Sanditz
Rietzschel, Lukas (12.03.2026)Sanditz · Rietzschel, Lukas
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Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
Autor: Rietzschel, Lukas
ISBN: 978-3-423-28516-2
Produktform: Hardcover
Veröffentlichung: 12.03.2026
- Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
- Autor: Rietzschel, Lukas
- ISBN: 978-3-423-28516-2
- Veröffentlichung: 12.03.2026
- Umfang: 480 Seiten
- Maße: 128 x 36 x 210 (B/T/H)
- Gewicht: 581
- Sprache: deutsch
- Auflage: 5. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Nebenlesemotive: Auseinandersetzen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
- Ein zeitgeschichtliches Werk von erzählerischer Wucht Vielstimmig und mitreißend erzählt der SPIEGEL-Bestsellerautor Lukas Rietzschel von Menschen auf der Suche nach ihrem Platz in der Gesellschaft»Rietzschel ist eine der wichtigsten jungen Stimmen Ostdeutschlands.« Frankfurter Allgemeine Zeitung
Das große Epos unserer Gegenwart
Sanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler, Orgelbauer, Fliesensammler, Lokaljournalistinnen, selbsternannte Widerständler, Träumerinnen, Frührentner, Kinder, Liebespaare, verhuschte Archivare und die Familie Wenzel.
Warmherzig und multiperspektivisch verwebt Lukas Rietzschel die Erzählung der Familie und der Sanditzer Stadtbewohner zu einem Panorama deutscher Geschichten – vom Ende der DDR bis in die jüngste Gegenwart, vom Besetzen der örtlichen Stasi-Zentrale bis zum Kampf eines Freiwilligen in der Ukraine, vom Abrackern auf westdeutschen Baustellen bis zum isolierten Inseldasein während der Corona-Epidemie.
Ein Roman über Aufbruch und Niedergang, Gelingen und Scheitern des Aufruhrs, Freundschaft und Familie in umwälzenden Zeiten, über den Wunsch nach Zugehörigkeit und die Sehnsucht nach Freiheit.
Rezensionen „Sanditz"
Sein Werk gehört auf ähnliche Weise zu Ostdeutschland wie Wes Andersons ›Grand Budapest Hotel‹: Die Aufnahmen wurden in Görlitz gedreht, doch die Geschichten erzählen vom Zustand der Welt.Süddeutsche Zeitung (Christian Zaschke)
Ein Panorama der Wendezeit bis heute. Dabei schreibt Lukas Rietzschel bemerkenswert detailliert. Er lässt sich Zeit für genaue Alltagsbeobachtungen, zeichnet Landschaften und Menschen mit viel Präzision, Feingefühl und Respekt.
SWR Bestenliste (Christian Zaschke)
Lukas Rietzschel zeigt mit ›Sanditz‹ eindrucksvoll, dass ein guter Roman manchmal besser als soziologische Studien helfen kann, komplizierte gesellschaftliche und politische Sachverhalte zu verstehen. Man kann in Zeiten wie diesen wohl kaum Besseres über ein Buch sagen.
Kölnische Rundschau (Michael Hirz)
Der opulente Roman ›Sanditz‹ ist ein farbenprächtiges ostdeutsches Märchenbuch. (…) So ist vom Osten Deutschlands wohl noch nie erzählt worden.
Buchkultur (Andreas Knebl)
Mit seinem großartigen neuen Roman ›Sanditz‹ liefert Lukas Rietzschel ein historisches Panorama der sich langsam auflösenden DDR.
Neue Zürcher Zeitung (Paul Jandl)
Ein epochaler Gesellschaftsroman.
SuperIllu (Paul Jandl)
Er ist einer der wichtigsten deutschsprachigen Autoren seiner Generation. ›Sanditz‹ zählt jetzt schon zu den Höhepunkten des Literaturjahrs 2026.
Ostdeutsche Allgemeine Zeitung (Cornelia Geissler)
Dieser junge Autor versteht schon jetzt sein Handwerk. Die Dialoge sitzen, die inneren Stimmen der Figuren sind von enormer Bandbreite. Die Sorgfalt, die er auch für Nebenfiguren aufbringt, ist außerordentlich.
Deutschlandfunk, Büchermarkt (Meike Feßmann)
»›Sanditz‹ ist ein ganz erstaunlicher, erstaunlich gelungener, ja glänzend gelungener 500-Seiten-Roman, der einen weitgespannten Blick auf die Gesellschaft wirft.
Berliner Morgenpost (Thomas Andre)
Ein toller, ein großer Wurf!
ZDF Morgenmagazin (Peter Twiehaus)
Lukas Rietzschels ›Sanditz‹ [...] ist tiefernst, weil er zukunftszugewandt ist. Und heroisch. Allerdings nicht siegesgewiss.
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Andreas Platthaus)
Ein Buch, das der Geschichte Flügel verleiht. Das erste literarische Ereignis in diesem Bücherfrühling: Lukas Rietzschel hat einen Roman über Ostdeutschland geschrieben, der noch viel mehr ist.
Der Tagesspiegel (Andreas Platthaus)
Das ist der große DDR-Roman, auf den wir seit Jahrzehnten gewartet haben. Das ist wahrscheinlich das beste Buch in deutscher Sprache dieses Jahrgangs. (…) Ich bin zutiefst beeindruckt und hoffe, dass er große Preise gewinnt.
ZDF, Das Literarische Quartett (Eva Menasse)
Ein hochambitioniertes und respektheischendes Buch, das das Kolorit einer Zeit sehr genau beschreibt.
ZDF, Das Literarische Quartett (Simon Strauß)
Es ist ein analytischer Roman, der die große Melancholie im Osten zeigt, die auf die Heldengeschichte der DDR folgt.
ZDF, Das Literarische Quartett (Adam Soboczynski)
Pointierte Beobachtungen zeichnen den Roman aus – im Großen wie im Kleinen.
MDR Kultur (Tino Dallmann)
Ohne zu jammern und ohne moralischen Zeigefinger schreibt Lukas Rietzschel über das Leben an den Rändern. Er macht das so wohltuend normal, dass man gar nicht aufhören will, ihm zu lauschen.
Märkische Allgemeine (Welf Grombacher)
Was für ein literarisches Ereignis!
Sächsische Zeitung (Karin Großmann)
Das Schöne ist, dass sich Rietzschels Buch nicht auf eine steile soziologische These in Essaylänge herunterbrechen lässt, was ihn wohltuend abhebt von anderer ostdeutscher Genreliteratur.
Welt am Sonntag (Jakob Hayner)
Rietzschel schreibt, als sei er damals dabei gewesen, von innen heraus. Nicht von oben herab.
Süddeutsche Zeitung (Christine Dössel)
Biografie – Rietzschel, Lukas
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