Hiob
Roth, Joseph (22.01.2010)Hiob · Roth, Joseph
Roman eines einfachen Mannes
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Verlag: Diogenes
Autor: Roth, Joseph
Reihe: detebe
ISBN: 978-3-257-23972-0
Produktform: Taschenbuch
Veröffentlichung: 22.01.2010
- Verlag: Diogenes
- Autor: Roth, Joseph
- ISBN: 978-3-257-23972-0
- Bestellnummer: 562/23972
- Veröffentlichung: 22.01.2010
- Umfang: 208 Seiten
- Maße: 113 x 13 x 180 (B/T/H)
- Gewicht: 184
- Reihe: detebe
- Sprache: deutsch
- Auflage: 4
- Copyright: © 2008
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
Joseph Roths »Hiob« erzählt die tragische Geschichte des frommen Toralehrer Mendel Singer, dessen Leben durch eine Reihe von Schicksalsschlägen grundlegend erschüttert wird – eine moderne Neuinterpretation des biblischen Hiob-Motivs im Kontext des frühen 20. Jahrhunderts. Das Werk verbindet tiefe Reflexionen über Glaube, Demut und die Grenzen menschlicher Frömmigkeit mit der jüdischen Kultur und Tradition einer untergegangenen Welt. Durch die eindringliche Darstellung persönlichen Leids stellt Roth existenzielle Fragen über Gerechtigkeitund den Sinn von Gott und Schicksal.
Mendel Singer ist »fromm, gottesfürchtig und gewöhnlich, ein ganz alltäglicher Jude«. Doch wie einst den biblischen Hiob gefällt es Gott, ihn zu versuchen. Ein Sohn wird zum Militär eingezogen, der zweite flieht nach Amerika. Die Tochter lässt sich mit Kosaken ein, und der jüngste Sohn ist schwer krank. Und das ist erst der Anfang von Mendel Singers Leiden. Gläubig und ergeben nimmt er Prüfung um Prüfung hin. Doch auch die Demut dieses großen Dulders ist irgendwann erschöpft.Rezensionen „Hiob"
»Das leidende und erliegende Herz ist seine Domäne. Er kann wahrhaftig erzählen, einfach und mit welcher Natürlichkeit!«(Alfred Döblin)
»Er war ein Poet im ursprünglichen Sinne des Wortes, der Schöpfer eines Alls. Kaum ein Gesamtwerk ist von größerem Charme.«
(Ludwig Marcuse)
»Jede Seite, jede Zeile ist wie die Strophe eines Gedichts gehämmert mit dem genauesten Bewußtsein für Rhythmus und Melodik.«
(Stefan Zweig)
»Wie sein heiliger Trinker, der ihm so sehr gleicht, fühlte sich Joseph Roth in der rauhen Unmittelbarkeit des Lebens am wohlsten, in der physisch erfahrbaren Wirklichkeit der Farben, der Geschmäcke und Gerüche.«
(Claudio Magris)
Biografie – Roth, Joseph
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