Die leeren Schränke
Ernaux, Annie (15.01.2025)Die leeren Schränke · Ernaux, Annie
Das Debüt der Nobelpreisträgerin
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Verlag: Suhrkamp
Autor: Ernaux, Annie
ISBN: 978-3-518-47460-0
Produktform: Taschenbuch
Veröffentlichung: 15.01.2025
- Verlag: Suhrkamp
- Autor: Ernaux, Annie
- Übersetzer: Finck, Sonja
- ISBN: 978-3-518-47460-0
- Bestellnummer: ST 5460
- Veröffentlichung: 15.01.2025
- Produktform: Taschenbuch
- Umfang: 218 Seiten
- Maße: 116 x 15 x 188 (B/T/H)
- Gewicht: 210
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: Les armoires vides
- Originalsprache: fre
- Auflage: 1
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Nebenlesemotive: Auseinandersetzen
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
- Spiegel-BestsellerDas gefeierte Debüt der Nobelpreisträgerin
Vulgär und wütend, voller Ablehnung gegen die bürgerlichen Angepasstheiten – Annie Ernaux umkreist in Die leeren Schränke ein frühes einschneidendes Ereignis, das ihr gesamtes Leben prägen wird. Und erfindet dafür eine völlig neuartige, aufwühlende literarische Form.
An einem Sonntag im Jahr 1961 sitzt die zwanzigjährige Literaturstudentin Denise Lesur in ihrem Zimmer und wartet – dass ihr Körper die Abtreibung vollzieht, die eine Engelmacherin im Verborgenen eingeleitet hat. Der gebildete, bourgeoise, selbstgewisse Marc hat Denise auf die Nachricht der Schwangerschaft hin direkt verlassen. Und das Milieu, das er verkörpert, hätte sich auch nie ganz in ihrem Körper beheimaten können. Während sie also wartet, denkt sie über ihre Kindheit und Jugend nach: Zerrissen zwischen dem Elternhaus – obgleich stolze Épicerie-Besitzer sind ihre Eltern den bescheidenen, ländlichen Verhältnissen der Herkunft nie wirklich entronnen – und den Mitschülerinnen jener besseren Schulen, auf die ihre guten Leistungen sie befördert hatten, fühlt sich Denise von beiden Seiten stets abgestoßen.
Rezensionen „Die leeren Schränke"
»Ernaux zu lesen bedeutet daher vor allem auch, der Entwicklung ihrer sprachlichen Elixiere zu folgen. Das ihres Debüts Die leeren Schränke ist wild, heiß und von stark berauschender Wirkung.«Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (Bettina Hartz)
»Ein Schlüsseltext für das Gesamtwerk.«
SWR-Bestenliste (Carsten Otte)
»Ein Schlüsselwerk für das Verständnis der inzwischen weltberühmten französischen Schriftstellerin.«
neues deutschland (Irmtraud Gutschke)
»[Ernaux'] vielleicht radikalstes Werk.«
Süddeutsche Zeitung (Hanna Engelmeier)
»Sie [Ernaux] schreibt nicht elegant, sondern unmittelbar wahrhaftig – das können nur wenige. Ihre Übersetzerin Sonja Finck bringt das Kunstwerk wie schon die anderen Ernaux-Übersetzungen in ein kongeniales Deutsch.«
Aachener Zeitung (Harald Loch)
»Ein Schlüsselroman für das Verständnis von Annie Ernaux’ Werk, hart, aber absolut lesenswert.«
SWR2 lesenswert Magazin (Susanne von Schenck)
»Man geht nicht unversehrt aus diesem herben, luziden, pulsierenden und verzweifelten Roman hervor ...«
Le Monde des Livres (Susanne von Schenck)
»Ein Donnerschlag von einem Buch!«
France 24 (Susanne von Schenck)
»Dieser lebhafte, raue, vehemente innere Monolog entfaltet die poetischen und schmutzigen Bilder einer Kindheit, einer Jugend, die in einer Entwurzelung münden.«
Le Figaro (Susanne von Schenck)
»Atemberaubend gut.«
soundsandbooks.com (Sebastian Meißner)
Biografie – Ernaux, Annie
Sonja Finck übersetzt aus dem Französischen und Englischen, darunter Bücher von Jocelyne Saucier, Kamel Daoud, Chinelo Okparanta und Wajdi Mouawad. Für ihre Ernaux-Übersetzungen wurde sie mit dem Eugen-Helmlé-Übersetzerpreis ausgezeichnet.
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