Die Städte - Roman (Ortsumgehung 8)
Maier, Andreas (18.05.2022)Die Städte - Roman (Ortsumgehung 8) · Maier, Andreas
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Verlag: Suhrkamp
Autor: Maier, Andreas
Reihe: Ortsumgehung (8)
ISBN: 978-3-518-47247-7
Produktform: Taschenbuch
Veröffentlichung: 18.05.2022
- Verlag: Suhrkamp
- Autor: Maier, Andreas
- ISBN: 978-3-518-47247-7
- Bestellnummer: ST 5247
- Veröffentlichung: 18.05.2022
- Produktform: Taschenbuch
- Umfang: 190 Seiten
- Maße: 119 x 15 x 191 (B/T/H)
- Gewicht: 181
- Reihe: Ortsumgehung (8)
- Sprache: deutsch
- Auflage: 1
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
- Band 8 von Andreas Maiers legendärer Ortsumgehung
In der neuen Folge seiner Ortsumgehung nimmt uns Andreas Maier mit auf Reisen. Er zeichnet das Bild der vergangenen Jahrzehnte anhand der Städte und Landschaften, die die Urlaubsrouten einer mobilitätsbesessenen Gesellschaft flankierten. Mal ist er als siebenjähriges Kind mit den Eltern im Auto unterwegs zur verhassten Ferienwohnung in Brixen, mal trampt er als Sechzehnjähriger nach Südfrankreich und hört sich Nacktbusendiskurse am Strand an. Im Piemont klappt ein Selbstmord ganz und gar nicht, und schließlich, als der Billigfliegertourismus massenhaft über uns hereinbricht, fährt er lieber nach Weimar und sieht dort zu seiner Überraschung die neuen Rechten über den Frauenplan marschieren.
»Ach, vergeblich das Fahren!«, dichtete einstmals Gottfried Benn. Die Vergeblichkeit seines und womöglich unser aller Fahrens und Reisens schildert Andreas Maier in seiner ihm eigenen raffinierten und wie immer hochkomischen Art. Dabei gelingt ihm mit zauberhafter Leichtigkeit ein Gesellschaftsporträt über drei Jahrzehnte hinweg.
Dieses Buch ist Teil der Ortsumgehung.
Seit 2010 können Leserinnen und Leser Andreas Maier bei seiner Ortsumgehung begleiten. Der Autor hat sie in den letzten Jahren auf eine Reise durch die Familien- und Heimatgeschichte mitgenommen: vom ehemaligen Zimmer seines Onkels in Bad Nauheim, wo er den Romanzyklus in Das Zimmer beginnt, über die Friedberger Schuljahre in Die Straße und die ersten Liebes- und Schreibversuche in Der Ort und Der Kreis, bis zu den Reisen, von denen er in Die Städte erzählt. Elf Bücher wird es nach Abschluss des autofiktionalen Romanprojekts geben. Andreas Maier wurde für seine Ortsumgehung-Romane mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Wilhelm-Raabe-Preis, Hugo-Ball-Preis und Arno-Schmidt-Stipendium.
Jeder Band ist in sich abgeschlossen und kann unabhängig voneinander gelesen werden.
Rezensionen „Die Städte - Roman (Ortsumgehung 8)"
»Andreas Maier erweist sich einmal mehr als grandioser Lakoniker.«Frankfurter Allgemeine Zeitung (Andreas Platthaus)
»Maiers Romanzyklus ist der bohrende Zweifel an allem ...«
Frankfurter Rundschau (Christian Thomas)
»Maier versammelt somit keineswegs Reiseberichte, sondern nutzt die Reisen zur Erkundung des eigenen Ichs. Ganz nebenbei werden dabei durch den genauen Beobachter Maier Veränderungen des touristischen Reisens der letzten Jahrzehnte nachgezeichnet.«
neues deutschland (Guido Speckmann)
»[Maier] legt einen Roman für die reflektierende schmale breite Masse vor, und [Raimund] Fellinger protegiert ihn eventuell aus dem Himmel.«
der Freitag (Jan C. Behmann)
»... ob beabsichtigt oder Zufall: Andreas Maier hat mit Die Städte das Trostbuch zur Zeit geschrieben.«
Der Tagesspiegel (Gerrit Bartels)
»Die Städte, das ist der achte schmale Abschnitt von Maiers autofiktionalem Romanzyklus Ortsumgehung. ... Unnachgiebig bereist Maier in den Romanen sein vergangenes Leben, und ... [man] liest diese Berichte aus gleich mehreren Gründen mehr als nur gern.«
Süddeutsche Zeitung (Cornelius Pollmer)
»Maiers Ortsumgehung ist jetzt schon literarisch so unverzichtbar, wie es Edgar Reitz’ Film-Serie Heimat aus den 80er-Jahren ist.«
rbb kultur (Jörg Magenau)
»Immer wieder verblüffend ist es, wie viel Gewinn Andreas Maier aus seinen autobiografischen Selbstbefragungen herauszuholen versteht.«
Gießener Anzeiger (Björn Gauges)
»[Als Ortsumgehung] bezeichnet Andreas Maier seine mit dem Roman Das Zimmer begonnene autobiografische Mitschrift, eine der wahrlich wunderbarsten Fortsetzungsgeschichten der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, die mit der neuen Folge Die Städte inzwischen bei neun Romanen hält.«
profil (Björn Gauges)
»Immense Anregungen schuldet [Maier] außerdem einem Genie des Regionalkultes, ... nämlich Peter Kurzeck. In diesem besessenen Hymniker des Lokalambientes witterte Maier einen Bruder im Geiste, dem er stilistisch locker das Wasser zu reichen vermag.«
Freie Presse (Ulf Heise)
»Das ist mitunter wunderbar böse, gelegentlich etwas zu lustig, zumeist aber von feiner Selbst- und Weltwahrnehmung bestimmt. Und es zeigt einmal mehr: Die Wetterau ist von der literarischen Weltkarte tatsächlich nicht mehr wegzudenken. Andreas Maier sei Dank.«
WDR (Andreas Wirthensohn)
»Kein Roman, sondern eine Reihe von Reisebildern. Und die Geburtsstunde eines Schriftstellers.«
SWR2 (Andreas Wirthensohn)
Biografie – Maier, Andreas
Andreas Maier, 1967 im hessischen Bad Nauheim geboren, studierte Philosophie und Germanistik, anschließend Altphilologie. Er lebt in Frankfurt am Main.
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