Die Universität − Roman (Ortsumgehung 6)
Maier, Andreas (22.07.2020)Die Universität − Roman (Ortsumgehung 6) · Maier, Andreas
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Verlag: Suhrkamp
Autor: Maier, Andreas
Reihe: Ortsumgehung (6)
ISBN: 978-3-518-47063-3
Produktform: Taschenbuch
Veröffentlichung: 22.07.2020
- Verlag: Suhrkamp
- Autor: Maier, Andreas
- ISBN: 978-3-518-47063-3
- Bestellnummer: ST 5063
- Veröffentlichung: 22.07.2020
- Produktform: Taschenbuch
- Umfang: 144 Seiten
- Maße: 118 x 18 x 188 (B/T/H)
- Gewicht: 140
- Reihe: Ortsumgehung (6)
- Sprache: deutsch
- Auflage: 1
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Nebenlesemotive: Eintauchen
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
- »Genau von diesem Ich und von der Nichtigkeit, aus der sich große Literatur machen lässt, erzählt Andreas Maier.« Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung»Ein auf wundersame Weise geglückter Roman.« Tilman Spreckelsen, FAZ»Andreas Maier setzt seine elfteilige Heimatsaga so famos wie profund fort.« Christian Thomas, Frankfurter Rundschau »Man möchte nicht genug kriegen davon.« Ulrich Steinmetzger, Sächsische Zeitung
Frankfurt, die Universität, 1988, 1989. Damals noch ein ganz anderes Studium, Magister, eigentlich völlige Freiheit in allem. Das Betätigungsfeld erstreckt sich vom Biertrinken im »Doctor Flotte« bis hin zu Seminaren über Wahrheitstheorie, die den Studenten der Philosophie schon innerhalb eines Semesters zu Arztbesuchen treiben. Es droht ein völliger Verlust der eigenen Person, und auch die Zeiten geraten durcheinander: Auf der Suche nach einer Studentenbude stößt der Protagonist auf eine Abbildung im Erotikmagazin, auf der er eine alte Liebe aus dem Jahr 1983 wiederzuerkennen glaubt. Aus seiner Matratzengruft rettet ihn ausgerechnet ein Pflegefall: Gretel Adorno, die Witwe des Philosophen, bei der er durch seinen Studentenjob Dienst tut.
Die Universität ist ein Roman über die Möglichkeit, überhaupt von so etwas wie »Ich« oder »Person« zu sprechen. Es ist jener Zustand Anfang zwanzig, in dem wir zwar noch im Rollenspiel der Jugend verhaftet sind, zugleich aber längst begriffen haben, dass es irgendwo anders hingehen muss.
Dieses Buch ist Teil der Ortsumgehung.
Seit 2010 können Leserinnen und Leser Andreas Maier bei seiner Ortsumgehung begleiten. Der Autor hat sie in den letzten Jahren auf eine Reise durch die Familien- und Heimatgeschichte mitgenommen: vom ehemaligen Zimmer seines Onkels in Bad Nauheim, wo er den Romanzyklus in Das Zimmer beginnt, über die Friedberger Schuljahre in Die Straße und die ersten Liebes- und Schreibversuche in Der Ort und Der Kreis, bis zu den Reisen, von denen er in Die Städte erzählt. Elf Bücher wird es nach Abschluss des autofiktionalen Romanprojekts geben. Andreas Maier wurde für seine Ortsumgehung-Romane mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Wilhelm-Raabe-Preis, Hugo-Ball-Preis und Arno-Schmidt-Stipendium.
Jeder Band ist in sich abgeschlossen und kann unabhängig voneinander gelesen werden.
Rezensionen „Die Universität − Roman (Ortsumgehung 6)"
»Es ist berückend, dass mit ›Werk‹ hier unaufdringlich-schmale Bücher gemeint sind, von denen hoffentlich noch viele weitere erscheinen werden.«taz. die tageszeitung (Hanna Engelmeier)
»Als Motto stellt Andreas Maier seinem Roman den Satz voran: ›Ich, das ist der Mittelteil des Wortes Nichts.‹ ... Genau von diesem Ich und von der Nichtigkeit, aus der sich grosse Literatur machen lässt, erzählt Andreas Maier.«
Neue Zürcher Zeitung (Paul Jandl)
»Andreas Maier setzt seine elfteilige Heimatsaga so famos wie profund fort.«
Frankfurter Rundschau (Christian Thomas)
»Ein Roman auf knapp 150 Seiten: das geht, weil sich Die Universität in Maiers groß angelegten und großartigen Romanzyklus fügt ... «
der Freitag (Katharina Schmitz)
»[Maier] gelingt, das auszudrücken, woran der Student bei jedem Anlauf scheitert, und so erwächst ... ein auf wundersame Weise geglückter Roman.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Tilman Spreckelsen)
»Die Universität ist ein durchaus lustiges Buch. Das liegt am genauen Blick, den Maier auf sich und die andernen wirft. Als Erzähler ist er immer auch Essayist und Analytiker. Das macht den besonderen Reiz seiner Prosa aus.«
Der Tagesspiegel (Jörg Magenau)
»Wenn Andreas Maier das Niveau der bis dato erschienenen Bände seiner Ortsumgehung hält, können wir in einigen Jahren wohl den Abschluss einer einzigartigen Romanreihe feiern.«
neues deutschland (Guido Speckmann)
»Maiers Ortsumgehung ist jetzt schon literarisch so unverzichtbar, wie es Edgar Reitz’ Film-Serie Heimat aus den 80er-Jahren ist.«
rbb kultur (Jörg Magenau)
»Andreas Maier tut es wie gehabt in kleinen, aber großartigen Romanen, die in kluger Detailgenauigkeit und leicht ironischer Sprache funkeln. ... Man möchte nicht genug kriegen davon.«
Sächsische Zeitung (Ulrich Steinmetzger)
»Das sind hochkonzentrierte Miniaturen, die etwas über die Zeit verraten und über den Autor, die klug konstruiert sind und durch die Einbindung in ein Großprojekt durchaus Suchtcharakter erzeugen können.«
Westfalenpost (Harald Ries)
»Was wann wirklich wie passiert ist, spielt nur eine Nebenrolle, wenn aus Lebenswahrheit Dichtung wird. Im Fall von Andreas Maier große Dichtung«
Südwest Presse, Ulm (Georg Leisten)
Biografie – Maier, Andreas
Andreas Maier, 1967 im hessischen Bad Nauheim geboren, studierte Philosophie und Germanistik, anschließend Altphilologie. Er lebt in Frankfurt am Main.
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