Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
📍 Ebertstraße 6, 76137 Karlsruhe | ☎ 0721 38 480 060 | ✉ info@buch-ka.de | 🕐 Öffnungszeiten |

Der weiße Dampfer

Aitmatow, Tschingis (02.05.1995)
Produktinformationen "Der weiße Dampfer"
  • Suhrkamp
  • Aitmatow, Tschingis
  • Martini-Wonde, Angela & Groth, Uwe
  • 978-3-518-38918-8
  • ST 2418
  • 02.05.1995
  • Taschenbuch
  • 240 Seiten
  • 105 x 11 x 177 (B/T/H)
  • 146
  • suhrkamp taschenbuch (2418)
  • deutsch
  • rus
  • 8
  • 7 %
  • Entspannen
  • Entdecken
  • Leichtlesen
  • Taschenbuch
  • Taschenbuch

In dem besagten Jahr, von dem Tschingis Aitmatow erzählt, wurde er sieben, es war sein achtes Lebensjahr. Das eine Märchen erlebte der vaterlose Junge mit Hilfe seines Fernglases. Durch das Glas hindurch suchte er in der Ferne den weißen Dampfer: Einer der Matrosen mußte sein Vater sein. Und um zum weißen Dampfer zu gelangen, wollte der Junge sich in einen Fisch verwandeln.

Biografie – Aitmatow, Tschingis

A
Aitmatow, Tschingis

Tschingis Torekulowitsch Aitmatow wurde am 12. Dezember 1928 in Scheker im Talas-Tal, Kirgisistan geboren und starb am 10. Juni 2008 in Nürnberg. Sein Vater war Verwaltungsbeamter in Scheker, seine Mutter Nagima Chasijewna, eine gebürtige Tatarin, war Schauspielerin am örtlichen Theater. In seiner Kindheit zog er, wie damals die meisten Kirgisen, mit seiner Familie und den Tieren des Klans von Weide zu Weide. 1937 wurde sein Vater Torekul Aitmatow während der stalinistischen »Säuberungen« verhaftet und 1938 hingerichtet. Aitmatow begann sein Arbeitsleben mit 14 Jahren als Gehilfe des Sekretärs des Dorfsowjets. Darauf folgten Tätigkeiten als Steuereintreiber, Lagerarbeiter und Maschinistenassistent. Da Kirgisistan zu dieser Zeit zu einer Sowjetrepublik wurde, hatte Aitmatow die Gelegenheit, an der neu eingerichteten russischen Schule in Scheker zu lernen und sich für ein Studium zu qualifizieren. 1946 begann er mit dem Studium der Veterinärmedizin, zunächst an der Technischen Hochschule im nahe gelegenen kasachischen Dschambul, und dann bis 1953 am Kirgisischen Landwirtschaftsinstitut in Frunse. Seine literarische Tätigkeit begann 1951 mit Übersetzungen kirgisischer Prosa ins Russische; er arbeitete jedoch noch bis zum Erscheinen seiner ersten Erzählung Dshamilja am Wissenschaftlichen Forschungsinstitut von Kirgisistan. 1956 begann er mit einem Studium am Maxim-Gorki-Literaturinstitut in Moskau, wo er bis 1958 lebte. 1957 wurde er in den sowjetischen Schriftstellerverband aufgenommen. Danach arbeitet er acht Jahre für die Parteizeitung Prawda. Tschingis Aitmatow war letzter Botschafter der Sowjetunion in Brüssel und vertrat dann seine Republik diplomatisch bei der EU. Er starb 2008 an den Folgen einer schweren Lungenentzündung.


Tschingis Torekulowitsch Aitmatow wurde am 12. Dezember 1928 in Scheker im Talas-Tal, Kirgisistan geboren und starb am 10. Juni 2008 in Nürnberg. Sein Vater war Verwaltungsbeamter in Scheker, seine Mutter Nagima Chasijewna, eine gebürtige Tatarin, war Schauspielerin am örtlichen Theater. In seiner Kindheit zog er, wie damals die meisten Kirgisen, mit seiner Familie und den Tieren des Klans von Weide zu Weide. 1937 wurde sein Vater Torekul Aitmatow während der stalinistischen »Säuberungen« verhaftet und 1938 hingerichtet. Aitmatow begann sein Arbeitsleben mit 14 Jahren als Gehilfe des Sekretärs des Dorfsowjets. Darauf folgten Tätigkeiten als Steuereintreiber, Lagerarbeiter und Maschinistenassistent. Da Kirgisistan zu dieser Zeit zu einer Sowjetrepublik wurde, hatte Aitmatow die Gelegenheit, an der neu eingerichteten russischen Schule in Scheker zu lernen und sich für ein Studium zu qualifizieren. 1946 begann er mit dem Studium der Veterinärmedizin, zunächst an der Technischen Hochschule im nahe gelegenen kasachischen Dschambul, und dann bis 1953 am Kirgisischen Landwirtschaftsinstitut in Frunse. Seine literarische Tätigkeit begann 1951 mit Übersetzungen kirgisischer Prosa ins Russische; er arbeitete jedoch noch bis zum Erscheinen seiner ersten Erzählung Dshamilja am Wissenschaftlichen Forschungsinstitut von Kirgisistan. 1956 begann er mit einem Studium am Maxim-Gorki-Literaturinstitut in Moskau, wo er bis 1958 lebte. 1957 wurde er in den sowjetischen Schriftstellerverband aufgenommen. Danach arbeitet er acht Jahre für die Parteizeitung Prawda. Tschingis Aitmatow war letzter Botschafter der Sowjetunion in Brüssel und vertrat dann seine Republik diplomatisch bei der EU. Er starb 2008 an den Folgen einer schweren Lungenentzündung.

0 von 0 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 0 von 5 Sternen

Bewerten Sie dieses Produkt!

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit anderen Kunden.


Produktgalerie überspringen

Ähnliche Bücher entdecken

Falsche Dampfer Borowiak, Simon
SATYR Verlag
03.03.2025
Staub Leiber, Svenja
Suhrkamp
13.03.2018
Als wir Schwäne waren Karim Khani, Be...
Hanser Berlin in Car...
19.08.2024
Der weiße Tiger
C.H.Beck
06.11.2023
Der Fallmeister Ransmayr, Chris...
FISCHER Taschenbuch
27.09.2023
Weiße Nächte
Insel Verlag
26.10.2011
Der letzte weiße Mann Hamid, Mohsin
DuMont Buchverlag
15.08.2023
Gewässer im Ziplock Vowinckel, Dana
Suhrkamp
15.10.2024
Weiße Fahnen Katharina, Annette
Renidere Verlag
01.06.2025
Glückskind mit Vater Hein, Christoph
Suhrkamp
12.03.2024
Das weiße Album Didion, Joan
Ullstein Buchverlage
01.09.2022
Glückskind mit Vater Hein, Christoph
Suhrkamp
08.03.2017
Weiße Nacht Suah, Bae
Suhrkamp
18.08.2021
Im Namen der Barmherzigkeit Lind, Hera
Knaur Taschenbuch
04.11.2024
Weiße Flecken Albrecht, Lene
S. FISCHER
24.01.2024
Nachricht von Dad Haig, Matt
Droemer Taschenbuch
02.09.2024
Die weiße Straße de Waal, Edmund
Zsolnay, Paul
26.09.2016
Unser Ole Lange-Müller, K...
Kiepenheuer & Witsch
05.09.2024
Die weiße Laterne Kuzki, Shaw
Baobab Books
30.04.2025
Weiße Rentierflechte Nerkagi, Anna
Unionsverlag
12.02.2024
Vaters Meer Utlu, Deniz
Suhrkamp
10.12.2024
Die weiße Garde Bulgakow, Michail
Sammlung Luchterhand
18.04.2006
Zu viele Männer Brett, Lily
Suhrkamp
11.09.2024
Der weiße Fels Hope, Anna
dtv Verlagsgesellschaft
27.12.2024
Weiße Fracht Ribeiro, Gil
Kiepenheuer & Witsch
11.04.2019
Weiße Fracht Ribeiro, Gil
Kiepenheuer & Witsch
07.05.2020
Produktgalerie überspringen

Weitere Bücher von Aitmatow, Tschingis

Akbara Aitmatow, Tschi...
Unionsverlag
19.08.2024
Tiergeschichten Aitmatow, Tschi...
Unionsverlag
13.03.2023
Dshamilja Aitmatow, Tschi...
Unionsverlag
20.02.2017
Dshamilja Aitmatow, Tschi...
Insel Verlag
09.03.2016
Ein Tag länger als ein Leben Aitmatow, Tschi...
Unionsverlag
23.09.2015
Du meine Pappel im roten Kopftuch Aitmatow, Tschi...
Unionsverlag
09.03.2015
Abschied von Gülsary Aitmatow, Tschi...
Unionsverlag
21.02.2013
Frühe Kraniche Aitmatow, Tschi...
Unionsverlag
21.02.2011
Dshamilja
Insel Verlag
16.11.2011
Dshamilja Aitmatow, Tschi...
Unionsverlag
08.07.2010
Kindheit in Kirgisien Aitmatow, Tschi...
Unionsverlag
18.02.2010
Der Junge und das Meer Aitmatow, Tschi...
Unionsverlag
20.04.2009
Der Richtplatz Aitmatow, Tschi...
Unionsverlag
28.01.2007
Der Schneeleopard Aitmatow, Tschi...
Unionsverlag
09.07.2008