»Nichts ist, wie es scheint«
Butter, Michael (13.03.2018)»Nichts ist, wie es scheint« · Butter, Michael
Über Verschwörungstheorien
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Verlag: Suhrkamp
Autor: Butter, Michael
Reihe: edition suhrkamp
ISBN: 978-3-518-07360-5
Produktform: Taschenbuch
Veröffentlichung: 13.03.2018
- Verlag: Suhrkamp
- Autor: Butter, Michael
- ISBN: 978-3-518-07360-5
- Veröffentlichung: 13.03.2018
- Produktform: Taschenbuch
- Umfang: 271 Seiten
- Maße: 125 x 20 x 207 (B/T/H)
- Gewicht: 304
- Reihe: edition suhrkamp
- Sprache: deutsch
- Auflage: 6
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Auseinandersetzen
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
Seit 2015 Hunderttausende Flüchtlinge in die Bundesrepublik kamen, kursiert im Netz die Theorie vom »Großen Austausch«: Das Land solle von einer globalen »Finanzoligarchie« mittels der »Migrationswaffe« ausgeschaltet werden. Neben mangelndem Vertrauen in die Politik ist der Glaube an Verschwörungstheorien ein Merkmal des populistischen Brodelns. Doch was macht eine Erklärung zu einer Verschwörungstheorie? Warum sind sie für viele so attraktiv? Und was kann man dagegen unternehmen?
Antworten auf solche Fragen findet man seltener als Verschwörungstheorien selbst. Michael Butter erläutert, wie solche Erzählungen funktionieren, wo sie herkommen und welche Auswirkungen sie haben können. Da sie die Eigenlogik sozialer Systeme unterschätzten, seien solche Theorien zwar immer falsch; als Symptom müsse man sie dennoch ernstnehmen. Gegenwärtig seien sie ein Indikator für die demokratiegefährdende Fragmentierung der Öffentlichkeit.
Rezensionen „»Nichts ist, wie es scheint«"
»Butter begibt sich auf die Spur historischer Komplotte, greift jedoch nicht chronologisch, sondern thematisch nach dem Sujet.«Der Tagesspiegel (Caroline Fetscher)
»Die gute Nachricht zuerst: Wir werden zwar täglich mit Geschichten über Verschwörungstheorien bombardiert – manche davon lustig, manche bluternst –, wie es typisch ist für Zeiten, die als krisenanfällig wahrgenommen werden. Doch eine Mehrheit der Menschen ist eher um die Gläubigen als um den Glauben besorgt. So lautet der Befund, den der Amerikanistikprofessor Michael Butter in seiner profunden Studie Nichts ist, wie es scheint stellt.«
Neue Zürcher Zeitung (Tobias Sedlmaier)
»Michael Butter hat das erste gute Buch über Verschwörungstheorien geschrieben.«
DIE ZEIT (Tobias Haberkorn)
»Es ist ein Buch, das einsam leuchtet wie ein Chemtrail am Abendhimmel. Womöglich ist es das Buch des Jahrzehnts.«
WELT AM SONNTAG (Sascha Lehnartz)
»Butters Buch ist locker und leicht zu lesen.«
Deutschlandfunk Kultur (Philipp Schnee)
»Butter vermag mit erstaunlichen Erkenntnissen aufzuwarten ...«
der Freitag (Uwe Schütte)
»Michael Butter, Amerikanist an der Universität Tübingen, hat nun ein lehrreiches Buch vorgelegt, in dem er sich ... Fragen [über Verschwörungstheorien] auf angenehm unüberhebliche Weise widmet.«
Hohe Luft (Maja Beckers)
»Butters Werk Nichts ist, wie es scheint enthält Erkenntnisse, Überlegungen und Analysen, die der Diskussion über Verschwörungstheorien wertvolle Impulse geben und sie in neue Richtungen lenken kann.«
Zeitschrift für Anomalistik (Andreas Anton, Alan Schink)
»Michael Butters Sachbuch gehört ohne Zweifel zu den kenntnisreichsten Veröffentlichungen zu diesem Themenfeld. Es ist gleichzeitig hochaktuell und historisch fundiert.«
belltower.news (Christoph M. Kluge)
»Er analysiert glasklar, wie Verschwörungstheorien funktionieren: Menschen erkennen Muster, wo nicht unbedingt welche sind, und unterstellen Absichten, die es gar nicht gibt.«
Tages-Anzeiger (Pascal Blum)
»Ein gerade in Zeiten von Parallelöffentlichkeiten und ›Filterblasen‹ ungemein wichtiges Buch!«
Mitteldeutsche Zeitung (Susanne Borst)
Biografie – Butter, Michael
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