik, anschließend Altphilologie. Er lebt zurzeit bei Frankfurt am Main.

Rezensionen „Die Familie"

»Schon immer war der Titel [der Reihe] Ortsumgehung genial gewählt. Er erinnert nicht nur an Landschaftsvernichtung durch Zivilisationsfortschritt, sondern auch daran, dass man stets nur auf Umwegen ans Ziel kommt und oft das Eigentliche umkurvt.«
Florian Balke, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung 23.06.2019



»Mit jedem Band erweist sich dieses auf den ersten Blick so konventionelle, vermeintlich harmlose autobiografische Projekt als eine radikale Zersetzung von Identität, als Auslöschung der eigenen Herkunft, und Andreas Maier als ein würdiger Erbe Thomas Bernhards.«
Richard Kämmerlings, DIE WELT 29.06.2019



»Wie einen die Geschichte immer noch einholen kann; wie einer ›die ganze Zeit Nachkriegsliteratur schreibt, ohne es zu merken‹: Davon erzählt ... dieser beeindruckend schnörkellos erzählte Roman.«
Bettina Schulte, Badische Zeitung 28.06.2019



»Das neue kommunikative Handeln, das im Westen bald gefragt war, musste man sich, wenn man zur Generation der ›Kinder der Schweigekinder‹ gehörte, mühsam selber beibringen. Am staunenden, störrischen Ton dieser eindrücklichen Erinnerung lässt sich ermessen, wie weit der Weg dahin war.«
Iris Radisch, DIE ZEIT 04.07.2019



»Andreas Maier tut es wie gehabt in kleinen, aber großartigen Romanen, die in kluger Detailgenauigkeit und leicht ironischer Sprache funkeln. ... Man möchte nicht genug kriegen davon.«
Ulrich Steinmetzger, Sächsische Zeitung 29.06.2019



»Maiers literarische Kunst besteht darin, gewichtige Fragen amüsant zu verpacken. Er blickt mit kühler Distanz auf seine Figuren, legt gnadenlos ihre (und seine eigene) Schrulligkeit offen. Unter der vermeintlichen Normalität lauern Abgründe.«
profil 30.06.2019



»Andreas Maier setzt seine spektakuläre Familiensaga mit einem neuen Band fort ... «
Ulf Heise, Freie Presse 05.07.2019



»Dass Maier ein herausragender Schriftsteller ist, ist spätestens seit den ersten Bänden seiner ›Ortsumgehung‹ bekannt. Sein Talent zur Komik findet dagegen noch wenig Aufmerksamkeit. Sein neuer Roman ist voll von entlarvendem Humor.«
Tino Dallmann, MDR 09.07.2019



»Andreas Maier arbeitet an einem der größten und großartigsten Projekte der deutschsprachigen Literatur.«
Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung 29.07.2019



» ... vor Maiers entlarvendem Humor ist nichts sicher, da wird jedes Steinchen ... mehrfach umgedreht.«
Martin Krumbholz, Deutschlandfunk 29.07.2019



»Der Autor beginnt noch einmal; ›ganz von vorn‹ puzzelt er sich seine Herkunft zusammen. ... Er, das ›Kind der Schweigekinder‹, stellt fest: ›Ich schreibe die ganze Zeit Nachkriegsliteratur, ohne es zu merken.‹ Spätestens im Epilog wird deutlich, wie klug er dabei vorgegangen ist.«
Marlene Grunert, Frankfurter Allgemeine Zeitung 08.08.2019



Weitere Ausgaben: 9783518428627 9783518761236 9783518470633 9783518468296 9783518466896 9783518465677 9783518464168 9783518463031

Hauptlesemotive: Entspannen
Nebenlesemotive: Leichtlesen
Produktart: Taschenbuch
Produktform: Taschenbuch

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